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Das Schiller wird zum zweiten Mal FoBIZZ Schule

Das Schiller wird zum zweiten Mal FOBIZZ Schule

KI in der Schule ist ein heikles Thema – finden die einen.
Es bietet fantastische Möglichkeiten für meinen Unterricht – sagen die anderen.

Das SGH hat für alle interessierten KuK einen Fobizz Zugang aus den Mitteln der digitalen Förderung des Freistaats Bayern angeschafft – und das ist mehr als ein Drittel aller Lehrkräfte.
Fobizz ist dadurch fast täglich im Einsatz.

In der gebundenen Ganztagsschule bietet die Plattform zusätzliche und vielfältige Möglichkeiten, um selbstgesteuertes, aber auch kooperatives Lernen zu ermöglichen. Mittels digitaler Arbeitspläne erhält die Lerneinheit eine übersichtliche Struktur, die es jedem SuS ermöglicht, in seinem Tempo voranzuschreiten.

Auf digitalen Tafeln befindet sich das Lernmaterial, welches dank der digitalen Bereitstellung überaus vielseitige Lernkanäle ansprechen kann.

Hier ein Beispiel aus dem Französischunterricht.

Neben Erklärvideos, Podcasts oder Fachliteratur können so auch ganz unkompliziert spielerische Ansätze mit integriert werden, wie die App Antolin, Anton oder Kahoots. Kein Schüler und keine Schülerin benötigen hierzu dann eine gesonderte Anmeldung, sondern werden über QR-Codes oder Links direkt zu den entsprechenden Anwendungen geleitet, was dabei hilft, den Fokus beim Lernen zu behalten.

 Im Bereich der schriftlichen Übungen können KI-Chatbots, welche von der Lehrkraft angewiesen sind, den SuS dabei helfen, mit ihren individuellen Fragen und Antworten individuelle Unterstützung zu finden.

So ist für jeden, jeweils in seinem Tempo, ein sehr selbstständiger Lernfortschritt möglich, hier ein Lernplan aus Deutsch:

Im Physikunterricht sollen beispielsweise die als Lernbegleiter erstellten und individuell „programmierten“ Chatbots die SuS in Freiarbeitsphasen, wie sie der Lehrplan in Physik in der Oberstufe vorsieht, unterstützen .

So kommuniziert der Chatbot namens „Astro Engelchen“ in Klasse 11 in Physik  mit den SuS:

Fobizz wird auch in verschiedenen Fächern regelmäßig genutzt, um z.B. Umfragen oder Wortwolken zu erstellen – als Einstieg in ein neues Thema oder auch zum Abgleich von Ergebnissen einer Umfrage mit Ergebnissen der Klasse.

Nach einem spannenden Fallbeispiel zum Thema Strafrecht sollten die Schülerinnen und Schüler beispielsweise Begriffe sammeln, die sie mit dem Thema „Strafe muss sein?!“ in Verbindung bringen…

Oder in  WIn 11 zum Thema „Künstliche Intelligenz“ sollten die Schülerinnen und Schüler auswählen, welche KI-Anwendungen (neben ChatGPT) sie bereits nutzen.

Ansonsten findet es im Fremdsprachenunterricht u.a. in Vertretungsstunden mit mehreren Materialtypen und für die Transkription von Hörtexten Verwendung. Dies ermöglicht den Schülern und Schülerinnen abwechslungsreiches und selbst strukturiertes Arbeiten.

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Schiller-Schülerinnen bei „Jugend musiziert“ erfolgreich

Sonderpreis für Preisträgerinnen

Beim Preisträgerkonzert von Jugend musiziert am Sonntag in Selb wurden zwei Schülerinnen des Schiller-Gymnasiums besonders ausgezeichnet:

Sophia Elin Knechtel aus der 5b erhielt für ihren gemeinsamen Beitrag mit Martin Kreissl und Ilian Takuro Shestiperov in der Wertung Kammermusik für Blasinstrumente die volle Punktzahl mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb. Zusätzlich wurde dem Blockflöten-Trio für besondere musikalische Leistungen der „Florestan und Eusebius-Preis“ des Tonkünstlerverbandes Hochfranken e.V. verliehen.

