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Erfolg für Schiller-Schulmannschaft im Judo

Landesfinale!

Mit zwei Mannschaften trat das Schiller-Gymnasium beim Landesfinale der  bayerischenSchulen im Judo in München an. In spannenden und fairen Kämpfen zeigten die Schülerinnen und Schüler ihr Können auf der Matte.
Besonders erfolgreich verlief das Turnier für die Mannschaft der Wettkampfklasse II weiblich. Das Team um Sophia Söllner, Thuy Nguyen, Soyee Yoon, Theresa Hintz, Ela Dönmez, Lina Grund und Elisabeth Lacher sicherte sich einen hervorragenden 3. Platz.
Auch die Mannschaft der Wettkampfklasse III männlich zeigte eine starke Leistung. Gustav Bischoff, Benedikt Keidel, Jonas Koch, Leonhard Randelzhofer und Irakles Gorgadze gaben trotz starker Konkurrenz in jedem Kampf ihr Bestes und belegten am Ende Platz 6.
Beide Teams hatten sichtlich Freude am Wettkampf und nahmen wertvolle Erfahrungen aus München mit.

Marie Riemer, Q12

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Schiller-Schülerinnen und Schüler besuchen Konzert mit perfekter Vorbereitung

Ein Abend bei den Hofer Symphonikern

In schöner Regelmäßigkeit besuchen Schülerinnen und Schüler des Schiller-Gymnasiums Konzerte der Hofer Symphoniker oder Aufführungen im Hofer Theater, so dass diese Besuche mittlerweile zu einer beliebten und gerne wahrgenommenen kulturellen Möglichkeit geworden sind.

Am Freitag, den 19. Juni gab es wieder so eine Möglichkeit, und zwar das 10. Symphoniekonzert der Hofer Symphoniker mit Werken von Weinberg und dessen berühmteren Freund Dmitrij Schostakowitsch. Stolze 38 „Schillerianer“ folgten Herrn Röders „Ruf“ und sahen wie immer gut aufgelegte Hofer Symphoniker und einen herausragenden Solisten, den Cellisten Andrei Ioniță. Gespannt lauschten die Jugendlichen den lyrischen Kantilenen in Weinbergs Cellokonzert, der hörbaren Traurigkeit, aber auch immer wieder Passagen der Hoffnung. Die hervorragende Leistung v. a. des Solisten wurde mit so viel Applaus belohnt, dass Herr Ioniță sogar zwei Zugaben spielte. Die 10. Symphonie von Schostakowitsch wirkte nicht weniger tragisch und war in ihrer Tiefe und Wucht für die begeisterten Schülerinnen und Schüler auch physisch wahrnehmbar, was mit tosendem Applaus quittiert wurde, ein absolut erfolgreiches Konzerterlebnis also.

Eigentlich kein Wunder, denn die Vorbereitung auf das Konzert war dank des Programms „Maestro im Klassenzimmer“ so gut, wie sie nur sein konnte: Niemand Geringerer als der Chefdirigent der Hofer Symphoniker, Martijn Dendievel, besuchte zwei Tage vorher das „Schiller“ und stand den interessierten Jugendlichen für allerlei Fragen – sowohl über seinen Werdegang, als auch über das Konzertprogramm – zur Verfügung. Die Doppelstunde verging wie im Flug, da Herr Dendievel sehr praxisnah und mit anschaulichen Beispielen die Musik, die ihm selbst sehr am Herzen liegt, erklärte und näherbrachte, so dass nach der Veranstaltung jeder deutlich dazugelernt hatte und den Schülerinnen und Schülern ein sympathischer, nahbarer und begeisterungsfähiger „Maestro“ in Erinnerung bleibt.

