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„Ihr wart ganz, ganz toll!“

Schiller-Gymnasium verabschiedet Abiturjahrgang 2024/2026

Es war ein Tag der warmen Worte – und das im wahrsten Sinne. Bei 36 Grad Außentemperatur, war die Aula des Schiller-Gymnasiums genau der richtige Ort, um die 61 Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2024/2026 zu verabschieden. Es war seit 2011 der erste Jahrgang, der wieder das neunjährige Abitur in Bayern ablegte – und das mit Bravour: 40 Prozent erreichten einen Schnitt mit der Eins vor dem Komma, sechsmal gab es die Note 1,0 und ein Schüler darf sich sogar an der Stiftung Maximilianeum versuchen, einem mehrstufigen Auswahlverfahren für die Besten der Besten der Besten – fast wie bei den Men in Black. 

Musikalisch umrahmt wurde die Verabschiedung traditionell vom hauseigenen Ensemble des Schiller-Gymnasiums. Und wenn man den Blick aus der Dirigentenposition des Adrian Stieglitz in die Ensemblerunde wählte, so fiel auf, dass in diesem Jahr extrem viele Musikerinnen und Musiker dem Abiturjahrgang angehörten. Der Weggang wird schmerzen, doch schaffen es unsere Musikerinnen und Musiker durch ihre hervorragende Nachwuchsarbeit sicher, auch diesen zu kompensieren.

Schulleiterin Dr. Anke Emminger richtete dann einen Strauß lobender Worte an den Jahrgang. Sie hob die tolle Zusammenarbeit, den stilvollen Abischerz und die Unterstützung bei der Planung von Gottesdienst und Verabschiedung hervor und wünschte den Schülerinnen und Schülern eine Vielzahl an schönen Tagen, die es auf ihrem weiteren Lebensweg zu pflücken gilt, „carpe diem“. 

Der Auftritt von Stefan Schmalfuß hatte dann schon fast das Zeug fürs Guinnesbuch der Rekorde: Er feierte, ganz im Sinne der aktuellen Fußball-WM, einen Hattrick, denn er besuchte die Verabschiedungszeremonie als Oberbürgermeister der Stadt Hof, Mitglied unseres Elternbeirats sowie stolzer Vater einer Abiturientin. Und so ließ er es sich nicht nehmen, seine Worte mit einer sehr persönlichen Note zu verzieren, eine Mischung aus Stolz, Freude und Heimatverbundenheit.

Für diese steht traditionell auch die Absolvia, welche auch in diesem Jahr die besten Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs mit einem Geldpreis, einer Urkunde und einer Schiller-Büste auszeichnete. Und da musste 2026 tief in die Tasche gegriffen werden, freuten sich doch ganze sechs Schülerinnen und Schüler über die Traumnote 1,0.

Muna Khafaja und Lukas Oelschlegel zeigten dann mit ihrer Abiturrede, warum der Jahrgang von allen im Haus so hoch gelobt wurde. Mit vielen netten, bedachten, freundlichen und reifen Worten, zogen die beiden ein Resümee über die Schulzeit und die Wegbegleiter und Freunde, die sie auf ihrem 13jährigen Weg gefunden haben. Es war, subjektiv erlebt, die Abiturrede, die den Begriff „Reife“ mit Stempel und Siegel verdient.

Die Verleihung der Abiturzeugnisse, vorgenommen von Schulleiterin Dr. Anke Emminger, die jedem einzelnen Abiturienten und jeder Abiturientin ein paar sehr persönliche Worte mit auf den Weg gab, sowie Oberstufenkoordinator Jochen Stadelmann, der bei der Verleihung des Reifezeugnisses an Tochter Lara für einen der emotionalsten Momente der Verabschiedung sorgte, war dann der Höhepunkt und gleichzeitig das Ende. Nun, nicht ganz, denn das traditionell letzte Wort, gehörte dem Oberstufenkoordinator selbst, welcher die Schulzeit der 61 Schülerinnen und Schüler, so nennen wir sie nun zum letzten Mal, beendete. 