 Dana Schörner glänzte mit der „Widmung“ von Robert Schumann am Klavier und belegte in der Altersgruppe 5 den ersten Platz

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Rodelspaß am Bismarckturm für unsere Schüler

Rodelspaß am Bismarckturm für unsere Schüler! 🛷❄️

Heute, am 6. Februar 2026, haben die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5, 6 und 8, die nicht Ski oder Snowboard fahren wollten, einen tollen Vormittag am Bismarckturm verbracht – beim Schlittenfahren und Rodeln!

Dank unseres engagierten Hausmeisterteams standen die Schlitten bereits bereit: Sie wurden im Vorfeld zum Bismarckturm gebracht, und die Schülerinnen und Schüler konnten dann voller Vorfreude dorthin laufen und direkt losrodeln.

Und was für eine Gaudi das war! Eine Spaziergängerin, die mit ihrem Hund das bunte Treiben beobachtete, brachte es spontan auf den Punkt: „Da möchte man auch noch einmal Schülerin sein! Was die für einen Spaß haben!“

Nachdem der Vormittag im Schnee ausgiebig genossen worden war, ging es schließlich fröhlich zurück zum Schiller-Gymnasium – mit roten Wangen, vielen Geschichten aus dem Schnee und dem Wochenende vor der Tür.

 

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Ski- und Snowboardspaß am Kornberg

Ski- und Snowboardspaß am Kornberg für unsere Schüler! 🎿🏂

Heute, am 6. Februar 2026, waren unsere Schülerinnen und Schüler der Klassen 5, 6, 8 und 9 am Kornberg unterwegs – bereit für einen Vormittag voller Ski- und Snowboardaction!

Dank des großartigen Einsatzes der Betreiber des Kornbergs und des Skilifts, die über Nacht die letzten Schneereste auf die Piste gebracht und optimal präpariert haben, konnten alle, die wollten, perfekte Bedingungen genießen. Ob Anfänger oder Fortgeschrittene – jeder hatte die Möglichkeit, seine Technik zu verbessern, neue Tricks auszuprobieren und vor allem jede Menge Spaß im Schnee zu haben.

Ein großes Dankeschön an alle, die diesen besonderen Vormittag möglich gemacht haben! ❄️⛷️🏂

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Übertrittsveranstaltungen

Informationen zum Übertritt ans Schiller-Gymnasium Hof

Der Elterninformationsabend zum Übertritt findet am Mittwoch, den 11.03.2026, um 19:00 Uhr statt.

Am darauffolgenden Samstag, den 14.03.2026, laden wir zu einem Kindervormittag zum Kennenlernen („Check das Schiller“) zusammen mit unseren Tutoren ein.
Die Veranstaltung findet in Form von geführten Rundgängen statt, die um 10:00 Uhr beginnen und gegen 13:00 Uhr enden. So können alle Kinder gemeinsam die Schule entdecken und unsere Tutoren begleiten sie durch die einzelnen Stationen.

Der Kindervormittag richtet sich an Kinder, die im kommenden Schuljahr in die 5. Klasse wechseln und somit vor dem Übertritt stehen.

Parallel dazu findet ein Elterncafé statt, in dem Eltern noch offene Fragen klären, auf ihre Kinder warten oder in geselliger Runde bei Kaffee und Kuchen verweilen können.

Bis dahin können sich Eltern sowie Schülerinnen und Schüler auf unserer Homepage unter dem Menüpunkt „Übertritt bereits einen ersten Eindruck vom Schiller-Gymnasium Hof verschaffen.

Die Vorabanmeldung ist ab sofort hier möglich.

Die Schulfamilie des Schiller-Gymnasiums Hof freut sich sehr auf euch und Sie!

