Kategorien
Allgemein

Ciao, tutti!

Schüleraustausch mit Genua

Am Samstag, dem 28. Februar 2026, begann unsere zweiwöchige Zusammenarbeit mit unseren Austauschschülern. Von Beginn an stand unser Austausch ganz im Zeichen der gemeinsamen Projektarbeit im Rahmen von Erasmus+. Ziel war es, in deutsch-italienischen Teams mehrere Lernspiele zu entwickeln, die kulturelles Wissen, Sprache und gemeinsame Erfahrungen verbinden. Während der gesamten Zeit arbeiteten wir immer wieder an diesem Projekt weiter und sammelten durch Ausflüge, Vorträge und gemeinsame Aktivitäten wichtige Inhalte und Ideen dafür.

Am frühen Abend holten wir unsere Partner am Hofer Hauptbahnhof ab und sammelten dabei erste Eindrücke. Netterweise organisierte Tobias eine Willkommensparty, bei der sich alle Schülerinnen und Schüler kennenlernen und austauschen konnten. Dabei entstanden nicht nur erste Verbindungen zwischen Deutschen und Italienern, sondern auch innerhalb der deutschen Gruppe, die in den kommenden zwei Wochen viel Zeit miteinander verbringen würde.

Der folgende Tag diente dazu, sich besser kennenzulernen und anzukommen. Viele unternahmen kleinere Ausflüge, etwa zum Untreusee, zum Quellitzsee oder in eine Boulderhalle. Insgesamt wurde der Tag genutzt, um die Austauschschüler in ihrem neuen Umfeld willkommen zu heißen und ihnen den Einstieg zu erleichtern.

Zu Beginn der ersten Schulwoche begann der Schulalltag mit einer offiziellen Begrüßung und einem Kennenlernspiel. Anschließend führten wir unsere Partner durch das Schiller-Gymnasium und nahmen sie mit in den Unterricht. Am Mittag trafen wir uns erneut, um erste Ideen für das Erasmus+-Projekt zu sammeln, unterstützt durch eine gemeinsame Pizza. Den Abschluss bildete eine Stadtführung, bei der mehrere deutsche Schüler Vorträge hielten und den Gästen Hof und seine Geschichte näherbrachten.

An einem weiteren Tag erkundeten die Austauschschüler unter der Aufsicht von Frau Pichlmeier Nürnberg und besichtigten dort die Burg sowie die Innenstadt. Erst am Abend trafen sie wieder auf uns.

Im weiteren Verlauf der Woche begleiteten uns die italienischen Schüler zunächst für einige Stunden in den Unterricht. In der fünften und sechsten Stunde arbeiteten sie eigenständig am Erasmus+-Projekt, bevor wir gemeinsam nach Mödlareuth fuhren. Dort besuchten wir das Deutsch-Deutsche Museum und erhielten spannende Einblicke in die Zeit der deutschen Teilung. Besonders eindrucksvoll war, dass Mödlareuth, ähnlich wie Berlin, in der Zeit der DDR durch die Mauer getrennt war. Wir konnten originale Mauerreste besichtigen und erfuhren von einer gelungenen Flucht aus der DDR in dieser Stadt.

Ein weiterer gemeinsamer Tag führte uns nach Bamberg. Dort präsentierten wir vorbereitete Vorträge und führten die Gastschüler durch die Altstadt, vom Alten Rathaus über den Dom bis hin zum Maxplatz. Anschließend hatten wir Zeit zur freien Verfügung und konnten die Stadt individuell erkunden. Am Abend kehrten wir mit dem Zug nach Hof zurück.

Der letzte gemeinsame Tag in Hof stand zur freien Gestaltung. Nach der Schule gingen wir zusammen im China-Garten essen und ließen den Tag anschließend mit gemeinsamen Aktivitäten wie Bowling oder weiteren Treffen ausklingen.

Nach der gut überstandenen gemeinsamen Anreise zu unserer Partnerschule erkundeten einige von uns bereits die größte Altstadt Europas, die sich in Genua befindet. Die sogenannten „Vicoli“, ein labyrinthartiges Netz aus engen Gassen, luden zum Entdecken ein, machten es aber auch leicht, sich zu verlaufen. Deshalb war es wichtig, stets bei unseren Austauschpartnern zu bleiben.