Im Anschluss gab es einen kleinen Umtrunk, organisiert vom Elternbeirat des Schiller-Gymnasiums.  

Abiturgottesdienst 2024/2026 – Bewegender Gottesdienst in religiöser Gastfreundschaft

Alle waren eingeladen, fast alle kamen: Dem Jahrgang war es sehr wichtig gewesen, die Abiturfeier mit einem Gottesdienst zu eröffnen – und als sie am Ende in einem großen Kreis im Altarraum auf die gemeinsame Zeit zurückblickten und einander beim Segen an den Händen hielten, da war in der St. Marienkirche eine Intensität zu spüren, die lange nachwirkte. „Wes Geistes Kind bist Du, wes´ Ebenbild“ – dieser Gedanke stand über der Predigt von Pfarrerin Kemnitzer, denn das Abi-Motiv bot eine Steilvorlage: Aus dem berühmten Gemälde „Die Erschaffung Adams“ hatte man eine Neuschöpfung des Menschen im Gegenüber der KI gezeichnet. Doch: Die ist erfüllt mit menschlicher Energie, menschlicher Projektion, sie gewinnt ihre Macht aus dem, was der Mensch ihr zutraut. Wie anders ist das humanistische und religiöse Menschenbild, das dem Menschen als Gegenüber eine lebendige, überfließende, vielfältige Fülle an Inspiration und Energie wünscht – und einen Willen zu echtem Leben. „Wer willst Du sein, wes Geistes willst Du sein, wie wirst Du der Mensch, als der Du gemeint bist?“ – das sind Fragen, die an der Passage zwischen Schule und dem jungen Erwachsensein stehen. Der Gottesdienst wurde festlich ausgestaltet von vielen Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs, die sich dafür extra viel Zeit genommen haben. Max Lorenz und Lara Stadelmann berührten die Zuhörer mit eindringlichen Texten, Paul Schubert begleitete den Gemeindegesang an der Orgel und musizierte am Klavier – Lisette Beck, Amelie Walter, Samuel Hintz und Lilly Rödel ließen noch einmal die musikalische Kunst des Schillergymnasiums aufklingen. Der Dank an die Eltern, Freunde und Familien war herzlich und bewegend – und als diese den Auszug des Jahrgangs mit dem Lied „Geh unter der Gnade“ begleiteten, hatte die Feier in der St. Marienkirche ihren schönsten Sinn erreicht – eine kostbare Stunde Innehalten und Dankbarsein, würdig und mit Raum für alles, was so wichtig ist – für Seele, Herz und Geist.

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Schiller-Gymnasium vergibt MINT-EC-Zertifikat 2026

Langjährige Schiller-Naturwissenschaftlerinnen ausgezeichnet

Es ist nicht nur das hervorragende Abitur, über das sich Emily Maget und Josie Reichelt freuen können, es ist auch die Auszeichnung mit dem MINT-EC-Zertifikat 2026. Dieses Zeugnis bescheinigt ihnen eine dauerhaft hervorragende Teilnahme an vielfältigen MINT-Aktivitäten, von der 5. bis zur 13. Jahrgangsstufe. Das Exzellenz-Netzwerk MINT-EC, dem das Schiller-Gymnasium seit Jahren angehört, gibt uns die Möglichkeit, dieses Zeugnis im Rahmen des Abiturs mit zu vergeben. Dabei handelt es sich keinesfalls um ein Stück Papier mit der Wertigkeit einer Mitgliedschaft im Verein „Kochen ohne Fett“. Es bietet die Möglichkeit, sich an zahlreichen Universitäten in Deutschland für Stipendien zu bewerben. Bereits zwei Schiller-Absolventen konnten dies für sich nutzen und so erhebliche Summen bei der Finanzierung ihres Studiums einsparen. Ein wahrer Gewinn! Wir sagen Herzlichen Glückwunsch!

