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Music (John Miles, 1976)

Schiller-Sommerkonzert mit Liedern für und von Legenden

50 Jahre ist es her, dass John Miles mit „Music“ einen Meilenstein der Musikgeschichte geschaffen hat…oder wie man es am Schiller-Gymnasium nennt: Sommerkonzert.

Adrian Stieglitz, Benjamin Sebald, Martin Röder, Slawek Dudar, Ji Eun Kim und Elisabeth Nußrainer, die dividiert gebündelte Kraft an musikalischem Schaffen. Stellt man sich im Vorfeld die Frage, ob das Niveau der Vorjahre erreicht wird, es erneut ein musikalisches Feuerwerk geben wird oder nur die Außentemperaturen an selbiges erinnern – kleiner Spoiler: Unsere Schülerinnen und Schüler sind mit ihren Musik- und Instrumentallehrkräften wieder die extra Miles gegangen.

Vor dem ersten musikalischen Eindruck, beeindrucken rund 150 Schülerinnen und Schüler mit einem akkurat durchgeprobten Aufmarsch auf die Bühne. Erster non-musikalischer Glanzpunkt, der von den gut 2000 Zuschauerinnen und Zuschauern in der fast vollbesetzten Großen Freiheitshalle mit viel Beifall honoriert wird.

Musikalisch startet das Sommerkonzert mit dem „Frühling“. Antonio Vivaldis Teilstück aus „Die Vier Jahreszeiten“ wird hierbei aber nicht von den Hofer Symphonikern dargeboten, sondern von deren Kooperationspartner: Der Bläserklasse 5b des Schiller-Gymnasiums. Tonsicher und mit Ausdruck eröffnen sie den Reigen an musikalischen Hochgenüssen.

Frau Dr. Anke Emminger, die Schulleiterin des Schiller-Gymnasiums unterstreicht in ihrer Begrüßung die Aussage einiger Schülerinnen und Schüler, dass „dieser Tag der schönste im ganzen Schuljahr ist“. Ja, es ist ein Glanzpunkt, von Schülerinnen und Schülern, den Lehrkräften, den Eltern und Freundinnen und Freunden der Schulfamilie des Schiller-Gymnasiums. Ein Abend für alle, ein Abend voller Freude, ein Abend voller Musik. Die Liste der Ehrengäste ist auch in diesem Jahr wieder lang und zeigt, welchen Stellenwert dieses Konzert in Stadt und Landkreis Hof genießt. Einige Gäste sollen sogar (fast) ausschließlich für dieses Konzert aus China angereist sein. Herausgehoben werden auch die großzügigen Unterstützerfamilien des Abends, ohne die vieles an Musik und Ton nicht umzusetzen wäre. Ein besonderer Dank geht in diesem Jahr an die Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2026. Mit ihnen verliert das Schiller-Gymnasium viele exzellente Musikerinnen und Musiker, doch heute sind sie hier, sind dabei, sind nach wie vor ein Teil der Schulfamilie.

Dann geht es musikalisch weiter. Ji Eun Kim betritt erneut das Podest der Dirigentin und es klappert aus den Händen von Benjamin Sebald an den Percussions. Die „Rattlesnake“ von Paul Lavender erklingt und es beeindruck erneut, dass die Schülerinnen und Schüler der 5b ihr Instrument seit nun gerade einmal zehn Monaten spielen. Erste Jubelstürme branden auf.

Die Schülerinnen und Schüler in schwarz und weiß verlassen den vorderen Orchesterteil der Bühne und es erheben sich die Kinder, die, ganz in schwarz gekleidet, auf dem hinteren Teil der Bühne verharrt haben: Der Chor der 5. und 6. Jahrgangsstufe. Nach Martin Röders Intro am Klavier, heißt es „See you again“. Adrian Stieglitz dirigiert auch im Anschluss die Hymne aus erfolgreichen Fußball-Zeiten: „Aus uns“, von Andreas Bourani, begleitet von Moritz Dittmar und Benedikt Keidel (beide 6a) am Canjon. Doch unser Chor versenkt den musikalischen Elfmeter sicher und überzeugend. Das Publikum jubelt! Mit Stieglitz und Röder gibt es keine Trainerdiskussionen!

Muna Khafaja und Russia Barjas betreten die Bühne. Sie sind bereits als festes Moderatorinnen-Duo etabliert und informieren in den Umbaupausen mit interessanten und kurzweiligen Fakten über Stücke und Mitwirkende. Mal poetisch, mal amüsant, aber immer souverän und sympathisch.