Ein riesengroßes Dankeschön geht wie immer an unsere Kooperationspartner, die Hofer Symphoniker, und insbesondere an die Dramaturgin Susanne Bieler und natürlich Martijn Dendievel. Die nächsten Konzert- und Maestrobesuche sind schon in Planung …

Fachschaft Musik

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Doppel-Silber für die Leichtathletik

Sportliche Aushängeschilder des Schiller-Gymnasiums

Francesca Korpilla, Meera Ruckdeschel, Clara Uhlig, Annalena Yaman, Emily Straßer, Sophia Hüttenrauch, Willy vogel, Moritz Hottaß, Jushua Corbitt, Moritz Hofrichter, Felix Lang, Joshua Grund, Lilly Oelschlegel, Sophie Vogel, Lara Hottaß, Merle Luft, Enno Reitzenstein, Josia Hoffmann und Nikita Reising waren die 19 Sportlerinnen und Sportler, die am vergangenen Montag das Schiller-Gymnasium bei den Stadtfinals der Leichtathletik vertreten haben. Mit jeweils einem Team in der Wettkampfklasse IV und III am Start, gab es nach tollen Leistungen in den Disziplinen 50m/75m-Sprint, Weitsprung, Hochsprung, Ballwurf, Kugelstoßen, Staffel und dem abschließenden 800m-Lauf am Ende zweimal Silber für unsere Schule. 

Gratulation zu den tollen Individualleistungen und dem klasse Teamergebnis!

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Erfolgreiche beim Känguru-Mathewettbewerb

Spaß und Erfolg treffen auf Mathematik

Beim Känguru-Wettbewerb soll die Freude an Logik und Knobeln geweckt werden und das bei möglichst vielen, unabhängig von ihren Mathe-Noten.

Jedes Jahr nehmen weltweit mehrere Millionen Kinder teil – allein in Deutschland mehrere hunderttausend. Unser Gymnasium beteiligte sich diesmal mit allen 5. und 6. Klassen, sowie einigen Schülern und Schülerinnen aus den 7. Und 8. Klassen. Insgesamt nahmen so über 220 Kinder teil.

Sie mussten 24 Aufgaben im Multiple-Choice-Format lösen. Aber Vorsicht – bloßes Raten bringt bei je fünf Antwortmöglichkeiten meistens nur Minuspunkte! Das wusste unser Nachwuchs natürlich auch, war im Zweifel vorsichtig und ließ auch mal eine Frage aus.

Die bundesweit besten 5% bekommen interessante Preise (Denkspiele, Bücher etc.).

Dieses Jahr haben das gleich fünf unserer jungen Talente geschafft:

Felix Lauterbach (5e), Mika Tröße (7a) und Valentin Friedrich (5b) erreichten einen 3. Preis, Frieda Köhne (5e) einen 2. Preis und Emmi Juhnke(5e) sogar einen 1. Preis.

Außerdem erhält jeder ein kleines Dankeschön für die Teilnahme. Diesmal war es eine tolle Rätselraupe. So kann man auch unterwegs ein wenig rätseln.

Einmal pro Schule wird darüber hinaus das T-Shirt für den weitesten Känguru-Sprung vergeben, und zwar an denjenigen mit den meisten richtigen Antworten in Serie. Den größten Sprung schaffte dieses Jahr Emmi Juhnke.

Wir gratulieren und wünschen allen viel Spaß mit den Preisen!

 

Julia Zorzytzki

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MINT-EC Camp „Zukunft Werkstoffe“