Freuen sich über die Vergabe und den Erhalt des MINT-EC-Zertifikats für herausragende Leistungen in den Naturwissenschaften: Oberstufenkoordinator und MINT-EC-Zertifikatsbeauftragter Jochen Stadelmann, Emily Maget, Josie Reichelt und MINT-Koordinator Florian Spieler (von rechts)

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Erfolg für Schiller-Schulmannschaft im Judo

Landesfinale!

Mit zwei Mannschaften trat das Schiller-Gymnasium beim Landesfinale der  bayerischenSchulen im Judo in München an. In spannenden und fairen Kämpfen zeigten die Schülerinnen und Schüler ihr Können auf der Matte.
Besonders erfolgreich verlief das Turnier für die Mannschaft der Wettkampfklasse II weiblich. Das Team um Sophia Söllner, Thuy Nguyen, Soyee Yoon, Theresa Hintz, Ela Dönmez, Lina Grund und Elisabeth Lacher sicherte sich einen hervorragenden 3. Platz.
Auch die Mannschaft der Wettkampfklasse III männlich zeigte eine starke Leistung. Gustav Bischoff, Benedikt Keidel, Jonas Koch, Leonhard Randelzhofer und Irakles Gorgadze gaben trotz starker Konkurrenz in jedem Kampf ihr Bestes und belegten am Ende Platz 6.
Beide Teams hatten sichtlich Freude am Wettkampf und nahmen wertvolle Erfahrungen aus München mit.

Marie Riemer, Q12

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Schiller-Schülerinnen und Schüler besuchen Konzert mit perfekter Vorbereitung

Ein Abend bei den Hofer Symphonikern

In schöner Regelmäßigkeit besuchen Schülerinnen und Schüler des Schiller-Gymnasiums Konzerte der Hofer Symphoniker oder Aufführungen im Hofer Theater, so dass diese Besuche mittlerweile zu einer beliebten und gerne wahrgenommenen kulturellen Möglichkeit geworden sind.

Am Freitag, den 19. Juni gab es wieder so eine Möglichkeit, und zwar das 10. Symphoniekonzert der Hofer Symphoniker mit Werken von Weinberg und dessen berühmteren Freund Dmitrij Schostakowitsch. Stolze 38 „Schillerianer“ folgten Herrn Röders „Ruf“ und sahen wie immer gut aufgelegte Hofer Symphoniker und einen herausragenden Solisten, den Cellisten Andrei Ioniță. Gespannt lauschten die Jugendlichen den lyrischen Kantilenen in Weinbergs Cellokonzert, der hörbaren Traurigkeit, aber auch immer wieder Passagen der Hoffnung. Die hervorragende Leistung v. a. des Solisten wurde mit so viel Applaus belohnt, dass Herr Ioniță sogar zwei Zugaben spielte. Die 10. Symphonie von Schostakowitsch wirkte nicht weniger tragisch und war in ihrer Tiefe und Wucht für die begeisterten Schülerinnen und Schüler auch physisch wahrnehmbar, was mit tosendem Applaus quittiert wurde, ein absolut erfolgreiches Konzerterlebnis also.

Eigentlich kein Wunder, denn die Vorbereitung auf das Konzert war dank des Programms „Maestro im Klassenzimmer“ so gut, wie sie nur sein konnte: Niemand Geringerer als der Chefdirigent der Hofer Symphoniker, Martijn Dendievel, besuchte zwei Tage vorher das „Schiller“ und stand den interessierten Jugendlichen für allerlei Fragen – sowohl über seinen Werdegang, als auch über das Konzertprogramm – zur Verfügung. Die Doppelstunde verging wie im Flug, da Herr Dendievel sehr praxisnah und mit anschaulichen Beispielen die Musik, die ihm selbst sehr am Herzen liegt, erklärte und näherbrachte, so dass nach der Veranstaltung jeder deutlich dazugelernt hatte und den Schülerinnen und Schülern ein sympathischer, nahbarer und begeisterungsfähiger „Maestro“ in Erinnerung bleibt.