Gestern gewinnt sie noch die Sprintdistanz beim Hofer Triathlon und heute schreibt sie am Klavier eine „Widmung“. Schumann von Schörner. Dana Schörner (11c) untermalt beeindruckend ihre Stellung als musikalisches Ausnahmetalent am Flügel und brilliert förmlich mit dem von Franz Liszt arrangierten Stück. Man spürt als Publikum förmlich die intonierte Poesie, welche die Schülerin von Yasuko Sugimoto-Shestiperov in der Halle versprüht.

Jahr 2 ist es für die Bläserklasse 6b, die nun auf der Bühne Platz nimmt. Mit „Soul Bossa Nova“, „Thriller“ und „Funkytown“ verspricht das Ensemble, geleitet von Elisabeth Nußrainer (auch gestern aktiv und weit vorne beim Triathlon) und Slawek Dudar Schwung, Rhythmus und heiße Rhythmen. Man hört sofort den musikalischen Quantensprung, den die Schülerinnen und Schüler in dem extra Jahr gemacht haben.

Und Schwung ist auch bei den Programmheften angesagt, das beliebteste Accessoire des Abends zur Zufuhr von Luft in der heißen Halle. Doch die Lieder werden noch heißer und bekannter – obwohl Michael Jackson in diesem Jahr schon sehr früh auf dem Programm stand – denn der Chor der 7. und 8. Jahrgangsstufe erhebt sich und lässt das Publikum schmachten mit „Only You“, bevor dann der Beweis angetreten wird, dass die Freiheitshalle weit entfernt davon ist, heute Abend ein „boring room“ (Danke, Muna!) zu sein: „Lemon Tree“! Der größte Hit der Band „Fools Garden“ aus Pforzheim, die sogar einen Bezug zur Region haben, konnten sie doch vor einigen Jahren nach einem Konzert ein gemeinsames Mittagessen mit Herrn Leuchsenring in Oberkotzau genießen. Das Publikum feiert die Sängerinnen und Sänger, die sich passende Unterstützung von Laura Pfeffer (9a), Krystian Klis (10b), Hannes Weber (10b) (Tuben), Tim Coppes (8a) (Schlagzeug) und Adrian Stieglitz (Klavier) geholt haben. Martin Röder überzeugt am Dirigat.

Amélie Jahn hat gerade ein hervorragendes Abitur abgelegt, also ganz und gar nicht gaga. Doch jetzt wird sie zur Lady: Mit „Shallow“ singt sie den Titelsong des Blockbusters „A Star is born“, getragen von Paul Wagner (11c) an der Oboe und Adrian Stieglitz am Klavier.

Die Bühne füllt sich. Das erste große Orchester betritt die Bühne, nämlich das Jugendblasorchester Hof in Zusammenarbeit mit den Hofer Symphonikern, deren Intendantin, Cora Bethke, sowie der kaufmännische Leiter, Oliver Geipel, heute natürlich auch wieder Teil der Ehrengäste der 1. Reihe sind. Und Benjamin Sebald betritt das Dirigentenpult. Ein Bach wäre jetzt nicht schlecht, könnte er doch für etwas Abkühlung in der Halle sorgen. Und er kommt. Mit „Toccata in D-Minor“, ein rockiges Arrangement des Bach-Klassikers, sorgt das Ensemble jedoch nicht für Abkühlung, sondern für noch mehr heiße Rhythmen. Schwungvoll schnell und präzise glänzen hierbei Julian Tanner (5b) an der Marimba und Tim Koppes (8a) an Schlagzeug.  Und es geht noch heißer: In den Geburtsort der heißen Rhythmen entführt uns das Orchester mit „Oye Como Ya“, von Tito Puente. Hier wir kein Santana an der Gitarre benötigt, wenn man Hörner, Trompeten, Posaunen, Klarinetten, Oboen, Querflöten, Tuben, Saxofone und Schlagwerk hat – und schwarze Sonnenbrillen.