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Mit Herz und Klang

Probenwochenende des Symphonischen Blasorchesters Hof in Pottenstein

Ein intensives, klangreiches und gemeinschaftsstiftendes Wochenende erlebten 63 Schülerinnen und Schüler des Symphonischen Blasorchesters Hof beim Probenwochenende vom 23. bis 25. Januar 2026 im Schullandheim Pottenstein. In konzentrierter, zugleich herzlicher Atmosphäre stand dabei nicht nur die Musik, sondern vor allem das bewusste Miteinander im Mittelpunkt. Auch das Kammermusikensemble des Schiller-Gymnasiums Hof schloss sich dieser Idee an und bereicherte das Wochenende mit differenzierter und fein abgestimmter Ensemblearbeit.

Das Symphonische Blasorchester Hof ist eine Kooperation des Schiller-Gymnasiums Hof und der Hofer Symphoniker. Die ruhige, inspirierende Umgebung des Schullandheims bot ideale Voraussetzungen für zielgerichtete und engagierte Proben. Unter der musikalischen und organisatorischen Gesamtleitung von Benjamin Sebald, Fachbereichsleiter der Musikschule der Hofer Symphoniker, wurde strukturiert, motiviert und mit hoher musikalischer Qualität gearbeitet. Präzision, Ausdruck und Zusammenspiel standen dabei gleichermaßen im Fokus.

Bewusst wurde an diesem Wochenende auf Handys verzichtet. Diese Entscheidung erwies sich als wohltuend und verbindend. Statt digitaler Ablenkung prägten offene Gespräche, gemeinsames Lachen und lebendige Begegnungen das Zusammenleben. In den Probenräumen entstanden kraftvolle, ausgewogene Klangbilder, während in den Pausen eine aufgeschlossene und wertschätzende Gemeinschaft wuchs.

Das gemeinsame Musizieren zeigte eindrucksvoll seine verbindende und identitätsstiftende Kraft. Jede Stimme, jedes Instrument leistete einen unverzichtbaren Beitrag zum Gesamtklang. Neben der musikalischen Weiterentwicklung wurde insbesondere der Teamgeist nachhaltig gestärkt – eine wichtige Grundlage für die weitere Orchesterarbeit.

Am Ende des Wochenendes kehrten die Teilnehmenden erschöpft, aber hochmotiviert nach Hof zurück.

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Nachhaltig – nicht nur bei der Bildung

Erneute Zertifizierung zur "Umweltschule 2025"

Für das letzte Schuljahr bekam das Schiller-Gymnasium zum sechsten Mal hintereinander die Auszeichnung „Umweltschule in Europa“. Dies geht auf das Engagement der Schülerinnen und Schüler der Umwelt-AG und dem P-Seminar „Umweltschule“ zurück. Ein neues Themengebiet stellen dabei die „Umwelttage“ am Ende des letzten Schuljahres der 6. Jahrgangsstufe dar, wobei ein Teil der 6. Klassen an diesen Tagen das „Gewässerprojekt“ an der Saale in Kombination mit dem europaweiten Projekt „Plastic Pirates – Go Europe!“ durchführten.

Als zweites Projekt wurden einmal im Monat vor der Aula umweltfreundliche Hefte und Fairtrade-Nahrungsmittel zum Verkauf angeboten.

Außerdem startete die Umwelt-AG ein Projekt mit der Universität Bamberg: Nistkästen von Wildbienen wurden aufgestellt und dokumentiert, welche Wildbienenarten bei uns in der Schulumgebung leben. Dieses Projekt dauert noch bis zum Frühjahr 2026 an.

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Ein Heizungsausfall wirft uns nicht aus der Bahn