Ein riesengroßes Dankeschön geht wie immer an unsere Kooperationspartner, die Hofer Symphoniker, und insbesondere an die Dramaturgin Susanne Bieler und natürlich Martijn Dendievel. Die nächsten Konzert- und Maestrobesuche sind schon in Planung …

Fachschaft Musik

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Doppel-Silber für die Leichtathletik

Sportliche Aushängeschilder des Schiller-Gymnasiums

Francesca Korpilla, Meera Ruckdeschel, Clara Uhlig, Annalena Yaman, Emily Straßer, Sophia Hüttenrauch, Willy vogel, Moritz Hottaß, Jushua Corbitt, Moritz Hofrichter, Felix Lang, Joshua Grund, Lilly Oelschlegel, Sophie Vogel, Lara Hottaß, Merle Luft, Enno Reitzenstein, Josia Hoffmann und Nikita Reising waren die 19 Sportlerinnen und Sportler, die am vergangenen Montag das Schiller-Gymnasium bei den Stadtfinals der Leichtathletik vertreten haben. Mit jeweils einem Team in der Wettkampfklasse IV und III am Start, gab es nach tollen Leistungen in den Disziplinen 50m/75m-Sprint, Weitsprung, Hochsprung, Ballwurf, Kugelstoßen, Staffel und dem abschließenden 800m-Lauf am Ende zweimal Silber für unsere Schule. 

Gratulation zu den tollen Individualleistungen und dem klasse Teamergebnis!

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Erfolgreiche beim Känguru-Mathewettbewerb

Spaß und Erfolg treffen auf Mathematik

Beim Känguru-Wettbewerb soll die Freude an Logik und Knobeln geweckt werden und das bei möglichst vielen, unabhängig von ihren Mathe-Noten.

Jedes Jahr nehmen weltweit mehrere Millionen Kinder teil – allein in Deutschland mehrere hunderttausend. Unser Gymnasium beteiligte sich diesmal mit allen 5. und 6. Klassen, sowie einigen Schülern und Schülerinnen aus den 7. Und 8. Klassen. Insgesamt nahmen so über 220 Kinder teil.

Sie mussten 24 Aufgaben im Multiple-Choice-Format lösen. Aber Vorsicht – bloßes Raten bringt bei je fünf Antwortmöglichkeiten meistens nur Minuspunkte! Das wusste unser Nachwuchs natürlich auch, war im Zweifel vorsichtig und ließ auch mal eine Frage aus.

Die bundesweit besten 5% bekommen interessante Preise (Denkspiele, Bücher etc.).

Dieses Jahr haben das gleich fünf unserer jungen Talente geschafft:

Felix Lauterbach (5e), Mika Tröße (7a) und Valentin Friedrich (5b) erreichten einen 3. Preis, Frieda Köhne (5e) einen 2. Preis und Emmi Juhnke(5e) sogar einen 1. Preis.

Außerdem erhält jeder ein kleines Dankeschön für die Teilnahme. Diesmal war es eine tolle Rätselraupe. So kann man auch unterwegs ein wenig rätseln.

Einmal pro Schule wird darüber hinaus das T-Shirt für den weitesten Känguru-Sprung vergeben, und zwar an denjenigen mit den meisten richtigen Antworten in Serie. Den größten Sprung schaffte dieses Jahr Emmi Juhnke.

Wir gratulieren und wünschen allen viel Spaß mit den Preisen!

 

Julia Zorzytzki

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MINT-EC Camp „Zukunft Werkstoffe“

