




Bevor Schulleiterin Dr. Anke Emminger persönlich die von ihr ins Leben gerufene „Ehrung der Besten“ in der Jahnhalle durchführte, lieferte Schulpfarrerin Katharina Kemnitzer noch einmal eine Peak-Performance ab. „Abstand gewinnen und die Erde aus den Augen des Himmels sehen“ war das Motto und dieses begann mehr als stilvoll, als Kirchenmusikdirektor Georg Stanek persönlich in die Orgeltasten griff. Doch es war keine Kantate, kein Choral – es war das Titelthema der seit den 60er Jahren bestehenden Kultserie „Star Trek“ – und in diese unendlichen Weiten wurden die zahlreichen Mitglieder der Schulfamilie, die dem Abschlussgottedienst beiwohnten, dann entführt. Schülerinnen, Schüler und, besonders erwähnenswert, Soo-Yee Yoon (10c), die, zusammen mit Stanek, den Gottesdienst auf der Querflöte mitgestaltete, ließen einen im Kopf das Vergangenen Revue passieren und reflektieren, was das vergangene Schuljahr so mit sich gebracht hatte.
Danach fanden die rund 800 Schülerinnen und Schüler den Weg in die Jahnhalle, wo es, wie bereits erwähnt, Frau Dr. Emminger war, die „Danke“ sagte. Egal ob Sport, Musik, Ehrenamt oder Kolleginnen und Kollegen, die an eine andere Schule versetzt wurden, es kamen viele auf die Bühne und durften ihren verdienten Moment der Wertschätzung erleben.
Der stand dann für die Schülerinnen und Schüler im Anschluss schwarz auf weiß auf den Zeugnissen. Und mit dieser letzten Amtshandlung hieß es dann: Schöne Sommerferien! Auf ein gesundes Wiedersehen im September!

Am letzten Schultag wurden im Rahmen der Ehrung besonderer Leistungen und Erfolge auch die Europass-Mobilitätsnachweise an die Schülerinnen und Schüler des Schiller-Gymnasiums übergeben, die im laufenden Schuljahr an Erasmus+-Gruppenmobilitäten nach Genua in Italien, Joensuu in Finnland und Aix-en-Provence in Frankreich teilgenommen hatten.
Die Europässe dokumentieren, welche Aktivitäten die Jugendlichen während ihrer Auslandsaufenthalte durchgeführt und welche Kenntnisse und Kompetenzen sie dabei erworben haben. Dazu zählen insbesondere die Anwendung von Fremdsprachen in Alltag und Schule, die Zusammenarbeit in internationalen Teams, der Umgang mit digitalen Medien sowie interkulturelles Lernen, Selbstständigkeit und Verantwortungsbereitschaft.
In Genua entwickelten deutsche und italienische Jugendliche gemeinsam ein Lernspiel zu Sprache, Kultur und Landeskunde. In Joensuu beschäftigten sich die Teilnehmenden mit Nachhaltigkeit, dem finnischen Schulsystem und dem verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Ressourcen. In Aix-en-Provence entstand in deutsch-französischen Teams ein digitales Kochbuch, das regionale Spezialitäten sowie kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Mittelpunkt stellte.
Der Europass Mobilität ist ein europaweit anerkannter Nachweis, der die während eines Lernaufenthalts im Ausland erworbenen Fähigkeiten sichtbar macht. Er ergänzt schulische Zeugnisse und kann den Jugendlichen später bei Bewerbungen für Ausbildung, Studium oder Praktika von Nutzen sein.
Die drei Austauschmaßnahmen fanden im Rahmen des dritten Erasmus+-Kurzzeitprojekts der Schule statt. Erst im Nachgang stand fest, dass die bewilligten Erasmus+-Mittel eine vollständige Finanzierung ermöglichten. Dadurch konnten alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler letztlich ohne eigene Kosten an den Mobilitäten teilnehmen.
Mit der feierlichen Übergabe durch die Erasmus+-Projektleiterin Mirjam Espig wurden die Leistungen der Teilnehmenden sowie ihr Engagement, ihre Offenheit und ihr Einsatz für den europäischen Austausch gewürdigt.