Einmal Distanzunterricht und zurück

Aufgrund des Defekts im Steuerungssystem der Heizungsanlage musste der Präsenzunterricht an zwei aufeinanderfolgenden Tagen (12.-13. Januar 2026) vorübergehend ausgesetzt werden. Der Distanzunterricht hat dank unserer technischen Ausstattung sehr gut funktioniert. Die Ursache des Ausfalls war ein Fehler in der Elektronik der Heizungssteuerung, der dazu führte, dass die Klassenzimmer kalt blieben. In mehreren Räumen lagen die Temperaturen zeitweise nur noch im einstelligen Bereich, sodass ein regulärer Unterrichtsbetrieb vor Ort nicht verantwortbar war. Die Behebung des Defekts machte den Einsatz eines Fachbetriebs erforderlich, aber wegen der Glatteislage am Montag konnte der Monteur aus Sicherheitsgründen nicht sofort kommen. Am nächsten Tag wurde dann innerhalb weniger Stunden die volle Leistungsfähigkeit der Heizungsanlage wiederhergestellt, sodass der Präsenzunterricht ab Mittwoch wieder aufgenommen wurde. Dank der vollständigen Ausstattung unserer Schülerinnen und Schüler mit digitalen Endgeräten war es möglich, den Unterricht für die Dauer der Einschränkung reibungslos in den Distanzunterricht zu verlagern. Dieser erfolgte entsprechend den Vorgaben des Kultusministeriums und stellte sicher, dass der Unterricht ohne inhaltliche Verluste fortgeführt werden konnte. Wir danken allen Beteiligten – insbesondere den Schülerinnen und Schülern, den Eltern sowie den Lehrkräften – für ihr Verständnis und ihre Flexibilität in dieser außergewöhnlichen Situation.

Ein großer Dank geht an unser Hausmeisterteam.

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„In Harmonie vereint“

Ein Wochenende voller Klang, Gemeinschaft und Winterzauber

Vom 9. bis 11. Januar 2026 wurde das Schullandheim Weißenstadt zu einem Ort voller Musik, Bewegung und Begegnung. Unter dem Motto „Gemeinsam“ trafen sich die Bläserklassen 5b und 6b sowie das JBO-Jugendblasorchester – eine Kooperation des Schiller-Gymnasiums Hof und der Hofer Symphoniker – zu einem besonderen Probenwochenende. Die Gesamtleitung und Organisation hatte Benjamin Sebald. Schon beim Ankommen war klar: Hier geht es um mehr als nur Proben – hier geht es um Gemeinschaft, Freude und Zusammenhalt. Passend dazu stand das Wochenende unter dem Leitgedanken: „In Harmonie vereint.“

Konzentriert, motiviert und mit spürbarer Begeisterung arbeiteten die jungen Musikerinnen und Musiker an neuen Musikstücken. Sie hörten einander zu, halfen sich gegenseitig, lernten Verantwortung zu übernehmen und wuchsen als Orchester zusammen. Pädagogisch wertvoll, gemeinschaftsstärkend und inspirierend war diese Zeit – Musik wurde nicht nur gespielt, sondern erlebt. Ein gemeinsames Probenwochenende ist für junge Musiker von unschätzbarem Wert: Es fördert Disziplin und Kreativität, stärkt das Selbstvertrauen und zeigt, wie wichtig Rücksichtnahme und Teamgeist sind.

Zwischen den Proben kam auch der Spaß nicht zu kurz – denn der viele Neuschnee wollte genutzt werden. Draußen entstanden lachend Schneeengel im frischen Weiß, eine fröhlich-turbulente Schneeballschlacht sorgte für rote Wangen und lautes Lachen, und am Haushang wurde mit Poporutschern um die Wette gerodelt. Was für ein Spaß! Bewegung, Natur und Gemeinschaft verbanden sich hier ganz selbstverständlich zu unvergesslichen Momenten voller Lebensfreude.

Gleichzeitig richtete sich der Blick schon in die Zukunft: An diesem Wochenende begannen die Orchester mit den Proben für das große Konzert „Young Generation“, das am 17. März 2026 um 19.00 Uhr im Großen Haus der Freiheitshalle Hof stattfinden wird. Zu hören sein werden dort die Bläserklassen 5b und 6b, das JBO-Jugendblasorchester, das SBO-Symphonisches Blasorchester Hof – eine Kooperation des Schiller-Gymnasiums Hof und der Hofer Symphoniker – sowie das JSO-Jugendsymphonieorchester der Musikschule der Hofer Symphoniker und Jugendliche verschiedener Schulen aus der Stadt Hof und Hochfranken. Die Gesamtleitung hat Benjamin Sebald, Fachbereichsleiter Bläser/Percussion und Schulkooperationen der Hofer Symphoniker.