Talking about „Good vibrations“! Nach dem rhythmischen Feuerwerk des JSBO heißt es jetzt Chor! Der Chor der Jahrgangsstufen 9 bis 13 betritt die Bühne. Und nach den Beach Boys geht es rockig weiter: „Stairway to heaven“ von Led Zepplin. Anna „Plant“ Saalfrank brilliert als Solistin, untermalt vom Kammerensemble und der Schulband. Was für eine Leistung. Was für eine musikalische Traumhomogenität. Martin Röders Mut, sich an solch ein Monumentalwerk zu wagen, wird vollends belohnt. Das Zwischenapplausometer zeigt einen neuen Rekordwert! „Bittersweet Symphony“ von „The Verve“ heißt es im Anschluss im Programm. Und wer das Stück kennt, der hört es hier. Das hört man im Radio, oder Spotify, oder Amazon Music, oder Snapchat. Die Originalkomposition ist hier von den beiden Legenden Mick Jagger und Keith Richards. Bei den Interpreten steht im Programm „und Gäste“. Es sind aber nicht die Rolling Stones, besser, es ist die letztjährige Abiturientin Hannah Lutsch-Kelemen. Sie kehrt zurück, um ihre beiden Schwestern, Mia und Saphira, zusammen mit Anna Saalfrank im Gesang zu unterstützen. Der „Schiller-Viergsang“ wird auch hier von Kammermusikensemble und Schulband als instrumentelles Fundament unterstützt. Die Halle tobt.

Wir beschließen die Top 10, also die ersten 10 Punkte des Programms, mit dem Schulorchester. Und hier spricht die Musik für sich. Nichts scheint für diese jungen Musikerinnen und Musiker unmöglich. Auch nicht das „Mission: Impossible Theme“ von Lalo Schifrin. Man möchte aufspringen und sich an die Seite eines startenden Airbus A300M hängen, mit einem Motorrad samt Fallschirm über eine Klippe springen oder mit Saugnäpfen das Theater Hof hochklettern. Alles scheint möglich bei dieser musikalischen Perfektion. Größer könnte der musikalische Kontrast auf dem Programm nicht erscheinen. Der „Säbeltanz“ aus dem Ballett „Gayaneh“, von Aram Khachaturian, wir schwungvoll und präzise in symphonischer Qualität präsentiert. Die rund 60 Musikerinnen und Musiker beeindrucken erneut mit einer musikalischen Klasse, bei der man immer wieder auf eine Sache verweisen muss: Es handelt sich um Schülerinnen und Schüler. Stieglitz und Röder – das musikalische Traum-Duo mit den musikalischen Prägungen der Metropolen Krötenbruck und Pilgramsreuth, zaubern Weltmusik auf eine Schulbühne, animieren Schülerinnen und Schüler Jahr für Jahr für Jahr zu neuen Höchstleistungen und immer wenn man abiturbedingt tragende Säulen verliert, schaffen es die musikalischen Baumeister, die Lücken Jahr für Jahr zu schließen.

„SGHarmony“ besingt im Anschluss das „All of me“, von John Legend. Die musikalische Ruhe gibt Zeit für Gedanken und lässt den Raum kühlen, bevor der nächste Titel dann, getarnt durch die Komponisten Bricusse und Newley im Programmheft erscheint. „Feeling good“ ist aber tatsächlich das noch fehlende Stieglitz-„M“ des Abends. „Michael Jackson“ war bereits und jetzt heißt es „Michael Bublé“. Auch der kanadische Superstar hat den Welthit bereits vertont. Heute gibt es ihn in Hof.

Wenn es wieder heißt „Rund 400 Mitwirkende“, dann stellt dieses Orchester allein schon fast 100 Schülerinnen und Schüler.  Das Symphonische Blasorchester Hof in Zusammenarbeit mit den Hofer Symphonikern spielt „On Fire“ und Voice of the Vikings“, beides aus der Feder von Michael Geisler. Eine Symphonische Dichtung für Blasorchester. Es erzählt Laura Pfeffer (9a), die die Geschichte der Wikinger beschreibt. Benjamin Sebald greift bei diesen Liedern zunächst bewusst nicht in die Gassenhauer-Kiste, sondern lässt die Klasse seiner Musikerinnen und Musiker sprechen, denn die Stücke sind klassische Stücke für Blasorchester. Und das sitzt hier vor einem. Meister Joda, der Sensei der orchestralen Blasmusikkunst, Benjamin Sebald, er dirigiert kraftvoll seine „Endstufe“. Die Schülerinnen und Schüler, die auf dem Gipfel der musikalischen Kunst angekommen sind. Schülerinnen und Schüler, die „Trompete spielen“ als ihr Hobby, ihre Leidenschaft bezeichnen, Schülerinnen und Schüler, die gelernt haben, dass der Einsatz und die Mühe der Einzelnen in der musikalischen Gemeinschaft etwas Monumentales erreichen können.

Und dann kommt ein Rückblick in die Kindheit. Mit dem Medley „Hurra Hurra“ erklingen zahlreiche Erinnerungen von Kassetten, Fernsehern und CD-Playern vergangener Kindertage. Von „Heidi“, über „Die Schlümpfe“ bis hin zur „Pippi Langstrumpf“: Ein würdiger musikalischer Abschluss, der mit frenetischem Applaus gefeiert wird. Applaus für dieses Orchester, Applaus für diese Musikerinnen und Musiker.

Und auch wenn in der Halle die Sonne nicht scheint, würde hier jedes Eis schmelzen. Bei „Like Ice in the Sunshine“ sind jetzt ebendiese 400 Beteiligten auf der Bühne. Musikerinnen, Musiker, Sängerinnen und Sänger – und natürlich auch die eingangs genannten Lehrkräfte, die diese musikalischen Meisterinnen und Meister, jung und jünger, geformt haben.

Die Anerkennung spricht ihnen der Elternbeirat aus. Lobende Worte und Präsente, bevor dann die Zugabe auch den letzten Zuhörer dahinschmelzen lässt. Nach weit über zwei Stunden musikalischer Sommerfrische, verlassen die Zuhörerinnen und Zuhörer die Freiheitshalle in den lauen Hof Sommerabend. Es bleibt der Eindruck eines musikalischen Hochgenusses.

Doch was wäre ein Konzert ohne Ton, ohne Licht, ohne Bestuhlung ohne Nebel, ohne Projektionen? Ein Konzert ohne Technikteam! Ein herzlicher Dank an OStR Matthias Leuchsenring, StR Max Kolb, Veranika Knaus (Q13), Sarah Mehringer (Q13), Matteo Scheel (Q12), Paulina Blattner (Q12), Benjamin Pscherer (Q12), David Deeg (Q12), Julian Oelschlegel (11b), Bastian Soboll (11b), Michael Henning, (11c), Jannis Wolfrum (11c), Bünyamin Satar (10a), Thomas Kupzok (9b), Francis Wilde (9d), Pepe Hänel (9d), Paul Feist (8b) und Leonard Sebald (7b).

Ob nach dem hervorragenden Abitur 2026 ein Kunststudium folgt, ist nicht bekannt. Bekannt wurde Muna Khafaja (Q13) am Schiller-Gymnasiums unter anderem für ihre grafischen Genüsse bei den Titelblättern unserer Konzerte. Und auch 2026 zierte ihr Design das Programmheft und die Plakate des Konzerts.

Und auch Harry Tröger konnte in diesem Jahr wieder für die Tontechnik gewonnen werden. Professionalität auf allen Ebenen.

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Escape Games Mathematik – Die Zweite

Fortsetzung eines Erfolgsseminars

Wie bereits im letzten Schuljahr machten sich diesmal 12 Jungs im Rahmen des
P-Seminars Mathematik an die Arbeit, Schatzkisten für die 8. Jahrgangsstufe zu erstellen. Vom Projekt Brian, bei dem eine KI-gesteuerte Box abgeschaltet werden musste bis hin zur Ausgrabung des Mamamuga-Schatzes, waren die Elftklässler sehr kreativ bei der Gestaltung einer Rahmengeschichte und der dazu passenden mathematischen Rätsel. Und es hat sich gelohnt! Sie haben nicht nur viel positives Feedback von den Schülern der 8. Jahrgangsstufe erhalten, auch die Mathematiklehrkräfte und sogar ein Teil unserer Sponsoren hatten beim Bespielen der Boxen großen Spaß!

Vielen Dank nochmal an unsere Unterstützer, den beiden Unternehmen Pauli Offsetdruck und der Sandler AG, ohne deren finanzielle Hilfe das Projekt nicht möglich gewesen wäre.

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Mit TimberMind beim Bundesfinale von Jugend forscht

Sonderpreis für Tobias Schmidt (11c)

Mit seinem Projekt TimberMind hat es Tobias Schmidt bis ins Bundesfinale von Jugend forscht geschafft – und kam mit einem Sonderpreis zurück.

Vom 28. bis 31. Mai 2026 fand in Herzogenaurach das Bundesfinale von Jugend forscht statt – der bekannteste Nachwuchswettbewerb für Forschung, Technik und Naturwissenschaften. Tobias berichtet:

„Vier Tage lang war ich mit meinem Projekt TimberMind mittendrin, zwischen Hunderten von Menschen, die dafür brennen, eigene Ideen umzusetzen.

Was ist Jugend forscht eigentlich?

Jugend forscht gibt es seit 1965; es ist bis heute der größte und bekannteste Wettbewerb seiner Art in Deutschland. Wer mitmacht, bearbeitet oft monatelang eine selbst gewählte Fragestellung aus einem von sieben Fachgebieten – von Biologie über Physik bis Technik. Wie groß das Ganze ist, zeigen die Zahlen der 61. Runde unter dem Motto „Maximale Perspektive“: über 11.000 Teilnehmende mit mehr als 6.000 Projekten. Ins Bundesfinale schafften es davon nur 159 mit 116 Projekten.

Der Weg ins Finale: Regional, Land, Bund

Um überhaupt ins Bundesfinale zu kommen, muss man zuvor beim Regional- und beim Landeswettbewerb jeweils den ersten Platz belegen. Der Regionalwettbewerb war eine eintägige Veranstaltung an der OTH Amberg-Weiden in Weiden. Der Landeswettbewerb fiel deutlich größer aus: drei Tage beim Unternehmen Rohde & Schwarz in München – mit spannenden Einblicken und einem gemeinsamen Boulder-Abend zum Kennenlernen.

Gastgeber: ein Weltkonzern öffnet seine Tore

Ausgerichtet wurde das Finale 2026 von der Schaeffler AG, einem der größten Familienunternehmen der Welt, an ihrem Stammsitz in Herzogenaurach (rund 110.000 Mitarbeitende, über 250 Standorte in 55 Ländern). Für den Wettbewerb wurde kein Aufwand gescheut: Ganze Hallen wurden zur Ausstellungsfläche, jedes Projekt bekam einen professionell ausgestatteten Stand. Neben Einblicken in Schaeffler durften wir sogar Adidas besuchen.

Mein Projekt: TimberMind

In meinem Projekt TimberMind automatisiere ich eine Maschine zur Brennholzverarbeitung. Herzstück ist ein selbst programmierter Mikrocontroller (ESP32), der Sensordaten erfasst, die Maschine steuert und alles in Echtzeit an einen Server schickt; über ein Web-Dashboard lassen sich Statistiken einsehen und Parameter ändern. So laufen wiederkehrende Handgriffe automatisch. Anfangs wollte ich damit gar nicht zu Jugend forscht – die Idee kam erst, als ich einem Lehrer davon erzählte.

Vier Tage zwischen Standbetreuung und Staunen

Das Eindrucksvollste waren für mich nicht die Preise, sondern die Atmosphäre. Den ganzen Tag erklärt man sein Projekt der Jury, den Besucherinnen und Besuchern und vor allem den anderen Teilnehmenden. Überall standen Gleichaltrige mit unglaublich kreativen Ideen, vom selbstgebauten Windkanal bis zur Grundlagenforschung. Man merkt schnell: Mit der Begeisterung für Technik ist man nicht allein – und dieses Gefühl nehme ich mit.

Das Ergebnis: ein Sonderpreis

Für eine vordere Platzierung in meinem Fachgebiet hat es am Ende nicht gereicht – die Konkurrenz auf Bundesebene ist enorm. Umso mehr habe ich mich über einen Sonderpreis für eine Arbeit auf dem Gebiet ,,Gute Prävention und Rehabilitation´´ gefreut. Eine schöne Anerkennung für die viele Arbeit – und ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde.“

Die Schule gratuliert Tobias nochmal für seinen herausragenden Arbeitseinsatz neben dem regulären Unterrichtsbetrieb und seine erreichten Erfolge.

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Erfolg beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Urkunden für das Begabtenseminar Englisch

Das Begabtenseminar Englisch nahm mit zwei Gruppen am Teamwettbewerb des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen teil, für den Video- oder Audiobeiträge mit Drehbuch zu einem beliebigen Thema erstellt und eingereicht werden mussten. Für ihr Engagement und ihre sehr guten Wettbewerbsbeiträge erhielten beide Gruppen Urkunden.

Myyas Chbat, Hanna Herzmann, Aymnan Hussein, Phil Bohra, Nina Gebhardt, Victoria Schröder und Felix Thoß produzierten gemeinsam ein Hörspiel mit dem Titel „A wish gone wrong“. In diesem Beitrag geht es um den Rollentausch einer Märchenfigur mit einer Jugendlichen aus der realen Welt. Zwei Mädchen, die Märchenfigur Rose und die Schülerin Rose, die in der Gegenwart lebt, sind mit ihrem Leben unzufrieden und wünschen sich das Leben einer anderen Person. Eine Sternschnuppe erfüllt ihnen diesen Wunsch und lässt sie die Rollen tauschen. Beide Mädchen haben Schwierigkeiten, sich in ihrer neuen, fremden Welt zurechtzufinden und wünschen sich am Ende zurück in ihre eigentliche Welt.

Yasmeen Aly, Rzan Chbat, Luisa Ladegast, Solène Gerstener, Nina Rabstein, Esra Aydin, Magdalena Käß und Lucas Karos drehten einen Video-Podcast mit dem Titel „Digital scar“ auf der Basis eines True-Crime-Falls. Für ihren Beitrag kommentierten und stellten die Schüler die wahre Geschichte von Amanda Todd vor, die in einem Videochat ihren Oberkörper vor Aydin Coban entblößte und deswegen von ihm erpresst wurde, was letztlich zu ihrem Selbstmord führte.

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Berufsberatung analog, digital und virtuell

Students4students von 9 für 8

Näher kann man dem Beruf nicht kommen! Bei students4students war es die hauseigene 9. Jahrgangsstufe, die aus ihren Erfahrungen im Berufspraktikum erzählte. Und das im Stile einer Berufsmesse. Zuhörerinnen und Zuhörer: Die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe, für die die berufliche Orientierung damit offziell startet und sich bis zur 13. Jahrgangsstufe durchziehen wird. 

Und damit nicht genug: Vertreterinnen und Vertreter von AOK, Sparkasse Hochfranken und Sandler waren extra ins Haus gekommen, um den Schülerinnen und Schülern bei Bewerbung & Co. erste Einblicke darin zu geben, wenn es dann ernst wird mit der Berufswahl. 

Doch das Schiller wäre nicht Ankerschule der digitalen Schule der Zukunft, wenn es nicht im hauseigenen VR-Labor auch eine virtuelle Berufsberatung geben würde. Mit der VR-Brille den Berufsweg auschecken – only@schillergym.

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Kick it like Sanou!

Meet & Great der Sportklasse mit Profis!

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Sommer, Sonne und Sinfonik

Das Sommerkonzert 2026 des Schiller-Gymnasiums Hof!

Erleben Sie einen mitreißenden Konzertabend und feiern Sie mit uns den musikalischen Höhepunkt des Schuljahres. Unsere Schülerinnen und Schüler haben in den letzten Monaten intensiv geprobt, um Ihnen ein völlig neues, abwechslungsreiches Programm zu präsentieren.

  • Termin: Montag, 13.07.2026 um 19:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Freiheitshalle Hof (Großes Haus)

Das Programm des Abends:
Freuen Sie sich auf die geballte Klangkraft der Bläserklassen 5/6, des Jugendblasorchesters sowie des Symphonischen Blasorchesters – realisiert in bewährter Kooperation des Schiller-Gymnasiums Hof mit den Hofer Symphonikern. Das Schulorchester, feine kammermusikalische Ensembles und die stimmgewaltigen Chöre der Jahrgangsstufen 5 bis 13 sowie das Vokalensemble und Solobeiträge runden diesen besonderen Abend ab.

Eintritt & Einlass:
Die Schulfamilie freut sich auf Ihr Kommen! Der Eintritt ist wie gewohnt frei (Gänsehautgarantie inklusive).

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„Ihr wart ganz, ganz toll!“

Schiller-Gymnasium verabschiedet Abiturjahrgang 2024/2026

Es war ein Tag der warmen Worte – und das im wahrsten Sinne. Bei 36 Grad Außentemperatur, war die Aula des Schiller-Gymnasiums genau der richtige Ort, um die 61 Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2024/2026 zu verabschieden. Es war seit 2011 der erste Jahrgang, der wieder das neunjährige Abitur in Bayern ablegte – und das mit Bravour: 40 Prozent erreichten einen Schnitt mit der Eins vor dem Komma, sechsmal gab es die Note 1,0 und ein Schüler darf sich sogar an der Stiftung Maximilianeum versuchen, einem mehrstufigen Auswahlverfahren für die Besten der Besten der Besten – fast wie bei den Men in Black. 

Musikalisch umrahmt wurde die Verabschiedung traditionell vom hauseigenen Ensemble des Schiller-Gymnasiums. Und wenn man den Blick aus der Dirigentenposition des Adrian Stieglitz in die Ensemblerunde wählte, so fiel auf, dass in diesem Jahr extrem viele Musikerinnen und Musiker dem Abiturjahrgang angehörten. Der Weggang wird schmerzen, doch schaffen es unsere Musikerinnen und Musiker durch ihre hervorragende Nachwuchsarbeit sicher, auch diesen zu kompensieren.

Schulleiterin Dr. Anke Emminger richtete dann einen Strauß lobender Worte an den Jahrgang. Sie hob die tolle Zusammenarbeit, den stilvollen Abischerz und die Unterstützung bei der Planung von Gottesdienst und Verabschiedung hervor und wünschte den Schülerinnen und Schülern eine Vielzahl an schönen Tagen, die es auf ihrem weiteren Lebensweg zu pflücken gilt, „carpe diem“. 

Der Auftritt von Stefan Schmalfuß hatte dann schon fast das Zeug fürs Guinnesbuch der Rekorde: Er feierte, ganz im Sinne der aktuellen Fußball-WM, einen Hattrick, denn er besuchte die Verabschiedungszeremonie als Oberbürgermeister der Stadt Hof, Mitglied unseres Elternbeirats sowie stolzer Vater einer Abiturientin. Und so ließ er es sich nicht nehmen, seine Worte mit einer sehr persönlichen Note zu verzieren, eine Mischung aus Stolz, Freude und Heimatverbundenheit.

Für diese steht traditionell auch die Absolvia, welche auch in diesem Jahr die besten Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs mit einem Geldpreis, einer Urkunde und einer Schiller-Büste auszeichnete. Und da musste 2026 tief in die Tasche gegriffen werden, freuten sich doch ganze sechs Schülerinnen und Schüler über die Traumnote 1,0.

Muna Khafaja und Lukas Oelschlegel zeigten dann mit ihrer Abiturrede, warum der Jahrgang von allen im Haus so hoch gelobt wurde. Mit vielen netten, bedachten, freundlichen und reifen Worten, zogen die beiden ein Resümee über die Schulzeit und die Wegbegleiter und Freunde, die sie auf ihrem 13jährigen Weg gefunden haben. Es war, subjektiv erlebt, die Abiturrede, die den Begriff „Reife“ mit Stempel und Siegel verdient.

Die Verleihung der Abiturzeugnisse, vorgenommen von Schulleiterin Dr. Anke Emminger, die jedem einzelnen Abiturienten und jeder Abiturientin ein paar sehr persönliche Worte mit auf den Weg gab, sowie Oberstufenkoordinator Jochen Stadelmann, der bei der Verleihung des Reifezeugnisses an Tochter Lara für einen der emotionalsten Momente der Verabschiedung sorgte, war dann der Höhepunkt und gleichzeitig das Ende. Nun, nicht ganz, denn das traditionell letzte Wort, gehörte dem Oberstufenkoordinator selbst, welcher die Schulzeit der 61 Schülerinnen und Schüler, so nennen wir sie nun zum letzten Mal, beendete. 

Im Anschluss gab es einen kleinen Umtrunk, organisiert vom Elternbeirat des Schiller-Gymnasiums.  

Abiturgottesdienst 2024/2026 – Bewegender Gottesdienst in religiöser Gastfreundschaft

Alle waren eingeladen, fast alle kamen: Dem Jahrgang war es sehr wichtig gewesen, die Abiturfeier mit einem Gottesdienst zu eröffnen – und als sie am Ende in einem großen Kreis im Altarraum auf die gemeinsame Zeit zurückblickten und einander beim Segen an den Händen hielten, da war in der St. Marienkirche eine Intensität zu spüren, die lange nachwirkte. „Wes Geistes Kind bist Du, wes´ Ebenbild“ – dieser Gedanke stand über der Predigt von Pfarrerin Kemnitzer, denn das Abi-Motiv bot eine Steilvorlage: Aus dem berühmten Gemälde „Die Erschaffung Adams“ hatte man eine Neuschöpfung des Menschen im Gegenüber der KI gezeichnet. Doch: Die ist erfüllt mit menschlicher Energie, menschlicher Projektion, sie gewinnt ihre Macht aus dem, was der Mensch ihr zutraut. Wie anders ist das humanistische und religiöse Menschenbild, das dem Menschen als Gegenüber eine lebendige, überfließende, vielfältige Fülle an Inspiration und Energie wünscht – und einen Willen zu echtem Leben. „Wer willst Du sein, wes Geistes willst Du sein, wie wirst Du der Mensch, als der Du gemeint bist?“ – das sind Fragen, die an der Passage zwischen Schule und dem jungen Erwachsensein stehen. Der Gottesdienst wurde festlich ausgestaltet von vielen Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs, die sich dafür extra viel Zeit genommen haben. Max Lorenz und Lara Stadelmann berührten die Zuhörer mit eindringlichen Texten, Paul Schubert begleitete den Gemeindegesang an der Orgel und musizierte am Klavier – Lisette Beck, Amelie Walter, Samuel Hintz und Lilly Rödel ließen noch einmal die musikalische Kunst des Schillergymnasiums aufklingen. Der Dank an die Eltern, Freunde und Familien war herzlich und bewegend – und als diese den Auszug des Jahrgangs mit dem Lied „Geh unter der Gnade“ begleiteten, hatte die Feier in der St. Marienkirche ihren schönsten Sinn erreicht – eine kostbare Stunde Innehalten und Dankbarsein, würdig und mit Raum für alles, was so wichtig ist – für Seele, Herz und Geist.

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Schiller-Gymnasium vergibt MINT-EC-Zertifikat 2026

Langjährige Schiller-Naturwissenschaftlerinnen ausgezeichnet

Es ist nicht nur das hervorragende Abitur, über das sich Emily Maget und Josie Reichelt freuen können, es ist auch die Auszeichnung mit dem MINT-EC-Zertifikat 2026. Dieses Zeugnis bescheinigt ihnen eine dauerhaft hervorragende Teilnahme an vielfältigen MINT-Aktivitäten, von der 5. bis zur 13. Jahrgangsstufe. Das Exzellenz-Netzwerk MINT-EC, dem das Schiller-Gymnasium seit Jahren angehört, gibt uns die Möglichkeit, dieses Zeugnis im Rahmen des Abiturs mit zu vergeben. Dabei handelt es sich keinesfalls um ein Stück Papier mit der Wertigkeit einer Mitgliedschaft im Verein „Kochen ohne Fett“. Es bietet die Möglichkeit, sich an zahlreichen Universitäten in Deutschland für Stipendien zu bewerben. Bereits zwei Schiller-Absolventen konnten dies für sich nutzen und so erhebliche Summen bei der Finanzierung ihres Studiums einsparen. Ein wahrer Gewinn! Wir sagen Herzlichen Glückwunsch!

Freuen sich über die Vergabe und den Erhalt des MINT-EC-Zertifikats für herausragende Leistungen in den Naturwissenschaften: Oberstufenkoordinator und MINT-EC-Zertifikatsbeauftragter Jochen Stadelmann, Emily Maget, Josie Reichelt und MINT-Koordinator Florian Spieler (von rechts)

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Erfolg für Schiller-Schulmannschaft im Judo

Landesfinale!

Mit zwei Mannschaften trat das Schiller-Gymnasium beim Landesfinale der  bayerischenSchulen im Judo in München an. In spannenden und fairen Kämpfen zeigten die Schülerinnen und Schüler ihr Können auf der Matte.
Besonders erfolgreich verlief das Turnier für die Mannschaft der Wettkampfklasse II weiblich. Das Team um Sophia Söllner, Thuy Nguyen, Soyee Yoon, Theresa Hintz, Ela Dönmez, Lina Grund und Elisabeth Lacher sicherte sich einen hervorragenden 3. Platz.
Auch die Mannschaft der Wettkampfklasse III männlich zeigte eine starke Leistung. Gustav Bischoff, Benedikt Keidel, Jonas Koch, Leonhard Randelzhofer und Irakles Gorgadze gaben trotz starker Konkurrenz in jedem Kampf ihr Bestes und belegten am Ende Platz 6.
Beide Teams hatten sichtlich Freude am Wettkampf und nahmen wertvolle Erfahrungen aus München mit.

Marie Riemer, Q12

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