Der folgende Tag stand, wie zuvor in Deutschland, im Zeichen des Ankommens in den Gastfamilien. Viele Familien organisierten individuelle Ausflüge, etwa in die Region Ligurien oder zu Verwandten.

Zu Beginn der Woche besuchten wir die italienische Schule und nahmen am Unterricht teil. Im Anschluss wurden wir offiziell von der Schulleitung begrüßt und setzten unsere Projektarbeit fort. Am Nachmittag führten uns die italienischen Schüler durch die Altstadt von Genua und präsentierten historische Gebäude sowie bedeutende Kirchen.

An einem weiteren Tag bestand die Möglichkeit, sich nach der Schule und Projektarbeit im „Acquario di Genova“ zu treffen und gemeinsam das Aquarium zu erkunden.

Ein besonderes Highlight erwartete uns im weiteren Verlauf: der Ausflug nach Pisa. Dort besichtigten wir nicht nur beeindruckende Kirchen, sondern bestiegen auch den weltberühmten Schiefen Turm von Pisa und wurden mittels Vorträgen von unseren Austauschpartnern durch die Stadt geführt.

Der darauffolgende Tag war zunächst von intensiver und abschließender Projektarbeit geprägt. In dieser Phase vollendeten wir drei verschiedene Memory-Spiele, die auf spielerische Weise deutsche und italienische Kultur, Sprache und Wissen vermittelten. Zusätzlich gestaltete eine Gruppe ein Kartenblatt mit zahlreichen Motiven aus Deutschland, Hof, Italien und Genua, das sich vielseitig in bereits bekannte Spiele integrieren lässt.

Nach Abschluss der Arbeit nutzten viele die verbleibende Zeit für kleinere Unternehmungen, bevor sich am Abend eine größere Gruppe zu einem gemeinsamen Bowlingabend traf.

Am darauffolgenden Tag unternahmen wir ohne unsere Austauschpartner einen Bootsausflug entlang der Küste der Cinque Terre. An einer der malerischen Bergstädte gingen wir an Land und wanderten durch die beeindruckende Landschaft zu einem Bahnhof, von dem aus wir die Rückreise antraten.

Am Samstag traten wir schließlich erschöpft, aber mit vielen unvergesslichen Erinnerungen im Gepäck, die Heimreise an.

Benjamin Rinck, Charlie Strunz, Miriam Espig

Kategorien
Allgemein

Schüleraustausch mit Aix-en-Provence

"Wenn Schiller eine reise tut"

Vom 2. bis zum 9. März besuchten 20 Schülerinnen und Schüler der 9., 10., 11. und 12. Klassen des Schiller-Gymnasiums im Rahmen des Schüleraustausches mit Frankreich, der von Frau Millitzer und Frau Beilein organisiert wurde, die französische Stadt Aix-en-Provence. Finanzielle Unterstützung bekamen die Schülerinnen und Schüler durch Erasmus+.

Hier die Eindrücke der Schülerinnen und Schüler:

 

Tag 1-3

Nachdem wir am Montag gemütlich, teils mit der Regionalbahn, teils mit dem ICE und auch mit dem französischen TGV gefahren waren, kamen wir abends in Aix an. Dort wurden wir direkt von unseren Austauschpartnerinnen und Austauschpartnern sowie deren Familien begrüßt. Am Dienstag starteten wir nach einer erholsamen Nacht direkt mit einem gemeinsamen Frühstück in der Mensa des Lycées Georges Duby. Anfangs waren die französischen Austauschpartner noch etwas scheu, aber lustig drauf. Dies sorgte schnell für eine angenehme Atmosphäre. Es gab unter anderem Croissants und Obst. Anschließend erhielten wir einen Einblick in die Schule, die zwar recht groß, stellenweise jedoch etwas einfacher ausgestattet war. Danach arbeiteten wir in deutsch-französischen Tandems am Erasmus-Projekt, bei dem wir uns mit regionalen Gerichten aus Aix-en-Provence beschäftigten, die wir anschließend bei den Gastfamilien zubereiteten, um daraus dann ein gemeinsames Kochbuch zu erstellen. Am Nachmittag erkundeten wir bei einer Stadtrallye in kleinen Gruppen die Stadt, die durch viele Geschäfte und eine lebendige Atmosphäre geprägt war. Am Mittwoch stand ein Ausflug in die Calanques auf dem Programm. Bei sehr gutem Wetter und direkter Lage am Meer entstand schnell ein echtes Urlaubsgefühl. Besonders überwältigend war die Aussicht von den Felsen auf das Meer, sodass sie einen bleibenden Eindruck hinterließ. Die Wanderung dorthin war zwar teilweise anstrengend, lohnte sich jedoch auf jeden Fall. Auch die französischen Austauschpartner waren dabei, wodurch sich eine sehr gute und ausgelassene Stimmung entwickelte. Kurz vor Ende des Tagesausflugs wagten wir uns gemeinsam noch bis zu den Knien in das noch kalte Meer. Neben der Landschaft mit den markanten Felsen gefielen uns vor allem die Gebäude entlang der Küste, die das Gesamtbild zusätzlich prägten.