Schiller-Schülerin forscht in Freiberg

Vier Tage voller Begeisterung für die Welt der Materialwissenschaften: so lässt sich das MINT-EC-Camp „Zukunft Werkstoffe“ an der TU Bergakademie Freiberg wohl am treffendsten beschreiben. Bereits der Eröffnungsvortrag über Stahl als Zukunftswerkstoff zeigte eindrucksvoll, wie modern und innovativ ein Material sein kann, das im Alltag oft als selbstverständlich gilt. Der anschließende Besuch der terra mineralia mit Führung durch die Welt der farbenprächtigen Kristalle, seltenen Mineralien und beeindruckenden Formationen machte deutlich, wie vielfältig die Natur als Grundlage der Werkstoffforschung ist.
Am zweiten Tag folgte die Aufteilung in die Projektgruppen „Stahl“ und „Nicht-Eisen- Metalle“. Nach spannenden Fachvorträgen zu beispielsweise der Gewinnung von Kupfer oder dem Gießen als Fertigungsverfahren folgte der praktische Teil. Die Nicht-Eisen-Metalle-Gruppe arbeitete an Raffinations- und  Gewinnungselektrolysen und konnte dadurch experimentell nachvollziehen, wie Metalle aus ihren Verbindungen
gewonnen und gereinigt werden. Außerdem durfte jeder Teilnehmende selbst einen Smiley aus Zinn gießen.
Der Abend brachte eine Mischung aus Technikbegeisterung und Abenteuer: Beim gemeinsamen Grillen mit dem RaceTech-Racing Team gab es Einblicke in den Bau eines Rennwagens. Danach wartete ein Escape Room rund um die Materialwissenschaften mit einer Herausforderung, die Teamgeist und Köpfchen gleichermaßen forderte.
Der dritte Tag führte die Gruppen hinaus in die Praxis der Industrie. Die Stahlgruppe besuchte BGH Freital, während die Nicht-Eisen-Metalle-Gruppe bei Saxonia Galvanik/Edelmetalle wertvolle Einblicke in industrielle Prozesse erhielt. Zurück an der TUBAF ging es weiter in die Projektarbeit. Besonders beeindruckend war die Arbeit mit hochauflösenden Mikroskopen, die besonders kleine Strukturen, wie Atome, sichtbar
machten.
Am letzten Tag präsentierten sich die Gruppen gegenseitig ihre Ergebnisse der vergangenen Tage. Das Camp zeigte eindrucksvoll, wie spannend und zukunftsweisend die Materialwissenschaften sind. Theorie, Praxis, Forschung und Teamarbeit griffen ineinander und machten die vier Tage zu einer bereichernden Erfahrung.

Marie Riemer, Q12

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Schüleraustausch mit Finnland

Besuch aus Joensuu am Schiller-Gymnasium

Ende April hieß es bei uns: Tervetuloa! Unsere Austauschpartner aus Joensuu waren zu Gast am Schiller – und das bei strahlendem Sonnenschein!

Es gab ein abwechslungsreiches Programm: Dazu gehörten neben dem Besuch des regulären Unterrichts unter anderem eine Führung durch unser schönes Schulhaus, Adventure Golf am Untreusee, ein Tagesausflug nach Nürnberg, der beeindruckende Ausblick vom Rathausturm über Hof, ein Besuch im Bayerischen Vogtlandmuseum sowie eine Wanderung zur Kösseine mit anschließendem Besuch des Tags der offenen Tür auf der Luisenburg. Den Abschluss unserer gemeinsamen Zeit bildete ein gemütliches Grillfest im Jugendverbändehaus des Stadtjugendrings.

Wir bedanken uns ganz herzlich für die freundliche und finanzielle Unterstützung bei der Deutsch-Finnischen Gesellschaft, der VR-Bank Bayreuth-Hof sowie dem europäischen Förderprogramm Erasmus+. Ein ganz besonderes Dankeschön geht außerdem an unsere engagierten Kooperationslehrerinnen Minna und Tarja.

Michaela Berner-Sebald und Martin Weber

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Ciao, tutti!

Schüleraustausch mit Genua

Am Samstag, dem 28. Februar 2026, begann unsere zweiwöchige Zusammenarbeit mit unseren Austauschschülern. Von Beginn an stand unser Austausch ganz im Zeichen der gemeinsamen Projektarbeit im Rahmen von Erasmus+. Ziel war es, in deutsch-italienischen Teams mehrere Lernspiele zu entwickeln, die kulturelles Wissen, Sprache und gemeinsame Erfahrungen verbinden. Während der gesamten Zeit arbeiteten wir immer wieder an diesem Projekt weiter und sammelten durch Ausflüge, Vorträge und gemeinsame Aktivitäten wichtige Inhalte und Ideen dafür.

