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Ersthelfer-Schulungen gehen weiter

Modul 3: Reanimation

Herz-Lungen-Wiederbelebung hat man schon einmal gehört. Den Bezug zu „Highway to hell“ oder „Staying alive“ kennen auch viele. Doch was, wenn es dann plötzlich ernst wird? Im dritten Modul der schulinternen Fortbildungsreihe zum Theme „Erste Hilfe“ dreht sich alles um das Thema „Reanimation“. Mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung und dem Defibrilator. Im voll besetzten Klassenzimmer lauschen die Lehrkräfte des Schiller-Gymnasiums zunächst den Ausführungen von Kevin Keil, der zusammen mit Frank Hopperdietzel die Fortbildungsreihe organisiert, bevor sie dann selbst Hand und Mund anlegen dürfen.

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Tag der offenen Tür

Die ganze Vielfalt schulischen Lebens am Schiller

Am Samstag, dem 25.03.23, standen am Schiller-Gymnasium buchstäblich alle Türen offen – das Schiller hatte zum „Tag der offenen Tür“ eingeladen. Hier konnten sich zwischen 10 und 13 Uhr Eltern und künftige Fünftklässlerinnen und Fünftklässler einen ersten Überblick am Schiller verschaffen und dabei unser vielseitig-buntes Schulleben kennenlernen. An zahlreichen Stationen wurde zu verschiedenen Themen informiert, präsentiert, ausprobiert, gemalt und gebastelt. Neben den „Schiller-Specials“ für die Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe – Bläserklasse, Sportklasse, gebundene Ganztagsklasse und der Wahlkurs MINT Minis – wurden die beiden Ausbildungsrichtungen am Schiller, zahlreiche Fächer und außerunterrichtliche Angebote in vielfältigster Weise vorgestellt – ein bunter Strauß an Bildungsmöglichkeiten, für die das Schiller-Gymnasium steht

Weitere Eindrücke finden Sie in unserer Bildergalerie:

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Erfolgreiche Schiller-Forscher

Science Lab Junior erfolgreich bei "Experimente antworten"

Milch macht nicht nur – wie es die Werbung der 90er Jahre gezeigt hat – müde Männer munter, sie weckte auch den Forscher*innen-Geist der Schülerinnen und Schüler des Science Lab Junior des Schiller-Gymnasiums. Zum Thema „Milch“ durften die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des bayernweiten Wettbewerbs „Experimente antworten“ bei ihrem Wahlkurslehrer, Herrn Spieler, zahlreiche Experimente durchführen. Es wurden Bestandteile der Milch nachgewiesen, eingefärbt und nach dem besten Milchshake-Rezept gesucht. Am Ende standen sechs Urkunden als Auszeichnung.

Freuen sich über die Auszeichnung aus München: Jonas Förtsch, Mara Lehmann und Francis Wilde (1. Reihe v.l.); Schulleiterin Dr. Anke Emminger, Felix Hartenstein, Akira Götz und Wahlkursleiter Florian Spieler (2. Reihe v.l.) Es fehlt: Ben Gill.

Unten: Einige Impressionen der umfangreichen Experimente zum Thema „Milch“ des Science Labs Junior (6. Jahrgangsstufe)

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Erfolgreiche Chemie-Olympionikin

Josie Reichelt erste Schiller-Schülerin in Runde 2

Das Falschzitat „Dabeisein ist alles“ wird mittlerweile gerne verwendet, um durchschnittliche Leistungen zu feiern. Doch was Josie Reichelt (10a) alles geleistet hat, um dabeizusein, ist alles andere als durchschnittlich!

Ende des Schuljahres 2021/2022 bekam Josie von ihrem Chemielehrer, Herrn Spieler, die Aufgaben zur „Chemieolympiade 2022/2023“. Diese gilt als der schwierigste Chemiewettbewerb weltweit. In Deutschland beißen sich regelmäßig Einserschülerinnen und -schüler die Zähne an den höchst anspruchvollen Aufgaben aus. Kein Wunder, dass nur die besten und hartnäckigsten Schülerinnen und Schüler der Republik überhaupt die 2. Runde erreichen.

Die Aufgaben der 1. Runde waren bereits eine 18seitige Aufgabenstellung auf Abiturniveau, doch Josie bewieß Chemie- und Recherchekunst und arbeitet die Sommerferien über konitinuerilich an den Lösungen.

Zu Beginn des Schuljahres 2022/2023 durften diese dann von ihrem Chemieolympia-Coach, Studienrat Florian Spieler, korrigiert werden. Bei einer Lösungsquote von 60 Prozent, hätte Josie bestanden gehabt – sie erreicht über 80 Prozent.

Im Dezember kam dann die bundesweite Klausur, die am 2. Dezember von allen Chemie-Olympioniken der Republik gleichzeitig absolviert werden sollte. Nach einigen Fragestunden und Videocoachings, trat Josie als eine der jüngsten Schülerinnen Deutschlands an und erreicht mit fast 40 Punkten ein mehr als beachtliches Ergebnis in dem über 30 Seiten langen Test. Das Niveau ist dabei dem des Grundstudiums Chemie gleichzusetzen.