 

4-5

Am Donnerstag nahmen wir zunächst am Unterricht unserer Austauschpartner teil. Dabei zeigte sich, dass es teilweise schwierig war, dem Unterricht vollständig zu folgen. Allerdings konnten wir dann im Englischunterricht glänzen. Im Anschluss besuchten wir eine Calissons-Fabrik, in der wir im Rahmen einer Führung Einblicke in die Herstellung dieser regionalen Spezialität erhielten. Besonders positiv war, dass wir die Produkte vor Ort auch kaufen konnten. Der Kontakt zu den Austauschpartnern fand an diesem Tag vor allem zwischendurch sowie am Abend wieder intensiver statt. Am Freitag stand ein ganztägiger Ausflug nach Marseille auf dem Programm, der für mich zu den schönsten Erlebnissen der Austauschreise gehörte. Besonders angenehm war, dass wir uns in Kleingruppen frei bewegen durften, wodurch wir die Stadt selbstständig erkunden konnten. Gemeinsam mit anderen Austauschschülern besuchten wir einige kleinere Streetwear- und Modeboutiquen, was der Besichtigung eine persönliche und abwechslungsreiche Note verlieh. Ein besonderes Highlight war außerdem der Besuch der Kathedrale, von der aus man trotz des bewölkten Wetters einen beeindruckenden Blick über Marseille und das Meer hatte. Zum Abschluss des Tages aßen wir noch Crêpes, während in der Nähe direkt am Wasser frischer Fisch verkauft wurde. Diese Mischung aus Stadtleben und kulturellen Eindrücken machte den Tag besonders eindrucksvoll. Am Abend traf sich dann die ganze Gruppe, um Bowling spielen zu gehen. Danach gab es noch Burritos, um die hungrigen Mäuler zu stopfen.

Tag 6-8

Am Samstagvormittag besuchten wir gemeinsam den Markt in Aix-en-Provence, der sehr gut besucht war und eine lebendige Atmosphäre bot. Dort konnten wir zahlreiche kulinarische Spezialitäten der Region entdecken. Während wir über den Markt gingen, kauften wir Baguette und probierten immer wieder kleine Kostproben an den verschiedenen Ständen.

 Besonders auffällig waren die vielen unterschiedlichen Gerüche sowie die große Auswahl an Käsesorten, die einen guten Eindruck von der Esskultur vermittelten. Das restliche Wochenende verbrachte ich in meiner Gastfamilie, was ich als sehr entspannt, zugleich aber auch abwechslungsreich erlebt habe. Am Samstag trafen wir uns zusätzlich mit einigen anderen Austauschpaaren im Garten, wo wir gemeinsam Fußball und Handball spielten. Am Sonntag gingen wir zunächst Fußball spielen und später noch mit einigen anderen Austauschschülern und ihren Gastpartnern bouldern. Diese gemeinsamen Aktivitäten machten das Wochenende besonders lebendig und stärkten sowohl den Kontakt zu meiner Gastfamilie als auch zu den anderen Teilnehmern des Austauschs.

Am Montag mussten die Koffer dann schon gepackt sein, denn gleich nach dem Frühstück ging es zum Bahnhof, wo sich die Gruppe von ihren Austauschpartnern und deren Familien verabschiedete.