Mirjam Espig


Zwei Gespräche, zwei kommunalpolitische Perspektiven: Nachdem die Schülerinnen und Schüler des sozialwissenschaftlichen Zweigs bereits Oberbürgermeister Stefan Schmalfuß im Unterricht begrüßen durften, war es ihnen gelungen, innerhalb von nur zehn Tagen eine weitere hochkarätige Vertreterin der Hofer Kommunalpolitik für ein Expertengespräch im Fach Politik und Gesellschaft zu gewinnen. Am Donnerstag, den 23. Juli, begrüßte die Klasse 8b die Stadträtin Eva Döhla, die von 2020 bis 2026 Hofer Oberbürgermeisterin war. Mit der Gesprächsrunde fand die Unterrichtsreihe zu den Themen „Politik als Gestaltungsmittel“ und „Grenzüberschreitende Zusammenarbeit vor Ort“ im Politikunterricht bei Herrn Hildenbrand ihren Abschluss.
In einem kurzen Vortrag zeichnete Frau Döhla zunächst ihren politischen Werdegang nach. Dass sie selbst einmal Oberbürgermeisterin werden würde, hätte sie nach eigener Aussage früher kaum erwartet. Obwohl sie in einer politischen Familie aufwuchs, schlug sie zunächst bewusst einen anderen Weg ein. Nach ihrem Studium der Politikwissenschaft, Germanistik und Geschichte führte sie ihr beruflicher Weg zunächst in den Journalismus sowie später in die Bereiche Kommunikation und Marketing bei der Diakonie Hochfranken. Erst ein eher zufällig angebotener Listenplatz bei einer Stadtratswahl und der darauffolgende Wahlkampf weckten ihre Begeisterung für die Kommunalpolitik. Es folgten der Einzug in den Stadtrat, die Wahl zur Hofer Oberbürgermeisterin und nach der diesjährigen Stichwahl die Rückkehr in den Stadtrat. Frau Döhla betonte, dass ihr die Entwicklung ihrer Heimatstadt nach wie vor am Herzen liege – unabhängig vom politischen Amt.
Schnell entwickelte sich zwischen Frau Döhla und den Schülerinnen und Schülern des sozialwissenschaftlichen Zweigs ein lebendiger Austausch. Die Jugendlichen interessierten sich unter anderem für den Arbeitsalltag in der Kommunalpolitik. Frau Döhla berichtete, dass ein Stadtratsmandat – wenn man es mit dem nötigen Engagement ausübe – durchaus 10 bis 20 Stunden Arbeit pro Woche bedeuten könne. Als Oberbürgermeisterin habe ihr Berufsalltag dagegen häufig Arbeitswochen mit 70 bis 80 Stunden umfasst – verbunden mit großer Verantwortung und nur wenigen freien Tagen.
Besonders intensiv diskutierte die Klasse über aktuelle Herausforderungen der Hofer Kommunalpolitik. Angesprochen auf den Hitzeschutz erläuterte Frau Döhla am Beispiel des Parkplatzes am Hofer Untreusee die entsprechenden Zielkonflikte. Viele Besucherinnen und Besucher wünschten sich eine Asphaltierung – andererseits bestehe das Problem der zunehmenden Flächenversiegelung. Auch eine Diskussion aus ihrer Amtszeit als Oberbürgermeisterin blieb ihr besonders in Erinnerung. Damals diskutierte der Stadtrat kontrovers, ob für einen neuen Radweg Autoparkplätze oder Bäume weichen sollten. Häufig müssten in der Kommunalpolitik unterschiedliche Interessen gegeneinander abgewogen werden – und am Ende sei in Zeiten angespannter Haushalte vieles eine Frage der Finanzierung. Darüber hinaus kamen unter anderem der Leerstand in der Hofer Innenstadt, die Chancen von Städtepartnerschaften sowie digitales Lernen an Schulen zur Sprache. Beim Einsatz von iPads sprach sich Frau Döhla dafür aus, digitale Möglichkeiten dort zu nutzen, wo sie einen echten Mehrwert bieten. Der Wert handschriftlicher Notizen solle jedoch nicht aus dem Blick verloren werden.