Am frühen Abend holten wir unsere Partner am Hofer Hauptbahnhof ab und sammelten dabei erste Eindrücke. Netterweise organisierte Tobias eine Willkommensparty, bei der sich alle Schülerinnen und Schüler kennenlernen und austauschen konnten. Dabei entstanden nicht nur erste Verbindungen zwischen Deutschen und Italienern, sondern auch innerhalb der deutschen Gruppe, die in den kommenden zwei Wochen viel Zeit miteinander verbringen würde.

Der folgende Tag diente dazu, sich besser kennenzulernen und anzukommen. Viele unternahmen kleinere Ausflüge, etwa zum Untreusee, zum Quellitzsee oder in eine Boulderhalle. Insgesamt wurde der Tag genutzt, um die Austauschschüler in ihrem neuen Umfeld willkommen zu heißen und ihnen den Einstieg zu erleichtern.

Zu Beginn der ersten Schulwoche begann der Schulalltag mit einer offiziellen Begrüßung und einem Kennenlernspiel. Anschließend führten wir unsere Partner durch das Schiller-Gymnasium und nahmen sie mit in den Unterricht. Am Mittag trafen wir uns erneut, um erste Ideen für das Erasmus+-Projekt zu sammeln, unterstützt durch eine gemeinsame Pizza. Den Abschluss bildete eine Stadtführung, bei der mehrere deutsche Schüler Vorträge hielten und den Gästen Hof und seine Geschichte näherbrachten.

An einem weiteren Tag erkundeten die Austauschschüler unter der Aufsicht von Frau Pichlmeier Nürnberg und besichtigten dort die Burg sowie die Innenstadt. Erst am Abend trafen sie wieder auf uns.

Im weiteren Verlauf der Woche begleiteten uns die italienischen Schüler zunächst für einige Stunden in den Unterricht. In der fünften und sechsten Stunde arbeiteten sie eigenständig am Erasmus+-Projekt, bevor wir gemeinsam nach Mödlareuth fuhren. Dort besuchten wir das Deutsch-Deutsche Museum und erhielten spannende Einblicke in die Zeit der deutschen Teilung. Besonders eindrucksvoll war, dass Mödlareuth, ähnlich wie Berlin, in der Zeit der DDR durch die Mauer getrennt war. Wir konnten originale Mauerreste besichtigen und erfuhren von einer gelungenen Flucht aus der DDR in dieser Stadt.

Ein weiterer gemeinsamer Tag führte uns nach Bamberg. Dort präsentierten wir vorbereitete Vorträge und führten die Gastschüler durch die Altstadt, vom Alten Rathaus über den Dom bis hin zum Maxplatz. Anschließend hatten wir Zeit zur freien Verfügung und konnten die Stadt individuell erkunden. Am Abend kehrten wir mit dem Zug nach Hof zurück.

Der letzte gemeinsame Tag in Hof stand zur freien Gestaltung. Nach der Schule gingen wir zusammen im China-Garten essen und ließen den Tag anschließend mit gemeinsamen Aktivitäten wie Bowling oder weiteren Treffen ausklingen.

Nach der gut überstandenen gemeinsamen Anreise zu unserer Partnerschule erkundeten einige von uns bereits die größte Altstadt Europas, die sich in Genua befindet. Die sogenannten „Vicoli“, ein labyrinthartiges Netz aus engen Gassen, luden zum Entdecken ein, machten es aber auch leicht, sich zu verlaufen. Deshalb war es wichtig, stets bei unseren Austauschpartnern zu bleiben.

Der folgende Tag stand, wie zuvor in Deutschland, im Zeichen des Ankommens in den Gastfamilien. Viele Familien organisierten individuelle Ausflüge, etwa in die Region Ligurien oder zu Verwandten.