Ben Gottsmann

Kategorien
Allgemein

Doppelter Medaillensegen für die RSG

Starker Auftritt beim Landesfinale in Traunstein


Mit großer Vorfreude und viel Motivation gingen unsere drei Wettkampfklassen beim Landesfinale der rhythmischen Sportgymnastik in Traunstein an den Start – und das mit großem Erfolg!

Besonders herausragend: Nach langer Zeit durften gleich zwei unserer Mannschaften das Siegertreppchen besteigen. Die Wettkampfklassen 2 und 4 erkämpften sich jeweils einen tollen 3. Platz und sorgten damit für große Freude im Team.

Auch darüber hinaus konnten wir stolz auf unsere Leistungen sein: In einem sehr starken Teilnehmerfeld erreichte unsere Wettkampfklasse 3 einen beachtlichen 5. Platz. Einzelne Übungen gehörten dabei sogar zu den besten des Wettkampfs – eine großartige Leistung!

Ein riesiges Dankeschön an alle Turnerinnen und Trainerinnen für ihren Einsatz, ihren Teamgeist und diesen intensiven, aber rundum gelungenen Wettkampftag.

Jetzt heißt es: dranbleiben! Die Vorbereitung für die nächste Saison beginnt, und wir freuen uns darauf, alle am Freitag wieder im Training zu sehen. Wer Lust hat, Teil unseres Teams zu werden, ist herzlich eingeladen, einfach einmal vorbeizuschauen und mitzumachen.

Kategorien
Allgemein

Schiller-Jugend forscht an Bayerns Spitze!

Schiller-Gymnasium stellt den Landessieger Jugend forscht 2026!

Drei Projekte des Schiller-Gymnasiums qualifizierten sich für das Landesfinale Jugend Forscht, welches vom 13.04 – 15.04 in München stattfand. Insgesamt nahmen 59 Projekte aus ganz Bayern teil. Bereits im Teilnehmerfeld stach das Schiller hervor, denn keine andere Schule konnte mehr Projekte am Landeswettbewerb stellen.

Die diesjährige Konkurrenz war stark und bestand neben vielen innovativen Projekten auch aus einigen ehemaligen Landes- und Bundesteilnehmern. Dennoch konnten sich auch hier unsere Schülerinnen und Schüler durchsetzen und errangen somit insgesamt sechs Auszeichnungen und ganz viele gewinnbringende Eindrücke.

Tobias Schmidt (11c) – TimberMind

Tobias automatisierte eine Industriesäge und überzeugte damit die Jury auf ganzer Linie. Mit einem Landessieg ausgestattet darf er das Schiller-Gymnasium am Bundeswettbewerb Jugend Forscht vom 28.5 -31.05 in Herzogenaurach vertreten.
Zusätzlich gewann er einen Sonderpreis „Fraunhofer Talents“.

Marie Riemer (Q12) – Solar – Nachführungssystem

Marie präsentierte eine überarbeitete Version ihres Nachführungssystems. Es gelang ihr auch vorab einen Programm-Code zu erstellen, der die Effizienz eines derartigen Systems berechnen kann.
Sie gewann den Sonderpreis „Forschungspraktikum am UFZ“ und den Sonderpreis „Nachhaltige Energie“.

Christian Hager und Benjamin Rinck (Q12) – Kohlenstoffquantenpunkte

Ausgestattet mit weiteren Messwerten und neueren Erkenntnissen stellte das Team ihre Forschung zu eigens hergestellten Kohlenstoffquantenpunkten vor.
Auch sie konnten einen Sonderpreis „Nanotechnologie“ erringen.

Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern!

Kategorien
Allgemein

Finnland-Austausch 2026

Tervetuloa Suomeen

Am 29. Januar ging es für uns zunächst nach München zum Flughafen. Von dort aus sind wir etwa 1.500 Kilometer weiter nach Helsinki geflogen. Dort angekommen begrüßte uns die finnische Kälte mit angenehmen −20 Grad. Nachdem wir in unserem Hotel angekommen waren und unsere Zimmer bezogen hatten, gingen wir mit Herrn Weber und Frau Berner-Sebald los, um uns Helsinki anzusehen.