Schiller-Schülerin forscht in Freiberg

Vier Tage voller Begeisterung für die Welt der Materialwissenschaften: so lässt sich das MINT-EC-Camp „Zukunft Werkstoffe“ an der TU Bergakademie Freiberg wohl am treffendsten beschreiben. Bereits der Eröffnungsvortrag über Stahl als Zukunftswerkstoff zeigte eindrucksvoll, wie modern und innovativ ein Material sein kann, das im Alltag oft als selbstverständlich gilt. Der anschließende Besuch der terra mineralia mit Führung durch die Welt der farbenprächtigen Kristalle, seltenen Mineralien und beeindruckenden Formationen machte deutlich, wie vielfältig die Natur als Grundlage der Werkstoffforschung ist.
Am zweiten Tag folgte die Aufteilung in die Projektgruppen „Stahl“ und „Nicht-Eisen- Metalle“. Nach spannenden Fachvorträgen zu beispielsweise der Gewinnung von Kupfer oder dem Gießen als Fertigungsverfahren folgte der praktische Teil. Die Nicht-Eisen-Metalle-Gruppe arbeitete an Raffinations- und  Gewinnungselektrolysen und konnte dadurch experimentell nachvollziehen, wie Metalle aus ihren Verbindungen
gewonnen und gereinigt werden. Außerdem durfte jeder Teilnehmende selbst einen Smiley aus Zinn gießen.
Der Abend brachte eine Mischung aus Technikbegeisterung und Abenteuer: Beim gemeinsamen Grillen mit dem RaceTech-Racing Team gab es Einblicke in den Bau eines Rennwagens. Danach wartete ein Escape Room rund um die Materialwissenschaften mit einer Herausforderung, die Teamgeist und Köpfchen gleichermaßen forderte.
Der dritte Tag führte die Gruppen hinaus in die Praxis der Industrie. Die Stahlgruppe besuchte BGH Freital, während die Nicht-Eisen-Metalle-Gruppe bei Saxonia Galvanik/Edelmetalle wertvolle Einblicke in industrielle Prozesse erhielt. Zurück an der TUBAF ging es weiter in die Projektarbeit. Besonders beeindruckend war die Arbeit mit hochauflösenden Mikroskopen, die besonders kleine Strukturen, wie Atome, sichtbar
machten.
Am letzten Tag präsentierten sich die Gruppen gegenseitig ihre Ergebnisse der vergangenen Tage. Das Camp zeigte eindrucksvoll, wie spannend und zukunftsweisend die Materialwissenschaften sind. Theorie, Praxis, Forschung und Teamarbeit griffen ineinander und machten die vier Tage zu einer bereichernden Erfahrung.

Marie Riemer, Q12

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Schüleraustausch mit Finnland

Besuch aus Joensuu am Schiller-Gymnasium

Ende April hieß es bei uns: Tervetuloa! Unsere Austauschpartner aus Joensuu waren zu Gast am Schiller – und das bei strahlendem Sonnenschein!

Es gab ein abwechslungsreiches Programm: Dazu gehörten neben dem Besuch des regulären Unterrichts unter anderem eine Führung durch unser schönes Schulhaus, Adventure Golf am Untreusee, ein Tagesausflug nach Nürnberg, der beeindruckende Ausblick vom Rathausturm über Hof, ein Besuch im Bayerischen Vogtlandmuseum sowie eine Wanderung zur Kösseine mit anschließendem Besuch des Tags der offenen Tür auf der Luisenburg. Den Abschluss unserer gemeinsamen Zeit bildete ein gemütliches Grillfest im Jugendverbändehaus des Stadtjugendrings.

Wir bedanken uns ganz herzlich für die freundliche und finanzielle Unterstützung bei der Deutsch-Finnischen Gesellschaft, der VR-Bank Bayreuth-Hof sowie dem europäischen Förderprogramm Erasmus+. Ein ganz besonderes Dankeschön geht außerdem an unsere engagierten Kooperationslehrerinnen Minna und Tarja.

Michaela Berner-Sebald und Martin Weber

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Ciao, tutti!

Schüleraustausch mit Genua

Am Samstag, dem 28. Februar 2026, begann unsere zweiwöchige Zusammenarbeit mit unseren Austauschschülern. Von Beginn an stand unser Austausch ganz im Zeichen der gemeinsamen Projektarbeit im Rahmen von Erasmus+. Ziel war es, in deutsch-italienischen Teams mehrere Lernspiele zu entwickeln, die kulturelles Wissen, Sprache und gemeinsame Erfahrungen verbinden. Während der gesamten Zeit arbeiteten wir immer wieder an diesem Projekt weiter und sammelten durch Ausflüge, Vorträge und gemeinsame Aktivitäten wichtige Inhalte und Ideen dafür.