Zu Beginn der Woche besuchten wir die italienische Schule und nahmen am Unterricht teil. Im Anschluss wurden wir offiziell von der Schulleitung begrüßt und setzten unsere Projektarbeit fort. Am Nachmittag führten uns die italienischen Schüler durch die Altstadt von Genua und präsentierten historische Gebäude sowie bedeutende Kirchen.

An einem weiteren Tag bestand die Möglichkeit, sich nach der Schule und Projektarbeit im „Acquario di Genova“ zu treffen und gemeinsam das Aquarium zu erkunden.

Ein besonderes Highlight erwartete uns im weiteren Verlauf: der Ausflug nach Pisa. Dort besichtigten wir nicht nur beeindruckende Kirchen, sondern bestiegen auch den weltberühmten Schiefen Turm von Pisa und wurden mittels Vorträgen von unseren Austauschpartnern durch die Stadt geführt.

Der darauffolgende Tag war zunächst von intensiver und abschließender Projektarbeit geprägt. In dieser Phase vollendeten wir drei verschiedene Memory-Spiele, die auf spielerische Weise deutsche und italienische Kultur, Sprache und Wissen vermittelten. Zusätzlich gestaltete eine Gruppe ein Kartenblatt mit zahlreichen Motiven aus Deutschland, Hof, Italien und Genua, das sich vielseitig in bereits bekannte Spiele integrieren lässt.

Nach Abschluss der Arbeit nutzten viele die verbleibende Zeit für kleinere Unternehmungen, bevor sich am Abend eine größere Gruppe zu einem gemeinsamen Bowlingabend traf.

Am darauffolgenden Tag unternahmen wir ohne unsere Austauschpartner einen Bootsausflug entlang der Küste der Cinque Terre. An einer der malerischen Bergstädte gingen wir an Land und wanderten durch die beeindruckende Landschaft zu einem Bahnhof, von dem aus wir die Rückreise antraten.

Am Samstag traten wir schließlich erschöpft, aber mit vielen unvergesslichen Erinnerungen im Gepäck, die Heimreise an.

Benjamin Rinck, Charlie Strunz, Miriam Espig

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Schüleraustausch mit Aix-en-Provence

"Wenn Schiller eine reise tut"

Vom 2. bis zum 9. März besuchten 20 Schülerinnen und Schüler der 9., 10., 11. und 12. Klassen des Schiller-Gymnasiums im Rahmen des Schüleraustausches mit Frankreich, der von Frau Millitzer und Frau Beilein organisiert wurde, die französische Stadt Aix-en-Provence. Finanzielle Unterstützung bekamen die Schülerinnen und Schüler durch Erasmus+.

Hier die Eindrücke der Schülerinnen und Schüler:

 

Tag 1-3

Nachdem wir am Montag gemütlich, teils mit der Regionalbahn, teils mit dem ICE und auch mit dem französischen TGV gefahren waren, kamen wir abends in Aix an. Dort wurden wir direkt von unseren Austauschpartnerinnen und Austauschpartnern sowie deren Familien begrüßt. Am Dienstag starteten wir nach einer erholsamen Nacht direkt mit einem gemeinsamen Frühstück in der Mensa des Lycées Georges Duby. Anfangs waren die französischen Austauschpartner noch etwas scheu, aber lustig drauf. Dies sorgte schnell für eine angenehme Atmosphäre. Es gab unter anderem Croissants und Obst. Anschließend erhielten wir einen Einblick in die Schule, die zwar recht groß, stellenweise jedoch etwas einfacher ausgestattet war. Danach arbeiteten wir in deutsch-französischen Tandems am Erasmus-Projekt, bei dem wir uns mit regionalen Gerichten aus Aix-en-Provence beschäftigten, die wir anschließend bei den Gastfamilien zubereiteten, um daraus dann ein gemeinsames Kochbuch zu erstellen. Am Nachmittag erkundeten wir bei einer Stadtrallye in kleinen Gruppen die Stadt, die durch viele Geschäfte und eine lebendige Atmosphäre geprägt war. Am Mittwoch stand ein Ausflug in die Calanques auf dem Programm. Bei sehr gutem Wetter und direkter Lage am Meer entstand schnell ein echtes Urlaubsgefühl. Besonders überwältigend war die Aussicht von den Felsen auf das Meer, sodass sie einen bleibenden Eindruck hinterließ. Die Wanderung dorthin war zwar teilweise anstrengend, lohnte sich jedoch auf jeden Fall. Auch die französischen Austauschpartner waren dabei, wodurch sich eine sehr gute und ausgelassene Stimmung entwickelte. Kurz vor Ende des Tagesausflugs wagten wir uns gemeinsam noch bis zu den Knien in das noch kalte Meer. Neben der Landschaft mit den markanten Felsen gefielen uns vor allem die Gebäude entlang der Küste, die das Gesamtbild zusätzlich prägten.