Wir besichtigten den beeindruckenden Dom von Helsinki, die größte orthodoxe Kathedrale Westeuropas – die Uspenski-Kathedrale –, den Hafen, die alte Hafenmarkthalle sowie das Hafenbecken, in dem man sogar schwimmen und Eisbaden kann. Besonders überrascht hat uns das Riesenrad am Hafen, denn es hatte eine besondere Gondel, die als „Sky Sauna“ bekannt ist. Wie der Name schon sagt, befindet sich in dieser Gondel eine Sauna, aus der man einen besonders guten Blick auf die Stadt hat.

Am nächsten Tag haben wir uns noch die Stadtbücherei Oodi und das Parlament von Helsinki angesehen. Danach hatten wir bis zum Nachmittag Zeit zur freien Verfügung, bis wir schließlich mit dem Zug weiter nach Joensuu gefahren sind, wo uns unsere Gastfamilien herzlich begrüßt haben.

Das Wochenende verbrachten wir dann mit unseren Gastfamilien.

Im Laufe der Woche haben wir viele verschiedene Aktivitäten unternommen. An den meisten Schultagen besuchten wir am Vormittag den Unterricht und arbeiteten in gemischten Gruppen (Deutsche und Finnen) an einem digitalen Projekt zum Thema „Living Sustainability – What Finland Teaches Us“ für unser Erasmus+ Lernprogramm. Dafür wurden die für diese Woche geplanten Aktivitäten mit Fotos dokumentiert und auf die Punkte Umweltschutz und Nachhaltigkeit hin betrachtet. Unsere Ergebnisse hielten wir auf einer digitalen Pinnwand fest https://app.fobizz.com/pinboard/public_boards/dd1c028d-7c8b-43d3-8188-83ed62a17a70?token=9862a00989e6943d6826956ba7b0e143

Nun aber zu diesen Aktivitäten:

Unser erstes Highlight war das Eisbaden auf der kleinen Insel Ilosaari, die in einem See in Joensuu liegt. Dabei gingen wir immer zuerst in eine Sauna, die dort vor Ort war, bevor es anschließend ins Eisloch ging. Eine bleibende Erfahrung!

An einem anderen Tag besuchten wir den Koli-Nationalpark. Er war wirklich sehr beeindruckend und sah aus wie aus einem Bilderbuch, denn alles war dick verschneit. Dort bekamen wir eine Führung durch das Museum des Parks und gingen anschließend Schneeschuhwandern, wobei wir einen großartigen Ausblick über den Nationalpark hatten.

Eine weitere Erfahrung, die wir machen durften, war das Backen von traditionellen karelischen Piroggen mit Eibutter sowie dem Hefegebäck Pulla. Dafür wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und am Ende haben wir alle gemeinsam unsere Gebäckstücke gegessen – sie waren sehr lecker. An einem Schultag gab es außerdem ein besonderes Ereignis: den Penkkarit-Umzug. Hier feiern die älteren Schüler das Ende ihrer Schulzeit. Sie verkleiden sich, fahren mit geschmückten Trucks durch die Stadt und werfen den Menschen, an denen sie vorbeifahren, Süßigkeiten zu.

An unserem letzten Abend gab es noch eine kleine Verabschiedung für uns in der Schule. Es gab ein Buffet mit vielen leckeren Sachen, zu dem jeder etwas mitgebracht hatte. Wir haben zusammen gegessen und eine finnische Schülerin hat uns etwas auf ihrer Kantele – einem finnischen Zupfinstrument – vorgespielt. Es war ein sehr schöner Abend und er hat uns allen sehr gut gefallen.

Am nächsten Tag besuchten wir noch einmal für die ersten Stunden den Unterricht, bevor es anschließend zum Bahnhof ging, wo wir uns von unseren finnischen Gastfamilien verabschieden mussten. Der Abschied fiel uns schon ein bisschen schwer, aber da uns unsere Austauschpartner im April besuchen werden, freuten wir uns darauf, sie bald wiederzusehen.

Als wir schließlich wieder am Flughafen in Helsinki angekommen waren, saßen wir kurze Zeit später auch schon im Flugzeug nach München, wo uns ein Bus zurück nach Hof brachte. Dort angekommen holten uns unsere Eltern ab und wir freuten uns sehr, sie wiederzusehen.

Der Schüleraustausch nach Joensuu war wirklich eine sehr tolle und besondere Erfahrung. Wir haben viele neue Leute kennengelernt, sowohl finnische als auch deutsche, und konnten viele schöne neue Eindrücke sammeln.