Am frühen Abend holten wir unsere Partner am Hofer Hauptbahnhof ab und sammelten dabei erste Eindrücke. Netterweise organisierte Tobias eine Willkommensparty, bei der sich alle Schülerinnen und Schüler kennenlernen und austauschen konnten. Dabei entstanden nicht nur erste Verbindungen zwischen Deutschen und Italienern, sondern auch innerhalb der deutschen Gruppe, die in den kommenden zwei Wochen viel Zeit miteinander verbringen würde.

Der folgende Tag diente dazu, sich besser kennenzulernen und anzukommen. Viele unternahmen kleinere Ausflüge, etwa zum Untreusee, zum Quellitzsee oder in eine Boulderhalle. Insgesamt wurde der Tag genutzt, um die Austauschschüler in ihrem neuen Umfeld willkommen zu heißen und ihnen den Einstieg zu erleichtern.

Zu Beginn der ersten Schulwoche begann der Schulalltag mit einer offiziellen Begrüßung und einem Kennenlernspiel. Anschließend führten wir unsere Partner durch das Schiller-Gymnasium und nahmen sie mit in den Unterricht. Am Mittag trafen wir uns erneut, um erste Ideen für das Erasmus+-Projekt zu sammeln, unterstützt durch eine gemeinsame Pizza. Den Abschluss bildete eine Stadtführung, bei der mehrere deutsche Schüler Vorträge hielten und den Gästen Hof und seine Geschichte näherbrachten.

An einem weiteren Tag erkundeten die Austauschschüler unter der Aufsicht von Frau Pichlmeier Nürnberg und besichtigten dort die Burg sowie die Innenstadt. Erst am Abend trafen sie wieder auf uns.

Im weiteren Verlauf der Woche begleiteten uns die italienischen Schüler zunächst für einige Stunden in den Unterricht. In der fünften und sechsten Stunde arbeiteten sie eigenständig am Erasmus+-Projekt, bevor wir gemeinsam nach Mödlareuth fuhren. Dort besuchten wir das Deutsch-Deutsche Museum und erhielten spannende Einblicke in die Zeit der deutschen Teilung. Besonders eindrucksvoll war, dass Mödlareuth, ähnlich wie Berlin, in der Zeit der DDR durch die Mauer getrennt war. Wir konnten originale Mauerreste besichtigen und erfuhren von einer gelungenen Flucht aus der DDR in dieser Stadt.

Ein weiterer gemeinsamer Tag führte uns nach Bamberg. Dort präsentierten wir vorbereitete Vorträge und führten die Gastschüler durch die Altstadt, vom Alten Rathaus über den Dom bis hin zum Maxplatz. Anschließend hatten wir Zeit zur freien Verfügung und konnten die Stadt individuell erkunden. Am Abend kehrten wir mit dem Zug nach Hof zurück.

Der letzte gemeinsame Tag in Hof stand zur freien Gestaltung. Nach der Schule gingen wir zusammen im China-Garten essen und ließen den Tag anschließend mit gemeinsamen Aktivitäten wie Bowling oder weiteren Treffen ausklingen.

Nach der gut überstandenen gemeinsamen Anreise zu unserer Partnerschule erkundeten einige von uns bereits die größte Altstadt Europas, die sich in Genua befindet. Die sogenannten „Vicoli“, ein labyrinthartiges Netz aus engen Gassen, luden zum Entdecken ein, machten es aber auch leicht, sich zu verlaufen. Deshalb war es wichtig, stets bei unseren Austauschpartnern zu bleiben.

Der folgende Tag stand, wie zuvor in Deutschland, im Zeichen des Ankommens in den Gastfamilien. Viele Familien organisierten individuelle Ausflüge, etwa in die Region Ligurien oder zu Verwandten.