Nachdenklich wurde die Gesprächsrunde beim Thema Hate Speech gegenüber Politikerinnen und Politikern. Anhand eigener Erfahrungen schilderte Frau Döhla, wie sich der öffentliche Umgangston mit der Verlagerung von Kritik an Stammtischen und in Leserbriefen in die Anonymität sozialer Medien verändert habe. Sie habe zwar ihren eigenen Umgang damit gefunden, betrachte es jedoch als „demokratiegefährdend“, wenn sich Menschen aus Angst vor persönlichen Anfeindungen gar nicht erst kommunalpolitisch engagieren wollten. Außerdem berichtete Frau Döhla von den Herausforderungen, vor die Reichsbürger und extremistische Milieus Kommunen mitunter stellen.
Nach rund einer Stunde endete die Gesprächsrunde und die Jugendlichen bedankten sich bei Frau Döhla mit einem kleinen „Schiller-Präsent“ für die spannenden Einblicke. Mit ihrem Besuch fand die Unterrichtsreihe zur Kommunalpolitik einen gelungenen Abschluss.
Das Schiller-Gymnasium bedankt sich herzlich bei Frau Döhla und Herrn Schmalfuß, die sich trotz voller Terminkalender Zeit für den Austausch mit den Schülerinnen und Schülern nahmen und den Politikunterricht durch ihre persönlichen Erfahrungen auf besondere Weise bereicherten.


Was braucht man für eine gelungene Studienfahrt? Ein spannendes Reiseziel? Check. Ausreichend Freizeit? Check. Entspannte Lehrkräfte? Check. Und das Wichtigste: 73 Schülerinnen und Schüler voller Vorfreude.
Den Auftakt bildeten 13 Stunden Busfahrt, die wir dank reichlich Proviant, guter Laune und einiger kreativer Schlafpositionen überraschend gut meisterten. Trotz der langen Anreise war die Vorfreude auf die kommenden Tage jederzeit spürbar.
Und unser erstes Ziel Krakau enttäuschte nicht – ganz im Gegenteil. Die ehemalige Königsstadt entwickelte sich schnell zum Höhepunkt unserer Reise. Während einer Stadtführung begegneten wir den zahlreichen Mythen und Legenden der Stadt, erfuhren viel über ihre bewegte Vergangenheit und erhielten zugleich eindrucksvolle Einblicke in das einstige jüdische Leben in Krakau. Ein besonderer Programmpunkt war die Besichtigung der ehemaligen Fabrik von Oskar Schindler. Die moderne Ausstellung vermittelte die Geschichte Polens während des Zweiten Weltkriegs auf anschauliche Weise und zeigte, wie tief die deutsche Besatzung das Leben der Menschen geprägt hat. Geschichte wurde hier greifbar. Nicht nur durch Zahlen und Fakten, sondern vor allem durch die persönlichen Schicksale der Betroffenen. Neben den historischen Eindrücken blieb erfreulich viel Zeit, Krakau auf eigene Faust zu erkunden. Ob gemütliche Cafés, kleine Restaurants, die beeindruckende Altstadt oder spontane kulinarische Entdeckungen, jeder fand seinen persönlichen Lieblingsort. Es wurde viel gelacht, gespielt und erzählt und die gemeinsame Zeit am Abend sorgte für beste Stimmung. Gerade diese Momente machten aus einer Studienfahrt eine echte Gemeinschaftserfahrung. Zum Abschluss unseres Aufenthalts in Krakau ging es tief unter die Erde, nämlich in das berühmte Salzbergwerk Wieliczka. Zwischen riesigen Hallen, kunstvoll gestalteten Kapellen und endlosen Stollen fühlte sich der Rundgang stellenweise eher wie eine Expedition durch Moria als wie eine klassische Museumsführung an. Zum Glück blieb uns eine Begegnung mit einem Balrog erspart.
Nach diesen abwechslungsreichen Tagen folgte der eindrucksvollste Teil der Studienfahrt: Der Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Bereits auf der Hinfahrt war die Stimmung ruhiger als sonst. Während der fast achtstündigen Führung wich das anfängliche mulmige Gefühl einer tiefen Betroffenheit. Durch die erhaltenen Orte, die persönlichen Gegenstände der Opfer und die eindringlichen Erläuterungen der Guides wurde die Dimension der nationalsozialistischen Verbrechen auf erschütternde Weise sichtbar. Es war ein Tag, der niemanden unberührt ließ. Umso wichtiger war der gemeinsame Abend. In vielen Gesprächen tauschten wir unsere Gedanken und Eindrücke aus, diskutierten über das Gesehene und halfen einander dabei, das Erlebte einzuordnen. Am nächsten Tag standen verschiedene Workshops auf dem Programm, die neue Perspektiven eröffneten und zur weiteren Auseinandersetzung mit dem Thema anregten.