                                                                                  Klara Grübl, 9d

Kategorien
Allgemein

Musik und Literatur – eine glückliche Verbindung

Kokott & Georgi begeistern das Schiller-Gymnasium

Musik und Literatur verschmolzen am Freitag, den 13. März 2026 zu einer eindrucksvollen Einheit, als das Künstlerduo Kokott & Georgi wie in den letzten Schuljahren die Schülerinnen und Schüler der Q12 sowie der 7. Jahrgangsstufe in seinen Bann zog.

Am 13.03.2026 waren Kokott & Georgi bei uns in der Schule und haben für die 7. Klassen eine besondere Aufführung durchgeführt. Sie haben uns unter dem Titel „… ich werde weiterzieh’n“verschiedene Balladen vorgestellt und diese auf eine sehr kreative und spannende Weise präsentiert. In den Balladen ging es um Themen wie Liebe, Tod oder auch Mord. Manche Geschichten waren dabei etwas traurig oder ein bisschen gruselig, aber genau das hat sie interessant gemacht. Durch die Musik und die Art, wie die beiden gesprochen haben, konnte man sich alles gut vorstellen und richtig mitfühlen. Besonders schön war, dass es nie langweilig wurde. Kokott & Georgi haben die Texte lebendig und anschaulich vorgetragen, sodass man gemerkt hat, wie viel Spaß sie selbst dabei haben. Dadurch haben viele aus der 7. Klasse erkannt, dass Balladen gar nicht so langweilig sind, wie man vielleicht zuerst denkt. Insgesamt war es eine sehr gelungene Aufführung und eine schöne Erfahrung für die 7. Klassen. Es hat Spaß gemacht zuzuhören und war eine tolle Abwechslung zum Unterricht.

Im zweiten Teil des Vormittags tauchten die Oberstufenschüler in die Gedanken- und Gefühlswelt Heinrich Heines ein. Durch virtuoses Instrumentalspiel und eindringliche Rezitation entstand ein lebendiges Porträt des streitbaren Dichters und scharfsinnigen Satirikers. Heines kritischer Blick auf Kirche, Politik und Zeitgeist wurde dabei ebenso greifbar wie seine sprachliche Eleganz. Die Darbietung verlangte Aufmerksamkeit und geistige Wachheit, denn hinter der unterhaltsamen Oberfläche verbargen sich feine Pointen und vielschichtige Aussagen – nicht zuletzt geprägt durch Heines Erfahrungen im Pariser Exil. Gerade diese Verbindung aus politischer Klarheit, satirischer Schärfe und leidenschaftlichem Freiheitsstreben ließ seine Texte eindringlich wirken.

Kokott & Georgi machten eindrucksvoll deutlich, dass Literatur kein statisches Gebilde ist, sondern lebendig wird, wenn sie kreativ interpretiert und mit künstlerischer Fantasie neu zum Klingen gebracht wird.

Vielen Dank dafür!

Lina Langheinrich (7b) und Andreas Hahn (Fachschaftsleiter Deutsch)

Kategorien
Allgemein

Frauen in Wissenschaft und Wirtschaft

Keine Schokolade zum Frühstück

In einer neuen Vortragsreihe, die für das W-Seminar „KI“ von Herrn Spieler organisiert wird, geht es in diesem Schuljahr um Frauen in Wissenschaft und Wirtschaft. Den Anfang machte die erfolgreiche Managerin Inna Dietz. Zugeschaltet aus München, erzählte die Senior Managerin der Weltfirma Mondelez (Milka, Oreo, Philadelphia, Toblerone, Tuc, usw.), wie ihr beruflicher Werdegang war, wie sie mit Ablehnung und ihrer Rolle als Frau in einer Führungsposition umgeht. Wie sie ihr Weg von einem kleinen Ort in der Südukraine, über Kiew, wo sie mit 17 alleine zum Studieren hinging, zu Microsoft, der Allianz, LinkedIn und anderen Weltkonzernen führte. 

Es entstand eine rege Diskussion mit den interessierten Schülerinnen des Kurses, die vor allem daran interessiert waren, wie Frau Dietz nach beruflichen Rückschlägen den Mut und die Motivation gefunden hat, weiterzumachen, aber auch, welche Rolle künstliche Intelligenz im heutigen Berufsalltag der Global Player spielt. 