Zu Beginn der Woche besuchten wir die italienische Schule und nahmen am Unterricht teil. Im Anschluss wurden wir offiziell von der Schulleitung begrüßt und setzten unsere Projektarbeit fort. Am Nachmittag führten uns die italienischen Schüler durch die Altstadt von Genua und präsentierten historische Gebäude sowie bedeutende Kirchen.

An einem weiteren Tag bestand die Möglichkeit, sich nach der Schule und Projektarbeit im „Acquario di Genova“ zu treffen und gemeinsam das Aquarium zu erkunden.

Ein besonderes Highlight erwartete uns im weiteren Verlauf: der Ausflug nach Pisa. Dort besichtigten wir nicht nur beeindruckende Kirchen, sondern bestiegen auch den weltberühmten Schiefen Turm von Pisa und wurden mittels Vorträgen von unseren Austauschpartnern durch die Stadt geführt.

Der darauffolgende Tag war zunächst von intensiver und abschließender Projektarbeit geprägt. In dieser Phase vollendeten wir drei verschiedene Memory-Spiele, die auf spielerische Weise deutsche und italienische Kultur, Sprache und Wissen vermittelten. Zusätzlich gestaltete eine Gruppe ein Kartenblatt mit zahlreichen Motiven aus Deutschland, Hof, Italien und Genua, das sich vielseitig in bereits bekannte Spiele integrieren lässt.

Nach Abschluss der Arbeit nutzten viele die verbleibende Zeit für kleinere Unternehmungen, bevor sich am Abend eine größere Gruppe zu einem gemeinsamen Bowlingabend traf.

Am darauffolgenden Tag unternahmen wir ohne unsere Austauschpartner einen Bootsausflug entlang der Küste der Cinque Terre. An einer der malerischen Bergstädte gingen wir an Land und wanderten durch die beeindruckende Landschaft zu einem Bahnhof, von dem aus wir die Rückreise antraten.

Am Samstag traten wir schließlich erschöpft, aber mit vielen unvergesslichen Erinnerungen im Gepäck, die Heimreise an.

Benjamin Rinck, Charlie Strunz, Miriam Espig

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Schüleraustausch mit Aix-en-Provence

"Wenn Schiller eine reise tut"

Vom 2. bis zum 9. März besuchten 20 Schülerinnen und Schüler der 9., 10., 11. und 12. Klassen des Schiller-Gymnasiums im Rahmen des Schüleraustausches mit Frankreich, der von Frau Millitzer und Frau Beilein organisiert wurde, die französische Stadt Aix-en-Provence. Finanzielle Unterstützung bekamen die Schülerinnen und Schüler durch Erasmus+.

Hier die Eindrücke der Schülerinnen und Schüler:

 

Tag 1-3

Nachdem wir am Montag gemütlich, teils mit der Regionalbahn, teils mit dem ICE und auch mit dem französischen TGV gefahren waren, kamen wir abends in Aix an. Dort wurden wir direkt von unseren Austauschpartnerinnen und Austauschpartnern sowie deren Familien begrüßt. Am Dienstag starteten wir nach einer erholsamen Nacht direkt mit einem gemeinsamen Frühstück in der Mensa des Lycées Georges Duby. Anfangs waren die französischen Austauschpartner noch etwas scheu, aber lustig drauf. Dies sorgte schnell für eine angenehme Atmosphäre. Es gab unter anderem Croissants und Obst. Anschließend erhielten wir einen Einblick in die Schule, die zwar recht groß, stellenweise jedoch etwas einfacher ausgestattet war. Danach arbeiteten wir in deutsch-französischen Tandems am Erasmus-Projekt, bei dem wir uns mit regionalen Gerichten aus Aix-en-Provence beschäftigten, die wir anschließend bei den Gastfamilien zubereiteten, um daraus dann ein gemeinsames Kochbuch zu erstellen. Am Nachmittag erkundeten wir bei einer Stadtrallye in kleinen Gruppen die Stadt, die durch viele Geschäfte und eine lebendige Atmosphäre geprägt war. Am Mittwoch stand ein Ausflug in die Calanques auf dem Programm. Bei sehr gutem Wetter und direkter Lage am Meer entstand schnell ein echtes Urlaubsgefühl. Besonders überwältigend war die Aussicht von den Felsen auf das Meer, sodass sie einen bleibenden Eindruck hinterließ. Die Wanderung dorthin war zwar teilweise anstrengend, lohnte sich jedoch auf jeden Fall. Auch die französischen Austauschpartner waren dabei, wodurch sich eine sehr gute und ausgelassene Stimmung entwickelte. Kurz vor Ende des Tagesausflugs wagten wir uns gemeinsam noch bis zu den Knien in das noch kalte Meer. Neben der Landschaft mit den markanten Felsen gefielen uns vor allem die Gebäude entlang der Küste, die das Gesamtbild zusätzlich prägten.