Nach Zürich zum großen Finale durfte Josie dann zwar nicht fahren, der Erfolg war ihr aber nicht zu nehmen: Als erste Schülerin des Schiller-Gymnasiums, erreichte Josie in 55 Jahren Wettbewerb die 2. Runde. Im nächsten Jahr ist sie wieder am Start. Mal sehen, was das Dabeisein dann bedeuten wird!

Herausragendes Abschneiden bei der Chemieolympiade 2022/2023: Josie Reichelt aus der 10a erreicht als erste Schülerin des Schiller-Gymnasiums die 2. Runde des „schwersten Schulchemiewettbewerbs der Welt“. Es freuen sich mit ihr: Schulleiterin Dr. Anke Emminger und ihr Chemie- und Olympiabetreuungslehrer Florian Spieler.

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Besuch am Gericht

"Nicht gerecht, aber Recht!"

So könnte man die Unterrichtsstunden im Fach Wirtschaft/Recht zum Themenblock „Recht als Handlungsrahmen“ der letzten Wochen in den Klassen 10a(NTG) und 10c zusammenfassen. Besonders aufgrund der aktuellen Ereignisse waren alle Schülerinnen und Schüler hoch motiviert, als sie sich zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Hamann sowie Herrn StRef Riedl auf den Weg ins Amtsgericht Hof machten, um dort live und hautnah an verschiedenen Gerichtsverhandlungen teilzunehmen.

Nach der obligatorischen Sicherheitskontrolle begrüßte der Jugendstrafrichter Herr Pürner die Schülerinnen und Schüler und zeigte ihnen im Anschluss den imposanten Schwurgerichtssaal des Amtsgerichts. Dort erläuterte er zunächst die Sitzordnung und den üblichen Ablauf einer Gerichtsverhandlung bevor er sich den zahlreichen Fragen der Teilnehmer widmete.

Punkt 9 Uhr begann dann die erste Gerichtsverhandlung (Betrug) unter dem Vorsitz von Herrn Richter Braun, welcher im Anschluss an Zeugenvernehmungen und Urteilssprechung zusammen mit dem Staatsanwalt sowie dem Verteidiger des Angeklagten den Fall erläuterte und offen gebliebene Fragen der Anwesenden ausführlich beantwortete. Die zweite Verhandlung (Fahren ohne Fahrerlaubnis) wurde mangels Erscheinens des Beklagten ausgesetzt. Doch auch hier war es interessant mitzuerleben, wie Staatsanwalt und Richter nach Durchsicht der Unterlagen und Beweise einen Strafbefehl erließen.

Im Foyer erwartete die Schülerinnen und Schüler ein reich bestückter Informationsstand anlässlich der Ausbildungswoche des Justizministeriums Bayern, wo sich auch dankenswerterweise Herr Wilferth, ehemaliger Schüler am Schiller-Gymnasium, sowie zwei Rechtspflegerinnen und ein weiterer Staatsanwalt die Zeit nahmen, ausgiebig und nahbar über ihren Beruf und eine mögliche Karriere bei der Justiz in Bayern zu informieren.

Als Abschluss des Unterrichtsgangs durften noch die Arrestzellen begutachtet werden, welche früher auch für den Jugendarrest genutzt wurden. So bleibt als Fazit dieser lehrreichen Exkursion zu sagen, dass die Schülerinnen und Schüler neue Impulse hinsichtlich der Berufsorientierung erhielten und feststellen durften, auf welcher Seite des Gerichtssaals es sich mit Sicherheit „besser“ sitzen lässt.

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Erste Hilfe für Lehrkräfte

Was tun im Ernstfall?

Auf Initiative des Kollegiums, finden ab diesem Schuljahr drei Fortbildungsserien zum Thema „Erste Hilfe“ statt. Unsere hauseigenen Fachreferenten, Kevin Keil und Frank Hopperdietzel, schulen die Lehrkräfte des Schiller-Gymnasiums in Themen wie „stabile Seitenlage“, „Medikamentenverabreichung“, „Wundverbände“ und vieles mehr.

Den Anfang machte die Einheit zum Thema „Bewusstlosigkeit“, „stabile Seitenlage“, „Gefahren zu starker Sonneneinstrahlung“ und „Medikamentenverabreichung“.

 

Ausgebildeter Rettungssanitäter und Rettungstaucher: Studienrat Kevin Keil.

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Weimarfahrt der Q11

Auf den Spuren unseres Namenspatrons

Am 9. März machte sich die gesamte Q11 auf den Weg nach Weimar, um dort Goethe und Schiller einen Besuch abzustatten. Vom schlechten Regenwetter ließ sich niemand abschrecken. Im Gegenteil war man umso froher, in den Wohnhäusern der beiden Dichter und Denker trocken
unterzukommen. Mit interessanten und oft kurzweiligen Führungen konnte man so in das Leben (und Sterben) vor über 200 Jahren einen umfassenden Einblick bekommen. Ein Besuch des Nationalmuseums, in dem ein Großteil von Goethes literarischer und naturwissenschaftlicher
Sammlung mit Tausenden Einzelstücken zu bewundern ist, rundete den Exkursionstag ab.