Anschließend folgte ein bewusstes Kontrastprogramm. In einer Therme nahe Zakopane konnten wir nach den intensiven Eindrücken entspannen und neue Energie sammeln. Den Abschluss der Studienfahrt bildete unser Aufenthalt in Zakopane selbst. Die Gondelfahrt auf den Kasprowy Wierch, von dem aus man bei gutem Wetter die gesamte Hohe Tatra überblicken kann, führte uns hingegen durch dichten Nebel. Dabei herrschten überraschend kühle Temperaturen von etwa 2 Grad Celsius und es gab starke Windböen. Eine freiwillige Wanderung am Nachmittag wurde schließlich von kräftigem Regen begleitet. Wetterbedingt war sie vielleicht nicht ganz so schön wie erhofft, dafür aber umso erinnerungswürdiger. Am Abend ließen wir die Studienfahrt gemeinsam ausklingen. Über die Einzelheiten der Abschlussfeier bewahren wir an dieser Stelle höflich Stillschweigen, doch so viel sei gesagt: Sie setzte der Reise einen würdigen und ausgesprochen fröhlichen Schlusspunkt.
Die Studienfahrt nach Polen war weit mehr als eine Reise von Ort zu Ort. Sie verband bewegende Geschichte mit kulturellen Eindrücken, beeindruckenden Sehenswürdigkeiten, kulinarischen Entdeckungen und unzähligen gemeinsamen Erlebnissen. Vor allem hat sie aber den Zusammenhalt unseres Jahrgangs gestärkt. Zwischen langen Busfahrten, mittelalterlichen Gassen, unterirdischen Salzstollen, nachdenklichen Gesprächen und vielen lustigen Momenten sind Erinnerungen entstanden, die hoffentlich weit über die Schulzeit hinaus bestehen bleiben werden.
Ein herzliches Dankeschön geht an das gesamte Team der Betreuer, insbesondere an Frau Pichlmeier und Herrn Stadelmann, die diese Fahrt durch ihren großen Einsatz ermöglicht haben!
Gefördert wurde die ambitionierte Reise von der Hermann-und-Bertl-Müller-Stiftung und der Viessmann-Stiftung aus Hof sowie der Sanddorf-Stiftung aus Regensburg.

Ein ganz besonderer Projekttag führte die siebte Jahrgangsstufe heute hinter die Kulissen zweier Hofer Institutionen: Auf Einladung der Fachschaft Musik durften knapp 90 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7a, b, c und d die Hofer Freiheitshalle sowie das Hofer Volksfest aus einer völlig neuen Perspektive erleben.
Der Tag startete unter dem Motto „Hinter die Kulissen“ in der Hofer Freiheitshalle. Geführt von Hallenleiter Bernd Gemeinhardt und Nicole Hübschmann aus der Veranstaltungsorganisation, erkundeten die Jugendlichen Bereiche, die dem normalen Konzertpublikum sonst verborgen bleiben. Der Weg führte die Gruppen durch das Große Haus, den Festsaal, Konferenzräume, das riesige Techniklager und den Backstagebereich. Das absolute Highlight wartete jedoch in luftiger Höhe: Mutige Schülerinnen und Schüler durften den „Catwalk“ betreten. Dieser schmale Wartungsgang verläuft knapp unter der Hallendecke in elf Metern Höhe. Aus dieser Distanz bot sich ein beeindruckender Tiefblick in die große Halle – ein echtes Erlebnis, das definitiv nichts für Menschen mit Höhenangst war.
Nach diesem Einblick in die Eventtechnik zog die Jahrgangsstufe weiter zum Hofer Volksfest. Marktmeister Uwe Voigt empfing die Klassen zu einer exklusiven Führung über den Festplatz, der zu dieser morgendlichen Stunde eigentlich noch für Besucher geschlossen war. Er versorgte die Siebtklässler mit spannenden Hintergrundinformationen rund um den logistischen Aufbau, die komplexen technischen Anforderungen und die strengen Sicherheitsaspekte eines solchen Großevents.