 

4-5

Am Donnerstag nahmen wir zunächst am Unterricht unserer Austauschpartner teil. Dabei zeigte sich, dass es teilweise schwierig war, dem Unterricht vollständig zu folgen. Allerdings konnten wir dann im Englischunterricht glänzen. Im Anschluss besuchten wir eine Calissons-Fabrik, in der wir im Rahmen einer Führung Einblicke in die Herstellung dieser regionalen Spezialität erhielten. Besonders positiv war, dass wir die Produkte vor Ort auch kaufen konnten. Der Kontakt zu den Austauschpartnern fand an diesem Tag vor allem zwischendurch sowie am Abend wieder intensiver statt. Am Freitag stand ein ganztägiger Ausflug nach Marseille auf dem Programm, der für mich zu den schönsten Erlebnissen der Austauschreise gehörte. Besonders angenehm war, dass wir uns in Kleingruppen frei bewegen durften, wodurch wir die Stadt selbstständig erkunden konnten. Gemeinsam mit anderen Austauschschülern besuchten wir einige kleinere Streetwear- und Modeboutiquen, was der Besichtigung eine persönliche und abwechslungsreiche Note verlieh. Ein besonderes Highlight war außerdem der Besuch der Kathedrale, von der aus man trotz des bewölkten Wetters einen beeindruckenden Blick über Marseille und das Meer hatte. Zum Abschluss des Tages aßen wir noch Crêpes, während in der Nähe direkt am Wasser frischer Fisch verkauft wurde. Diese Mischung aus Stadtleben und kulturellen Eindrücken machte den Tag besonders eindrucksvoll. Am Abend traf sich dann die ganze Gruppe, um Bowling spielen zu gehen. Danach gab es noch Burritos, um die hungrigen Mäuler zu stopfen.

Tag 6-8

Am Samstagvormittag besuchten wir gemeinsam den Markt in Aix-en-Provence, der sehr gut besucht war und eine lebendige Atmosphäre bot. Dort konnten wir zahlreiche kulinarische Spezialitäten der Region entdecken. Während wir über den Markt gingen, kauften wir Baguette und probierten immer wieder kleine Kostproben an den verschiedenen Ständen.

 Besonders auffällig waren die vielen unterschiedlichen Gerüche sowie die große Auswahl an Käsesorten, die einen guten Eindruck von der Esskultur vermittelten. Das restliche Wochenende verbrachte ich in meiner Gastfamilie, was ich als sehr entspannt, zugleich aber auch abwechslungsreich erlebt habe. Am Samstag trafen wir uns zusätzlich mit einigen anderen Austauschpaaren im Garten, wo wir gemeinsam Fußball und Handball spielten. Am Sonntag gingen wir zunächst Fußball spielen und später noch mit einigen anderen Austauschschülern und ihren Gastpartnern bouldern. Diese gemeinsamen Aktivitäten machten das Wochenende besonders lebendig und stärkten sowohl den Kontakt zu meiner Gastfamilie als auch zu den anderen Teilnehmern des Austauschs.

Am Montag mussten die Koffer dann schon gepackt sein, denn gleich nach dem Frühstück ging es zum Bahnhof, wo sich die Gruppe von ihren Austauschpartnern und deren Familien verabschiedete.

Ben Gottsmann

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Doppelter Medaillensegen für die RSG

Starker Auftritt beim Landesfinale in Traunstein


Mit großer Vorfreude und viel Motivation gingen unsere drei Wettkampfklassen beim Landesfinale der rhythmischen Sportgymnastik in Traunstein an den Start – und das mit großem Erfolg!

Besonders herausragend: Nach langer Zeit durften gleich zwei unserer Mannschaften das Siegertreppchen besteigen. Die Wettkampfklassen 2 und 4 erkämpften sich jeweils einen tollen 3. Platz und sorgten damit für große Freude im Team.

Auch darüber hinaus konnten wir stolz auf unsere Leistungen sein: In einem sehr starken Teilnehmerfeld erreichte unsere Wettkampfklasse 3 einen beachtlichen 5. Platz. Einzelne Übungen gehörten dabei sogar zu den besten des Wettkampfs – eine großartige Leistung!

Ein riesiges Dankeschön an alle Turnerinnen und Trainerinnen für ihren Einsatz, ihren Teamgeist und diesen intensiven, aber rundum gelungenen Wettkampftag.

Jetzt heißt es: dranbleiben! Die Vorbereitung für die nächste Saison beginnt, und wir freuen uns darauf, alle am Freitag wieder im Training zu sehen. Wer Lust hat, Teil unseres Teams zu werden, ist herzlich eingeladen, einfach einmal vorbeizuschauen und mitzumachen.

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Schiller-Jugend forscht an Bayerns Spitze!

Schiller-Gymnasium stellt den Landessieger Jugend forscht 2026!

Drei Projekte des Schiller-Gymnasiums qualifizierten sich für das Landesfinale Jugend Forscht, welches vom 13.04 – 15.04 in München stattfand. Insgesamt nahmen 59 Projekte aus ganz Bayern teil. Bereits im Teilnehmerfeld stach das Schiller hervor, denn keine andere Schule konnte mehr Projekte am Landeswettbewerb stellen.

Die diesjährige Konkurrenz war stark und bestand neben vielen innovativen Projekten auch aus einigen ehemaligen Landes- und Bundesteilnehmern. Dennoch konnten sich auch hier unsere Schülerinnen und Schüler durchsetzen und errangen somit insgesamt sechs Auszeichnungen und ganz viele gewinnbringende Eindrücke.

Tobias Schmidt (11c) – TimberMind

Tobias automatisierte eine Industriesäge und überzeugte damit die Jury auf ganzer Linie. Mit einem Landessieg ausgestattet darf er das Schiller-Gymnasium am Bundeswettbewerb Jugend Forscht vom 28.5 -31.05 in Herzogenaurach vertreten.
Zusätzlich gewann er einen Sonderpreis „Fraunhofer Talents“.

Marie Riemer (Q12) – Solar – Nachführungssystem

Marie präsentierte eine überarbeitete Version ihres Nachführungssystems. Es gelang ihr auch vorab einen Programm-Code zu erstellen, der die Effizienz eines derartigen Systems berechnen kann.
Sie gewann den Sonderpreis „Forschungspraktikum am UFZ“ und den Sonderpreis „Nachhaltige Energie“.

Christian Hager und Benjamin Rinck (Q12) – Kohlenstoffquantenpunkte

Ausgestattet mit weiteren Messwerten und neueren Erkenntnissen stellte das Team ihre Forschung zu eigens hergestellten Kohlenstoffquantenpunkten vor.
Auch sie konnten einen Sonderpreis „Nanotechnologie“ erringen.

Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern!

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