Wir danken Frau Dietz, die in dem fast einstündigen Gespräch zahlreiche interessante und wertvolle Einblicke ins heutige Leben einer Top-Managerin gab – alles übrigens auf Englisch, also international.

Die Vortragsreihe wird im Mai mit einer rennomierten Forscherin der CalTec-University in Kalifornien fortgesetzt.

Live aus München zugeschaltet: Mondelez-Managerin Inna Dietz im Gespräch mit dem KI-Seminar der Q12 von Herrn Spieler.

Kategorien
Allgemein

Stadt Hof ehrt erfolgreiche Schiller-Sportlerinnen

Bayerische Meisterinnen der Rhythmischen Sportgymnastik

Freitag für Freitag trainieren die Schülerinnen des Kurses „Rhythmische Sportgymnastik“ in der Jahnturnhalle. Schülerinnen trainieren Schülerinnen und Frau Till hat die Gesamtleitung. Die Musik dröhnt aus den übersteuernden Boxen, der Leichtathletikkurs daneben kann bereits mitsingen. 

Und im vergangenen Schuljahr war es dann soweit: Die Wettkampfklasse IV der Rhythmischen Sportgymnastik des Schiller-Gymnasiums krönte ihren Trainingseifer mit dem Bayerischen Meistertitel. Dafür wurde das Team jetzt von Hofs Oberbürgermeiterin Eva Döhla sowie Hofs Sportverbandspräsidenten Dominik Zeh ausgezeichnet.

Wir gratulieren unseren erfolgreichen Schülerinnen!

Kategorien
Allgemein

Schneesportwoche der 7. Jahrgangsstufe

Hinterbrandthof Hinterglemm – unser persönliches Home of Lässig

Der Start in die Mega-Skischaukel hätte nicht besser sein können: Schon am zweiten Tag sind alle mit dem Lift unterwegs – von Anfängern keine Spur mehr!  Mit viel Ehrgeiz, Teamgeist und Durchhaltevermögen wächst jeder über sich hinaus, überwindet eigene Grenzen und sammelt täglich neue Erfahrungen. Egal ob auf Ski, Snowboard oder zu Fuß – die Gruppen zeigen, was Motivation und Zusammenhalt wirklich bedeuten.  Der krönende Abschluss: Am letzten Tag meistern alle die Talabfahrt. Eine unglaublich starke und motivierte Gruppe – voller Fortschritt, Spaß und unvergesslicher Erinnerungen 

Kategorien
Allgemein

Kammerkonzert des Schiller-Gymnasiums

Umjubeltes Konzert in besonderem Rahmen

Am Samstag, den 14.03.2026 durfte das Kammermusikensemble und der „Dreigesang“ Hanna, Mia und Saphira Lutsch-Kelemen unter der musikalischen Leitung von Martin Röder ein ganz besonderes Konzert geben: Schlossherr Louis von der Borch lud die Ensembles zu einem seiner beliebten „Sophienreuther Schlosskonzerte“ ein, damit sie dort im Konzertsaal des Schlosses einen ganzen Abend unter dem Motto „Eine musikalische Wunderkiste“ gestalten. Und so entstand ein sehr abwechslungsreiches Programm in ganz unterschiedlichen Besetzungen. Berühmte Filmmusiken erklangen, zum Beispiel aus „Forrest Gump“ oder aus „Der Pate“, Meisterwerke klassischer Musik wie Schostakowitschs „Walzer Nr.2“, Mendelssohns a capella vorgetragenes „Hebe deine Augen auf“, verschiedene Tangos wie Piazzollas „Libertango“, aber auch Rock-/Popmusik in Gestalt der „Bitter Sweet Symphony“. Nicht wenige Zuhörerinnen und Zuhörer hatten Tränen in den Augen und quittierten das Konzert mit großem Beifall und sogar Standing Ovations. Auch das beeindruckende Ambiente des Schlosses trug zum großartigen Gelingen bei: Vor dem offenen Kamin gab es in der „Trinkhalle“ raffinierte Häppchen und Getränke, sowie tolle Gespräche. Kurz und gut: Ein rundum gelungener Abend!

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner