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Politik hautnah

Besuch des Landtagsabgeordneten Tim Pargent (Die Grünen) kurz vor Weihnachten

Kurz vor den Weihnachtsferien durften die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9d und 10b einen besonderen Gast an unserer Schule begrüßen: Der Landtagsabgeordnete Tim Pargent von der Partei Die Grünen besuchte die Klassen und gab spannende Einblicke in seine politische Arbeit.

Zu Beginn stellte Tim Pargent seinen persönlichen Werdegang vor. Bereits als Jugendlicher – etwa im Alter unserer Schülerinnen und Schüler – entwickelte er ein starkes Interesse an Politik. Er engagierte sich zunächst in Jugendgruppen verschiedener Parteien, bevor er schließlich seine politische Heimat in der Partei Die Grünen fand. Für diese war er zunächst kommunalpolitisch in Bayreuth aktiv, ehe sich ihm die Möglichkeit bot, für den Landtag zu kandidieren. Seit nunmehr acht Jahren ist er dort Abgeordneter und bringt sich unter anderem als Mitglied des Finanzausschusses aktiv in die politische Arbeit ein – auch aus der Opposition heraus.

Im weiteren Verlauf gewährte Tim Pargent einen anschaulichen Einblick in den Alltag eines Politikers. Er erläuterte die Arbeitsweise des Parlaments, die Bedeutung der Ausschüsse und Fraktionen sowie seine Tätigkeit im Heimatwahlkreis. Besonders gewinnbringend war dabei die Möglichkeit für die Schülerinnen und Schüler, eigene Fragen einzubringen und politische Prozesse aus erster Hand kennenzulernen.

Inhaltlich griff der Abgeordnete Themen auf, die den Jugendlichen besonders wichtig waren. So wurde intensiv über zukunftsweisende Energiequellen für Deutschland und die Region diskutiert und darüber, welche Rolle die Atomkraft dabei spielen sollte. Auch die aktuelle Wehrpflichtdebatte kam zur Sprache. Tim Pargent sprach sich für ein Modell einer allgemeinen Dienstpflicht aus, das auch jene Jahrgänge einbezieht, die in den vergangenen Jahren von der Wehrpflicht ausgenommen waren. Die Schülerinnen und Schüler äußerten sich hierzu überwiegend skeptisch, da sie staatliche Verpflichtungen kritisch sehen – eine Haltung, die der Abgeordnete aufmerksam aufnahm und aus dem Gespräch mitnahm.

Besonders interessant war für viele die Erkenntnis, dass ein Politiker nicht in allen Punkten vollständig mit den Positionen seiner eigenen Partei übereinstimmen muss. Tim Pargent machte deutlich, dass politische Arbeit auch bedeutet, mitzudiskutieren, eigene Überzeugungen einzubringen und diese offen zu vertreten. Nur durch Kommunikation, so seine Überzeugung, könne Konsens entstehen und tragfähige Lösungen gefunden werden.

Ebenso zeigte er auf, dass sich politische Einstellungen im Laufe des Lebens verändern können – etwa seine Sicht auf die Atomkraft, die durch Ereignisse wie die Katastrophe von Fukushima beeinflusst wurde. Gleichzeitig betonte er die Verantwortung der Politik, eine sichere und verlässliche Energiepolitik für die Menschen im Land zu gestalten.

Wir bedanken uns herzlich bei Tim Pargent für seine Zeit, die offenen Gespräche und die Bereitschaft, das Schiller-Gymnasium so kurz vor Weihnachten zu besuchen. Der Besuch bot den Schülerinnen und Schülern eine wertvolle Gelegenheit, Politik als lebendigen und diskussionsoffenen Prozess zu erleben.

Gisela Becker

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Vorlesewettbewerb am Schiller-Gymnasium

Piraten, Zauberer und eine Gangster-Oma…

… dies waren die Helden des diesjährigen Schulentscheids des Vorlesewettbewerbs der 6. Klassen. Doch die eigentlichen Stars befanden sich an diesem Tag nicht in, sondern vor den Büchern. Gustav Bischoff (6a), Anton Schmelz (6b), Max Söllner (6c) und Konstantin Wunder (6d) begeisterten die Zuhörer zunächst mit ihren äußerst gelungenen Interpretationen ihrer vorbereiteten Texte aus ihren Lieblingsbüchern. Im Anschluss daran musste noch ein den Schülern unbekannter Text, ein Auszug aus Erich Kästners Klassiker „Pünktchen und Anton“, ohne jegliche Vorbereitung vorgelesen werden. Trotz großer Aufregung meisterten alle vier Kandidaten auch diese Aufgabe mit Bravour, sodass es der Jury, bestehend aus den Deutsch-Lehrerinnen der 6. Klassen, Frau Kelber, Frau Wolf und Frau Richter-Humpf, alles andere als leichtfiel, einen Sieger zu küren. Nach langem hin und her Überlegen und intensivem Abwägen auch kleinster Stärken und Schwächen wurde letzten Endes Gustav Bischoff zum knappen Sieger gekürt. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Teilnehmern für ihre tolle Leistung und gratulieren ihnen zum Klassen- und Gustav zum Schulsieg!

Annelie Wolf

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Neue Judo-Gürtelfarben am Schiller

Jubel bei den Judokas


Vier Schülerinnen und Schüler des Schillers haben erfolgreich die Braungurtprüfung (1. Kyu) im Judo abgelegt. Die Prüfung fand am 30. November 2025 im Rahmen eines Graduierungslehrgangs für den Bezirk Oberfranken statt.
Mit viel Einsatz, Konzentration und Präzision überzeugten die Prüflinge in Stand- und Bodentechniken. Saubere Würfe, kontrollierte Haltegriffe und sicheres Auftreten zeigten deutlich, wie intensiv sie sich auf diesen Tag vorbereitet hatten.
Neben den Braungurtprüfungen konnte zudem eine weitere Teilnehmerin die Prüfung zum Blaugurt (2. Kyu) erfolgreich abschließen.
Braungurt: Elisabeth Lacher, Magdalena Lacher, Felix Hartenstein, Marie Riemer
Blaugurt: So-Yee Yoon

Vorne von links: Elisabeth Lacher, So-Yee Yoon, Hildegard Klust (Trainerin); Hinten von links: Marie Riemer, Magdalena Lacher, Felix Hartenstein, Tim Häfner (extern)
Von links: Elisabeth Lacher, Magdalena Lacher, Felix Hartenstein, Tim Häfner (extern), Marie Riemer
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Tatsächlich…Weihnachtskonzert

Tatsächlich...Schiller-Gymnasium

Tatsächlich…Michaeliskirche

17:50 Uhr. Noch eine Stunde und zehn Minuten bis Konzertbeginn. So früh, war ich noch nie vorher da. Egal. Denn die Menschenmasse, die bereits jetzt vor dem Kirchentor wartet, reicht bereits aus, um Hofs platzstärkste Kirche zu füllen. Und als es dann heißt „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit…!“, strömen die Menschen ins Kirchenschiff. Die Schillerfamilie. Weihnachten ist ja die Zeit der Familientreffen – und wenn diese „Most wonderful time of the year“ dann mit 2000 Familienmitgliedern begangen wird, ist es der perfekte Einstand. Eltern, Großeltern, Lehrkräfte, Ehemalige – alle sind gekommen, um den gut 400 Schülerinnen und Schülern zu lauschen, die uns musikalisch aufs Fest einstimmen werden. Besonders bemerkenswert – und darüber habe ich mir tatsächlich…heute zum ersten Mal Gedanken gemacht, ist die Tatsache, dass im Publikum der Rest der Schülerschaft zu finden ist, der nicht musikalisch oder technisch am Konzert beteiligt ist. „Unsere Mitschüler supporten!“, ist der Hauptgrund, warum sie sich zu eigentlich konsolenschaffender Zeit in einer Kirche einfinden. Unterstützung. Support. Schiller.

Tatsächlich…Bläserklasse

Dreimal wöchentlich steht es auf dem Stundenplan an der Klassenzimmertür: „Seba Mu“. Hinter diesen sechs Buchstaben verbirgt sie sich, die langjährige Erfolgsgeschichte, in Kooperation mit der Musikschule der Hofer Symphoniker: Die Bläserklasse, unter Leitung des „Fachbereichsleiters Bläser/Percussion/Schulkooperation“ der Musikschule der Hofer Symphoniker, Benjamin Sebald. Und diese drei Mu’s waren die Grundlage für den ersten großen Auftritt der Neuinstrumentalistinnen und -instrumentalisten. Der Auftritt der Bläserklasse 5b. Sie läuten die Glocken zu Beginn mit „Jingle Bells“ und lassen dann einen Komponisten erklingen, der als „klassischer Weihnachtsstar“, quasi der „George Michael des 18. Jahrhunderts“, gilt: Wolfgang Amadeus Mozart. Sie spielen „Eine Melodie von Mozart“.

Tatsächlich…Schulleitung

Keine Mozartkugeln, sondern Halsbonbons, musste unsere Schulleiterin, Dr. Anke Emminger, in Vorbereitung des heutigen Abends zu sich nehmen. Doch die Stimme hielt, und so durfte sie einen Reigen an Ehrengästen begrüßen, die es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen ließen, das Weihnachtskonzert des Schiller-Gymnasiums zu besuchen. Unter ihnen Hofs Oberbürgermeisterin, Eva Döhla, die Intendantin der Hofer Symphoniker, Cora Bethke sowie den kaufmännischen Geschäftsführer der Hofer Symphoniker, Oliver Geipel, und, und, und, und. Ihr Ehrengäste kommet, oh kommen doch all‘!. Ein weiterer Dank geht an die Förderer des Schiller-Gymnasiums, stellvertretend die Familien Fleßa und Wittig, ohne die es teilweise nicht möglich wäre, das herausragende Potenzial unserer Schülerinnen und Schüler voll auszuschöpfen. Der letzte Dank geht an die Mitglieder der Schulfamilie. Die, wie der gleich singende Chor, hier als Einheit erschienen sind, in Harmonie für ihre Schule, das Schiller-Gymnasium Hof.

Tatsächlich…Gesang

Der Chor der 5. und 6. Jahrgangsstufe wartet geduldig auf seinen Einsatz. Und wäre der „Snowman“, den sie in fehlerfreiem Englisch besingen, neben ihnen auf der Bühne, er würde wahrscheinlich mitsingen – den richtigen Mund aus kleinen Steinen, Kohle oder Ästen vorausgesetzt.

Tatsächlich…Duo

Samuel Hintz und Paul Schubert, beide Q13, werden in diesem Schuljahr ihr Abitur machen. Als Geschenk an uns, gibt es vorher noch ein Duo aus Cello und Klavier. Mit „Der Schwan“ aus „Der Karneval der Tiere“, bespielen sie den majestätischen Vogel mit solch einer musikalischen Eleganz, dass man davon eine Schwanen…eine Gänsehaut bekommt. Was für eine Darbietung!

Tatsächlich…Bläserklasse 6

Ein gutes Jahr sind sie schon an ihren Instrumenten geschult worden und da kann man schonmal über den Tellerrand hinausblicken: Die Bläserklasse 6 tut dies bis in die Karibik: „A Jamaican Christmas“ steht auf dem Programm, bevor sie im Anschluss musikalisch die Stadttore öffnen, denn „Santa Claus Is Comin‘ To Town“.

Tatsächlich…Chor 7 und 8

„Merry Christmas Everyone“. Danke, Bob Heatlie, für diese eindringliche Botschaft. Und danke an den Chor der 7. und 8. Jahrgangsstufe, die mit beindruckender stimmlicher Gewandtheit den Shakin‘ Stevens-Gassenhauer ins Kirchenschiff hinaustragen.

Tatsächlich…Saxophon

„Freies Denken“ wird im Anschluss von einer Premieren-Combo gefordert. Das Saxophontrio um Josie Reichelt (Q13), Moritz Schubert (11a) und Slawek Dudar zeigt mit „Pensiero Libero“ die Variabilität des Holzblasinstruments aus Metall.

Tatsächlich…JBO

Es gilt als das längste „O“ der Welt, das „O“ in „Gloria in Excelsis Deo“, dem Teil aus dem „Cantus Angelus“, von Markus Götz. Dargeboten wird es in diesem Jahr vom Jugendblasorchester Hof in Zusammenarbeit mit den Hofer Symphonikern. Mit großen Klängen und Harmonien füllen sie die Kirche, die sie dann beim „Christmas Spiritual“ zusätzlich noch rockig in Schwung versetzen. Für die Bewohner der Bismarckturm-, Theresienstein- und Otterberggegend gilt dann heut wohl: „Go, tell it on the Mountain!“.

Tatsächlich…großer Chor

Besonders weihnachtlich wird es im Anschluss bei „An Irish Blessing“, als sich das Kammermusikensemble dem Chor anschließt, und die weihnachtlichen Segenswünsche von der Insel musikalisch zu uns transportiert werden. Schwungvoll und voll des „Luck of the Irish“. Kevin war schon dort und hat es erlebt und auch sein besonderer Geisteszustand, der State of Mind, wurde schon besungen: Doch heute hört die Michaeliskirche das „Fairytale of New York“, gesungen vom Chor der 9. bis 13. Jahrgangsstufe.

Tatsächlich…KUS

Für Bob Geldorf bedeutete es im Jahr 1984 eines der imposantesten musikalischen Hilfsprojekte aller Zeiten: Mit „Do they know it’s Christmas Time?“ erreichten „Band Aid“ weltweit Spitzenplätze in den Charts und sammelten rund 10 Millionen Euro für die Hungerhilfe in Äthiopien. Doch anstatt George Michael und Co, stehen heute Anna Saalfrank und Mia Lutsch-Kelemen (beide Q12) auf der Bühne, begleitet durch das Kammermusikensemble und die Schulband. Und spätestens nach dieser Darbietung weiß man hier im Kirchenschiff: Ja, es ist wieder Weihnachtszeit.

Tatsächlich…Schulorchester

Tom Hanks hat ihn zwar geführt, aber besungen, hat ihn selbst die Hollywood-Legende noch nicht. Dafür muss man schon nach Hof kommen. „The Polar Express“ startet eine musikalische Reise in die (noch) kalten Gefilde dieser Erde. Als Zuhörer wird einem jedoch (klimawandel) warm ums Herz und man malt in Gedanken Bilder von Eis und Schnee…zumindest die, die es noch kennen. Wer diese Bilder nicht kennt, bekommt danach eine ganz besondere musikalische Vernissage präsentiert: Mit Modest Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ zeigt das Schulorchester, dass es auch beim Weihnachtskonzert nicht vor musikalisch höchst anspruchsvollen Darbietungen zurückschreckt. Erneut beeindruckt das Orchester mit einer sehr ausgeprägten musikalischen Reife, die auf weitere tolle Darbietungen hoffen lässt.

Tatsächlich…SGHarmony

Was gilt es wohl mehr zu bewundern: Die musikalische Darbietung oder die Tatsache, dass sich das Tonkünstlerinnen- und Tonkünstlerensemble aus Lehrer- und Schülerschaft endlich zu einem neuen Namen durchgerungen hat. Ja, aus „Röschpekt!“ ist nun die „SGHarmony“ geworden. Blitzumfragen im Schulhaus, gepaart mit nächtelangen Brainstormingsessions – und am Ende dauerte es drei Sekunden mit KI. Wie romantisch. Fast weihnachtlich. Als schlief man auf ein golden‘ Wolk. Im ersten Stück singt das Ensemble noch sehr bedächtig und mit viel Ausdruck. Doch dann ist sie wieder da: Die Gänsehaut. Whoopi Goldberg vor meinem geistigen Auge, wird aus dem Sister Act ein Sister & Brother Act: I will follow him! Himmlisch! Amélie Jahn als Solosänderin. Der Applaus bestätigt die grandiose Leistung.

Tatsächlich…SBO

Es ist kein neues Stück, welches das Symphonische Blasorchester Hof in Zusammenarbeit mit den Hofer Symphonikern präsentiert, aber es ist nach wie vor eines der monumental-musikalischen Highlights der Künstlerinnen und Künstler an den Blechblasinstrumenten: Aus dem „Lux Aeterna – Ewiges Licht“ das „Requiem of a Dream“. Spotify-reif, spielt das Orchester mit einer solchen Wucht, Klarheit und Brillanz, dass der Blick mehrmals nach vorne wandern muss, bis man wirklich alle Schülerinnen und Schüler auch als solche identifiziert hat. Bleibt noch zu wünschen „Feliz Navidad“, Fröhliche Weihnachten! Auch hier in einer hörnerschallenden, schlagwerkklingenden Jubelversion à la Symphonisches Blasorchester Hof.

Tatsächlich…Elternbeirat

Dank am Anfang, Dank am Ende. Jetzt durch Reiner Krauß, den Sprecher unseres Elternbeirats. Er dankt den zahlreichen Mitwirkenden und überreicht vorweihnachtliche Geschenke. Und der donnernde Applaus für die Verantwortlichen zeigt, dass die Schulfamilie den Einsatz stets zu würdigen und zu schätzen weiß.

Tatsächlich…alle

„Herbei, O ihr Gläub’gen – Adeste fideles“, heißt es zum Abschluss für die teils ungläubigen Zuhörer. Ungläubig im Bezug auf das, was sich auf dem Altar der Michaeliskirche musikalisch präsentiert. 400 Schülerinnen und Schüler, mit und ohne Instrument, alle Mitwirkenden des Konzerts, präsentieren sich dem Publikum mit dem traditionellen Abschiedslied: Das Symphonische Blasorchester Hof mit „Schiller Chor“ stehen fünfreihig und sitzen achtreihig auf der Bühne – doch Platz für hervorragende Musik, ist da noch genug.

Tatsächlich…Technikteam

Teils neue Leitung, altbewährte Qualität. Mit Max Kolb hat das Technikteam, neben Matthias Leuchsenring, eine neue Co-Leitung bekommen, doch Licht und Ton waren exakt und präzise wie eh und je eingestellt. Natürlich auch wegen des beeindrucken Know-Hows der Schülerinnen und Schüler Veranika Knaus (Q13), Sarah Mehringer (Q13), Matteo Scheel (Q12), Paulina Blattner (Q12), Benjamin Pscherer (Q12), David Deeg (Q12), Kerim Michael (Q12), Julian Oelschlegel (11b), Bastian Soboll (11b), Michael Henning (11c), Jannis Wolfrum (11c), Bünyamin Satar (10a), Thomas Kupzok (9b), Francis Wilde (9d), Pepe Hänel (9d), Paul Feist (8b) und Leonard Sebald (7b), die tatkräftig unterstützen und wie selbstverständlich Verantwortung übernehmen.

Tatsächlich…Titelgrafik

Es wird wohl ihre letzte Weihnachtsgrafik aus der Feder von Muna Khafaja (Q13) sein. Die Fast-Abiturientin überzeugt auch in diesem Jahr mit einer farbenfrohen Christbaumspitze. Bei Amazon findet man diese jedoch nicht.

Tatsächlich…(musikalische) Liebe

Benjamin Sebald, Martin Röder und Adrian Stieglitz. Das musikalische „Trio Infernale“, schaffte es an diesem Abend erneut, einen musikalischen Höhepunkt zu erzeugen, der von außen so leicht, so sanft, so weihnachtlich aussieht. Instrumente plus Gesang ergibt großartiges Konzert? Mit Nichten! Die Vorbereitung, die Proben, die Arbeit, die Grundlagenarbeit, die Ausbildung, die Harmonie – Sebald, Röder und Stieglitz nähren von Konzert zu Konzert die musikalischen Früchte ihrer Arbeit und fahren an diesem Abend erneut eine beeindruckende Ernte ein. Mit ihren kongenialen Unterstützern, Slawek Dudar, Ji Eun Kim, Elisabeth Nußrainer, Rainer Streit und Markus Jung, formen sie eine musikalische Corporate Identity made by Schiller-Gymnasium Hof, welches nach wie vor als das Aushängeschild der Schule überzeugt.

Die Schulfamilie des Schiller-Gymnasiums wünscht allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2026!

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Students for students…

...und Lehrer vor Ort!

Der Tag vor den Weihnachtsferien ist traditionell auch ein Tag des informativen Wiedersehens. Bei der „Students for students“-Reunion in der Aula, kommen ehemalige Schülerinnen und Schüler an den Ort ihres schulischen Wirkens zurück, um angehende Abiturientinnen und Abiturienten über ihren weiteren Weg nach der Schule zu informieren. Für Lehrkräfte also auch eine gute Gelegenheit zu sehen, wie denn der Werdegang der ehemaligen Schützlinge so verläuft. Und jedes Jahr ist diese Veranstaltungen von Herzlichkeit und Überraschungen geprägt. Denn: Auch Lehrkräfte lernen nie aus – vor allem bezüglich der tollen Studien- und Ausbildungsrichtungen, die es mittlerweile gibt. Da kommt man auch schon mal ins Schwelgen, ob „Neue Energiewirtschaften“, „Stadtentwicklung und Raumplanung“ oder der Weg zur Kriminalpolizei nicht auch erbauliche Alternativen gewesen wären. Für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe auf jeden Fall eine sehr informative Veranstaltung, was man auch den intensiven Diskussionen entnehmen kann.

Zuvor gab es für die Schülerinnen und Schüler der Q12 noch die Zusatzveranstaltung „Lehrkräfte vor Ort“, die auch den Weg in einen Beruf aufzeigt, nämlich in den, mit dem Schülerinnen und Schüler täglich konfrontiert werden, nämlich den der Lehrkraft. Aus allen Schularten waren Lehrkräfte ins Schiller-Gymnasium gekommen, um das Berufsbild „Lehrerin und Lehrer“ genau zu beleuchten. Und auch der Gang in die Aula zeigt, dass es so einige gibt, die nach dem Abitur den Platz vor dem Pult mit dem Platz dahinter zu Tauschen bereit sind.

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„Oh, es riecht gut, oh, es riecht fein!“

Heut rühr’n wir Teig zu Plätzchen ein.!

Am Dienstag vor den Ferien war in der Küche des Pavillons wieder einiges los: Die Kinder der Deutschklasse „buken“ weihnachtliche Plätzchen. Mit Begeisterung rollten sie den Teig aus, stachen verschiedene Formen aus und dekorierten die gebackenen Plätzchen.

Als Höhepunkt packten sie die selbst gebackenen Plätzchen in kleine Geschenktüten und konnten die Plätzchen für ihre Eltern mit nach Hause nehmen.

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Einladung zum Weihnachtskonzert

Auch in diesem Jahr lädt das Schiller-Gymnasium herzlich zum traditionellen Schiller-Weihnachtskonzert ein!
Das Konzert findet am Donnerstag, den 18. Dezember, ab 19 Uhr in der Michaeliskirche statt.

Freuen Sie sich auf ein stimmungsvolles Programm mit festlicher Musik, gestaltet von verschiedenen Ensembles, Chören und musikalischen Talenten unserer Schule. Das Konzert bietet eine wunderbare Möglichkeit, sich gemeinsam auf die Weihnachtszeit einzustimmen.

Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste und einen musikalischen Abend voller Vorfreude auf das Fest!

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Indienaustausch – Eine Reise voller Eindrücke, Begegnungen und Freundschaft

14 Tage Indien - was bleibt!

Nach unserer Landung in Mumbai tauchten wir unmittelbar in eine Welt voller Farben, Düfte und neuer Eindrücke ein. Vom Besuch eines heiligen Tempels bis zum Theaterstück am Abend erlebten wir eine Vielfalt kultureller Höhepunkte. Ein interkultureller Workshop am Goethe-Institut sensibilisierte uns für kulturelle Unterschiede und Erwartungen zwischen Deutschland und Indien, bevor wir gemeinsam das pulsierende Mumbai mit seinem einzigartigen, oft chaotischen Verkehr acht Stunden lang erkundeten.

In Vadodara erfuhren wir eine überwältigende Gastfreundschaft. Wir besichtigten eine Chemiefabrik, die sich im kommenden Jahr ganz der Nachhaltigkeit („go green“) verschreibt, und lernten die engagierte Schulgemeinschaft der Cygnus World School kennen. An der renommierten Elite-Universität IIT durften wir Motoren bauen, mit physikalischen Experimenten arbeiten und die legendäre Enigma bestaunen.

Tempel und Paläste, Sport, Wissenschaft und zahlreiche Gegensätze – Armut und Wohlstand, Chaos und Ordnung – begleiteten unsere Reise. Und natürlich spielte auch die indische Küche eine große Rolle: Essen, essen, essen …

Am Ende nahmen wir vor allem eine Erkenntnis mit: Indien lässt sich nicht in ein einziges Bild fassen – aber Freundschaft ganz sicher.
Die Begegnungen, Gespräche und gemeinsamen Erlebnisse werden uns noch lange begleiten.

Danke an unsere unglaublich herzlichen Gastfamilien sowie das Team der Cygnus World School sowie unsere Sponsoren:

Vießmann-Kultur-Stiftung

Vießmann-Technologie-Stiftung

Hermann-Bertl-Müller-Stiftung

Lamilux

Rehau AG

Hochschule Hof

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Es rechnet sich sehr!

Vorweihnachtliche Traditionsausstellung "Mathematik zum Anfassen"

Alle Jahre wieder – und auch nach langem Nachdenken ist unklar, seit wie vielen Jahren denn eigentlich – findet die Ausstellung „Mathematik zum Anfassen“ am Schiller-Gymnasium statt. Die Grundschulen der Region wurden geladen und auch in diesem Jahr kamen sie gerne. Leuchtende Kinderaugen und offene Münder gab es in unserer Aula zu sehen – und das, wegen der Faszination der Mathematik. Rund 700 Schülerinnen und Schüler durften sich in diesem Jahr an Mathe-VR, Logeo, Eulers Linien, dem schwebenden Stuhl, Pferch, Architecto und vielen, vielen anderen Stationen zum Knobeln und Mitdenken versuchen. Das Resultat: Die Kinder lösen so manche Station schneller als altgediente Mathelehrkräfte und zeigen  tolle Fähigkeiten beim komplexen Denken. 

Unter der Gesamtleitung der Mathefachschaftsleiterinnen Petra Preußner und Stefanie Hahn, sowie der Unterstützung der Klassen 8a, b, c, 9a, b, und d, gab es in diesem Jahr mit rund 20 Stationen einen neuen Rekord. Mathematik non stop – und immer wieder faszinierend. Langeweile? Gähnende Kinder? Fehlanzeige. Die 90minütigen Zeitslots werden voll ausgenutzt, bevor es für die Klassen dann an die jeweiligen Grundschulen zurückgeht. Da hilft nur eines: Im nächsten Jahr einfach ans „Schiller“ kommen – denn auch unsere fünfte und sechste Jahrgangsstufe durften die Ausstellung besuchen.

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Politische Meinungsbildung auf TikTok & Co.

Die Klasse 8b im Live-Interview mit BR24-Reporter Maxi Pichlmeier

Am Mittwoch, den 26. November, nahm die Klasse 8b des sozialwissenschaftlichen Gymnasiums an einem Live-Interview der Friedrich-Ebert-Stiftung teil. Zu Gast war Maxi Pichlmeier, Reporter und Host der „News-WG“, dem jungen Nachrichtenformat von BR24. Moderiert wurde das Gespräch von Lisa Mutschke vom JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis. Für die Schülerinnen und Schüler bot sich die seltene Gelegenheit, direkt mit einem Journalisten ins Gespräch zu kommen, der täglich dort arbeitet, wo politische Meinung junger Menschen entsteht: auf Social Media. Der Austausch knüpfte damit direkt an die Unterrichtsinhalte in Politik und Gesellschaft an. Im Themenfeld „Jugend und Medien“ beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit Algorithmen, Filterblasen, Fake News, Hate Speech und Social Bots – also genau jenen Mechanismen, über die im Interview gesprochen wurde.

Nach einer kurzen Einführung durch Lorenz Hahn (FES) über die Schnelllebigkeit, Lautstärke und Emotionalität sozialer Netzwerke erzählte Maxi Pichlmeier zunächst von seinem journalistischen Werdegang. Über ein Studium der Politikwissenschaft und Stationen bei Lokalzeitungen, Radio, Podcasts und Fernsehen fand er seinen Weg in den Journalismus und konnte sein politisches Interesse zum Beruf machen. Seit drei Jahren ist er Host der „News-WG“, die Jugendlichen politische Inhalte auf Augenhöhe erklärt – so, dass sie sich angesprochen fühlen und erkennen: Politik betrifft mich.

Besonders anschaulich waren die Einblicke, die Maxi in die Arbeit der News-WG gab: eine kurze Room-Tour durch die Räumlichkeiten, der typische Tagesablauf mit Redaktionskonferenzen um 9 Uhr, Themenfindung, Straßenumfragen und der mehrstufige Produktionsprozess von Kurzvideos. Die Jugendlichen erfuhren, wie viel Recherche, Abstimmung und Schnittarbeit hinter einem einzigen 30–45-Sekunden-Clip steckt – und wie eng dabei journalistische Sorgfalt und die Dynamik sozialer Medien zusammenhängen.

Im Live-Interview, das via Zoom ins Klassenzimmer übertragen wurde, rückte anschließend die Frage in den Mittelpunkt, wie Social Media politische Meinungsbildung beeinflusst. Maxi zeigte anhand vieler Beispiele, wie TikTok und Instagram funktionieren, warum TikTok viel schneller, emotionaler und weniger persönlich ist – und wie in sozialen Netzwerken Filterblasen entstehen, die Meinungen verstärken und verzerren können. Parteien nutzen diese Mechanismen gezielt, indem sie kurze Ausschnitte aus Debatten posten, die stark vereinfachen, polarisieren und ohne Kontext viral gehen.

Die Schülerinnen und Schüler wollten wissen, wie man das durchbrechen kann. Maxi betonte die Bedeutung von Transparenz, Kontroversität und Quellenvielfalt. Besonders misstrauisch sollte man gegenüber Inhalten sein, die mit hoher Emotionalität „die eine Wahrheit“ präsentieren. Seriöse Angebote stellen mehrere Seiten dar, betonte er. Formate wie die News-WG, tickr (WDR), der News-Podcast „0630“, die Tagesschau (via TikTok oder in einfacher Sprache) oder das Nachrichtenmagazin logo seien gute Ausgangspunkte. Social Media solle aber immer nur Einladung zum Weiterrecherchieren sein.

Ein besonders persönlicher Teil des Gesprächs drehte sich um Maxis Umgang mit Hate Speech und seine Rolle als News-Influencer. Er berichtete offen davon, manchmal Social-Media-Pausen einzulegen, sich aber nicht von vereinzeltem Hass entmutigen zu lassen. Er sei sich bewusst, dass seine Community von seinen Videos beeinflusst wird – und dass damit Verantwortung einhergeht. Wenn er von Freunden als „Influencer“ vorgestellt werde, frage er sich zwar manchmal, ob das wirklich zutrifft – als jemand, der Werte und Haltungen vermittelt, könne er diesen Begriff für sich aber durchaus annehmen. Auch über schwierige Momente sprach er offen – insbesondere über den Tod seines Partners. Sein Trauer-Content habe „echten Impact“ gehabt und dazu geführt, dass sich Nutzerinnen und Nutzer bei ihm bedankten, weil sie sich gesehen fühlen und er nicht nur die sonnigen, schnellen und krassen Momente auf Instagram teilt.

Mehrfach bedankte sich Maxi im Interview für die guten Nachfragen unserer Schülerinnen und Schüler, die von Lisa Mutschke dankenswerterweise immer wieder aufgegriffen wurden. Die Fragen reichten von der Rolle journalistischer Neutralität bis hin dazu, wie er damit umgeht, wenn Inhalte der News-WG nicht seiner persönlichen Meinung entsprechen. Maxi betonte klar: Im Journalismus gilt Faktenorientierung vor Meinung – und beide Seiten müssen sichtbar werden. Die persönliche Einstellung dürfe bei der Themenauswahl niemals eine Rolle spielen. Zudem müssten in journalistischen Texten Meinungsäußerungen klar gekennzeichnet werden – ein weiterer Unterschied zum bewusst überwältigenden Content in sozialen Medien, dessen sich Jugendliche bewusst sein sollten.

Zum Abschluss richtete Maxi Pichlmeier einen klaren Appell an die Jugendlichen: In Zeiten von KI-generierten Fake-Videos und irreführenden Zusammenschnitten müsse man genau prüfen, was man sieht. Häufig würden Videos mit verändertem Sound hinterlegt, um Inhalte manipulierend darzustellen. Er könne sich nicht davon ausnehmen, auf solche Inhalte schon hereingefallen zu sein. „Checkt immer, ob der Zusammenhang passt, der euch da verkauft wird“, appellierte er an die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer.

Für die Schülerinnen und Schüler des SWG-Zweiges in der 8b war das Interview ein spannender und sehr praxisorientierter Einblick in die politische Meinungsbildung im digitalen Zeitalter. Vielen Dank an die Friedrich-Ebert-Stiftung, das JFF und natürlich an Maxi Pichlmeier für diesen inspirierenden Austausch.

Ralf Hildenbrand

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