Die größte Überraschung des Tages wartete am Ende der Tour: Einige Schausteller öffneten extra für die Schulklassen vorab ihre Fahrgeschäfte. Zur Begeisterung aller spendierten sie den Jugendlichen eine Runde Gratisfahrten im „Breakdance“ und im „Hupferl“. Bei strahlendem Sonnenschein und heißen Temperaturen wurde der Projekttag so zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Die Fachschaft Musik und die gesamten siebten Klassen bedanken sich ganz herzlich bei Nicole Hübschmann, Bernd Gemeinhardt und Marktmeister Uwe Voigt für die fachkundigen Führungen, die investierte Zeit und die tollen Einblicke hinter die Kulissen!
Adrian Stieglitz

Vergangene Woche wurde die Bläserklasse 6b des Schiller-Gymnasiums besonders ausgezeichnet. Eine ganze Klasse hat geschlossen das freiwillige Leistungsabzeichen „Junior 2“ des Verbands bayrischer Musik- und Singschulen (VBSM) erfolgreich abgelegt. Dabei mussten die Kinder einerseits Grundlagen in der Musiktheorie beherrschen und andererseits ein Vorspiel einzeln und in Kleingruppen absolvieren. Alle Schülerinnen und Schüler der Bläserklasse 6b haben diese Herausforderung mit viel Mut, Übung, Fleiß sowie Teamgeist mit Bravour gemeistert und können nun zurecht Stolz auf ihre erste bestandene Reifeprüfung in der Musik sein. Mit einer offiziellen Urkundenverleihung am 15. Juli im Schiller-Gymnasiums Hof wurden die Bläserklassenkinder offiziell durch Frau Jahn (Vertreterin der Musikschule der Hofer Symphoniker) und Frau Dr. Emminger (Schulleiterin des Schiller-Gymnasiums) für ihre Leistung ausgezeichnet. Die Bläserklassen sind Teil eines Kooperationsprojekts zwischen den Hofer Symphoniker und des Schiller-Gymnasiums Hof. Über zwei Jahre lernen alle Kinder einer Klasse gemeinsam und von Grund auf ein Blasinstrument. Musikalische Vorkenntnisse sind dabei nicht verlangt. Nach zwei Jahren endet die Bläserklasse und für die Kinder geht es weiter auf ihrem musikalischen Weg im schuleigenen Jugendblasorchester (JBO). Auch die Klasse 6b ist nun am Ende ihrer Projektzeit angekommen. Durch die feierliche Verleihung des Leistungsabzeichens „Junior 2“ fand die gemeinsame Zeit voller Musik und Spaß einen würdigen Abschluss.


Der 73. Europäische Wettbewerb stand in diesem Jahr unter dem Motto „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!“. Knapp 75.000 Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich bundesweit in kreativen Werken mit Themen wie Menschenrechte, Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenhalt in Europa. Allein in Bayern nahmen mehr als 18.000 Schülerinnen und Schüler teil, von denen 79 Arbeiten mit einem Bundespreis ausgezeichnet wurden. Im festlichen Ambiente des Kuppelsaals der Bayerischen Staatskanzlei wurden die Preisträger nun am 11.Juli geehrt.
Dabei konnte sich Lilly Dittmar vom Hofer Schiller-Gymnasium bereits zum zweiten Mal in Folge über einen Bundespreis freuen. Ihr Wettbewerbsbeitrag war ein fünfminütiges Video zu dem Thema „Hier bin ich Mensch, hier darf ich‘s sein“ und setzte sich kritisch mit der Gleichbehandlung von ausländischen Mitbürgern, Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen, Frauen, sowie queeren Personen auseinander. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Katharina Friedrich nahm sie die Auszeichnung von Bayerns Europaminister Eric Beißwenger entgegen. Die Ehrengäste, darunter Ministerialdirigentin Dr. Christine Modesto und Andrea Scherle, Bundesbeauftragte des Europäischen Wettbewerbs, hoben in ihren Grußworten die Bedeutung von Recht, Respekt und Demokratie hervor, die das Fundament sind, auf dem das Zusammenleben in Europa ruht.
Die erneute Ehrung in der Bayerischen Staatskanzlei war für Lilly Dittmar eine besondere Anerkennung ihres Engagements und steht stellvertretend für die Wichtigkeit, sich kreativ für die Werte einzusetzen, die Europa verbinden.


Vom 18.06.-25.06. nahm ich, Barbara Beilein, an einem Fortbildungskurs im Rahmen des Erasmus+-Programms teil. Die Fortbildung mit dem Titel „Artificial Intelligence for Language Teachers“ fand in englischer Sprache in Split in Kroatien statt.
In intensiven 35 Stunden vertieften wir Kursteilnehmer aus ganz Europa unsere Kenntnisse über die Besonderheiten und Anwendungsmöglichkeiten verschiedener Chatbots und das Schreiben zielführender Prompts. Zudem lernten wir verschiedene KI-Tools kennen, die extra für Lehrer entworfen wurden oder die für Lehrer nützlich sein können, wie Magic School, Diffit, Gemini Gems, Wayground und Gemini Notebooks, erprobten sie gemeinsam im Hinblick auf die Erstellung von Unterrichtsmaterialien und diskutierten, welche davon sich besonders für unsere schulischen Bedürfnisse eignen.
Da der Kurs in Kroatien stattfand, bot sich auch die Möglichkeit, Split und seine Umgebung näher kennenzulernen. Bei Führungen durch den Diokletianspalast und einem Ausflug nach Trogir, dessen Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, entdeckten wir vor allem den römischen Einfluss in dieser Gegend, weshalb sich Split und Umgebung auch für eine Studienfahrt anbieten würden.
Insgesamt war der Kurs eine spannende und lehrreiche Erfahrung und die Begegnung mit Lehrern aus ganz Europa bot interessante Einblicke in Schule und Unterricht in anderen europäischen Ländern.

Schulfest an unserem Gymnasium, oder wie man auch sagen könnte: „Do triffst fei Schilla“, eine logistische Meisterleistung, eine Vorbereitungsmarathon der Herren Bäumler, Hopperdietzel und Lauterbach, kombiniert mit „den besten Hausmeistern der Welt“, wie es Stefan Bäumler, Musiker, Organisator und Laudator in Personalunion auf der Bühne ausdrückte, sowie zahlreichen Helferinnen und Helfern, die auch in diesem Jahr wieder ein buntes, abwechslungsreiches und familiäres Schulfest auf die Beine stellten. Da grillt der Oberbürgermeister Stefan Schmalfuß Bratwürste, Schulleiterin Dr. Anke Emminger trifft man im Casino an und Abiturienten übergeben plötzlich Schecks. Es war wieder einiges geboten, von Altbewährtem bis hin zu absoluten Neuerungen. Und die wohl bewegendste Neuerung brachte der Abiturjahrgang 2024/2026 auf die mobile Bühne. Lukas Oelschlegel, als Vertreter des Abiturjahrgangs, übergab Rainer Schmidt, Vorstand des Fördervereins des Schiller-Gymnasiums Hof, Schulleiterin Dr. Anke Emminger und Mitglied der Schulleitung Stefan Bäumler auf der Bühne einen Scheck über 1000,- Euro, eine Spende des Abiturjahrgangs an die ehemalige Ausbildungsstätte. Hier scheint mehr als ein „Wir haben halt hier Abi gemacht“-Verhältnis gewachsen zu sein.
In den Klassenzimmern gab es wieder die beliebten Attraktionen, von Kinderschminken über Kahoot!-Challenge bis hin zum Sitzfußballturnier. Und auch kulinarisch war wieder einiges geboten: Pommes, Bratwürste, Steak, Langos, und weit vorne in der Beliebtheitsliste: Der Schiller-Döner, auch vegan.
Und ab 16:00 Uhr stieg die Stimmung dann halbstündlich bei der Ziehung der Hauptpreise der Schiller-Tombola. Und in diesem Jahr hieß es nicht: Lose kontrollieren, in der Tasche kramen und Nummern nicht verstehen. Die Lose konnten im Vorfeld digital per QR-Code registriert werden und man wurde automatisch per Feuerwerk und grünem Rahmen informiert, wenn man gewonnen hatte. Fahrrad, Airpods, Bayern-München-Ticket und viele, viele weitere wertvolle Preise bekamen so einen neuen Besitzer oder eine Besitzerin.
Kurz nach 18 Uhr verabschiedeten sich dann Schüler, Schülerinnen, Eltern, Ehemalige und viele, viele mehr voneinander, mit dem festen Versprechen: Bis zum nächsten Jahr, beim Schiller-Schulfest!