Dieses Wochenende in Weißenstadt hat eindrucksvoll gezeigt, wie Musik verbindet. Hier wuchs nicht nur musikalisches Können, sondern auch Freundschaft, Verantwortung und Gemeinschaftssinn. Wenn im März die ersten Töne in der Freiheitshalle erklingen, wird man all das hören können, was in Weißenstadt entstanden ist: Begeisterung, Teamgeist – und junge Menschen, die in Harmonie vereint ihre Musik in die Welt tragen.

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Politik hautnah

Besuch des Landtagsabgeordneten Tim Pargent (Die Grünen) kurz vor Weihnachten

Kurz vor den Weihnachtsferien durften die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9d und 10b einen besonderen Gast an unserer Schule begrüßen: Der Landtagsabgeordnete Tim Pargent von der Partei Die Grünen besuchte die Klassen und gab spannende Einblicke in seine politische Arbeit.

Zu Beginn stellte Tim Pargent seinen persönlichen Werdegang vor. Bereits als Jugendlicher – etwa im Alter unserer Schülerinnen und Schüler – entwickelte er ein starkes Interesse an Politik. Er engagierte sich zunächst in Jugendgruppen verschiedener Parteien, bevor er schließlich seine politische Heimat in der Partei Die Grünen fand. Für diese war er zunächst kommunalpolitisch in Bayreuth aktiv, ehe sich ihm die Möglichkeit bot, für den Landtag zu kandidieren. Seit nunmehr acht Jahren ist er dort Abgeordneter und bringt sich unter anderem als Mitglied des Finanzausschusses aktiv in die politische Arbeit ein – auch aus der Opposition heraus.

Im weiteren Verlauf gewährte Tim Pargent einen anschaulichen Einblick in den Alltag eines Politikers. Er erläuterte die Arbeitsweise des Parlaments, die Bedeutung der Ausschüsse und Fraktionen sowie seine Tätigkeit im Heimatwahlkreis. Besonders gewinnbringend war dabei die Möglichkeit für die Schülerinnen und Schüler, eigene Fragen einzubringen und politische Prozesse aus erster Hand kennenzulernen.

Inhaltlich griff der Abgeordnete Themen auf, die den Jugendlichen besonders wichtig waren. So wurde intensiv über zukunftsweisende Energiequellen für Deutschland und die Region diskutiert und darüber, welche Rolle die Atomkraft dabei spielen sollte. Auch die aktuelle Wehrpflichtdebatte kam zur Sprache. Tim Pargent sprach sich für ein Modell einer allgemeinen Dienstpflicht aus, das auch jene Jahrgänge einbezieht, die in den vergangenen Jahren von der Wehrpflicht ausgenommen waren. Die Schülerinnen und Schüler äußerten sich hierzu überwiegend skeptisch, da sie staatliche Verpflichtungen kritisch sehen – eine Haltung, die der Abgeordnete aufmerksam aufnahm und aus dem Gespräch mitnahm.

Besonders interessant war für viele die Erkenntnis, dass ein Politiker nicht in allen Punkten vollständig mit den Positionen seiner eigenen Partei übereinstimmen muss. Tim Pargent machte deutlich, dass politische Arbeit auch bedeutet, mitzudiskutieren, eigene Überzeugungen einzubringen und diese offen zu vertreten. Nur durch Kommunikation, so seine Überzeugung, könne Konsens entstehen und tragfähige Lösungen gefunden werden.

Ebenso zeigte er auf, dass sich politische Einstellungen im Laufe des Lebens verändern können – etwa seine Sicht auf die Atomkraft, die durch Ereignisse wie die Katastrophe von Fukushima beeinflusst wurde. Gleichzeitig betonte er die Verantwortung der Politik, eine sichere und verlässliche Energiepolitik für die Menschen im Land zu gestalten.

Wir bedanken uns herzlich bei Tim Pargent für seine Zeit, die offenen Gespräche und die Bereitschaft, das Schiller-Gymnasium so kurz vor Weihnachten zu besuchen. Der Besuch bot den Schülerinnen und Schülern eine wertvolle Gelegenheit, Politik als lebendigen und diskussionsoffenen Prozess zu erleben.

Gisela Becker

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