 

4-5

Am Donnerstag nahmen wir zunächst am Unterricht unserer Austauschpartner teil. Dabei zeigte sich, dass es teilweise schwierig war, dem Unterricht vollständig zu folgen. Allerdings konnten wir dann im Englischunterricht glänzen. Im Anschluss besuchten wir eine Calissons-Fabrik, in der wir im Rahmen einer Führung Einblicke in die Herstellung dieser regionalen Spezialität erhielten. Besonders positiv war, dass wir die Produkte vor Ort auch kaufen konnten. Der Kontakt zu den Austauschpartnern fand an diesem Tag vor allem zwischendurch sowie am Abend wieder intensiver statt. Am Freitag stand ein ganztägiger Ausflug nach Marseille auf dem Programm, der für mich zu den schönsten Erlebnissen der Austauschreise gehörte. Besonders angenehm war, dass wir uns in Kleingruppen frei bewegen durften, wodurch wir die Stadt selbstständig erkunden konnten. Gemeinsam mit anderen Austauschschülern besuchten wir einige kleinere Streetwear- und Modeboutiquen, was der Besichtigung eine persönliche und abwechslungsreiche Note verlieh. Ein besonderes Highlight war außerdem der Besuch der Kathedrale, von der aus man trotz des bewölkten Wetters einen beeindruckenden Blick über Marseille und das Meer hatte. Zum Abschluss des Tages aßen wir noch Crêpes, während in der Nähe direkt am Wasser frischer Fisch verkauft wurde. Diese Mischung aus Stadtleben und kulturellen Eindrücken machte den Tag besonders eindrucksvoll. Am Abend traf sich dann die ganze Gruppe, um Bowling spielen zu gehen. Danach gab es noch Burritos, um die hungrigen Mäuler zu stopfen.

Tag 6-8

Am Samstagvormittag besuchten wir gemeinsam den Markt in Aix-en-Provence, der sehr gut besucht war und eine lebendige Atmosphäre bot. Dort konnten wir zahlreiche kulinarische Spezialitäten der Region entdecken. Während wir über den Markt gingen, kauften wir Baguette und probierten immer wieder kleine Kostproben an den verschiedenen Ständen.

 Besonders auffällig waren die vielen unterschiedlichen Gerüche sowie die große Auswahl an Käsesorten, die einen guten Eindruck von der Esskultur vermittelten. Das restliche Wochenende verbrachte ich in meiner Gastfamilie, was ich als sehr entspannt, zugleich aber auch abwechslungsreich erlebt habe. Am Samstag trafen wir uns zusätzlich mit einigen anderen Austauschpaaren im Garten, wo wir gemeinsam Fußball und Handball spielten. Am Sonntag gingen wir zunächst Fußball spielen und später noch mit einigen anderen Austauschschülern und ihren Gastpartnern bouldern. Diese gemeinsamen Aktivitäten machten das Wochenende besonders lebendig und stärkten sowohl den Kontakt zu meiner Gastfamilie als auch zu den anderen Teilnehmern des Austauschs.

Am Montag mussten die Koffer dann schon gepackt sein, denn gleich nach dem Frühstück ging es zum Bahnhof, wo sich die Gruppe von ihren Austauschpartnern und deren Familien verabschiedete.

Ben Gottsmann

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