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Jugend forscht 2023

Schiller-Gymnasium erneut erfolgreich

Am 2. März machten sich die Forscher vom Schiller-Gymnasium Philipp Gramalla (Q12), Sarah Kieweg (Q11), Marie Riemer (9a), Julia Schenk (10pa) und Rafael Westerhoff (Q11) auf den langen Weg an die Hochschule Coburg zu den Regionalwettbewerben Jugend forscht und Schüler experimentieren.

Im Gepäck die Ergebnisse von fünf Forschungsarbeiten, an denen teilweise ein Jahr oder noch mehr gearbeitet wurde. Nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern auch die Betreuungslehrkräfte Herr Burghardt, Herr Keil und Herr Neudert waren gespannt, wie die Jury die Projekte wohl einschätzen werden wird.

 

Am diesjährigen Regionalwettbewerb wurden über 70 Projekte von mehr als 100 Schülerinnen und Schülern ausgestellt und präsentiert. Die einzelnen Arbeiten werden in die Kategorien Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Mathematik und Informatik, Raum- und Geowissenschaften, Physik und Technik eingeteilt. Es bot sich ein bunter Mix aus vielen verschiedenen und interessanten Forschungsarbeiten.

 

Trotz der vielen Teilnehmenden und mitunter starken Konkurrenz wurden einige Arbeiten unserer Teilnehmer mit Preisen bedacht.

Im Fachbereich Arbeitswelt stellte Sarah Kieweg den von ihr entwickelten Prototyp eines platzsparenden Pop-Up-Asthma Inhalators vor und wurde dafür mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Damit qualifizierte sie sich für den Bayerischen Landeswettbewerb in Vilsbiburg.

 

Im Fachbereich Biologie traten wie üblich sehr viele Teilnehmer an. Von unserer Schule war Marie Riemer bei Schüler experimentieren dabei. Ihre Arbeit ist eine Weiterführung eines Projekts aus dem vergangenen Jahr. Sie untersuchte die bakterielle Belastung von verschiedenen Geldmünzen. Am Ende der Veranstaltung konnte sie sich über den zweiten Preis im Bereich Biologie freuen.

 

Die W-Seminararbeit von Philipp Gramalla, in der er die Wirkung von aus Kastanien hergestellten alternativen Waschmitteln professionell untersuchte, wurde von den Juroren im Fachbereich Chemie mit dem Sonderpreis „Nachwachsende Rohstoffe“ ausgezeichnet.

 

Ebenfalls dem Fachbereich Chemie ist das Projekt von Julia Schenk zugeordnet. Das eigentliche Ziel ihrer Versuche ist, den Zuckergehalt von Lebensmitteln über die Menge des bei der Vergärung produzierten Kohlenstoffdioxids zu ermitteln.  Im Detail zeigte sich, dass der Zusammenhang zwischen den beiden Größen offenbar schwieriger ist, als zunächst vermutet. Deshalb konnte das Projekt trotz interessanter Zwischenresultate bis zum Wettbewerbstermin nicht vollendet werden. Im Jurygespräch wurde sie zur Weiterarbeit an dieser Fragestellung ermuntert.

Rafael Westerhoff beschäftigte sich als Informatiker mit der Frage nach einer Optimierung von Fahrradrouten in Städten und bekam durch das Jurygespräch wertvolle Anregungen zur Überwindung von noch bestehenden Schwierigkeiten in der praktischen Umsetzung. Auch er will im kommenden Jahr wieder dabei sein.

Alle unsere Teilnehmer fuhren als Gewinner nach Hause, einerseits im abstrakten Sinne, durch viele Eindrücke und Anregungen, die sie dort gewonnen haben, aber auch materiell, denn der Gesamtauftritt unserer Schule wurde erneut mit einem von der Firma Rauschert GmbH aus Pressig gestifteten Schulpreis in Höhe von 500 € gewürdigt, der selbstverständlich wieder in die Jugend forscht-Arbeit am Schiller-Gymnasium investiert werden wird.

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Skilager im Bayerischen Wald

Wir waren wieder auf der Piste

Skilager im Jahr 1 nach der Schließung unserer Stammunterkunft, der Jugendherberge in Bay. Eisenstein. Ein ungewohntes Gefühl nach über 50 Jahren. Alle eingespielten Abläufe neu planen und ordnen. Würde alles klappen? Geht man nach den vielen leuchtenden Augen und den grinsenden Gesichtern der Schülerinnen und Schüler, dann hat alles geklappt. Resümiert man am Ende, dass alle Anfänger zu Fortgeschrittenen wurden und blaue und rote Pisten und Schlepplift, Sessellift und Gondel gefahren sind, dann war die Woche ein voller Erfolg. Die allmorgendlichen Witzerunden verkürzten die Busfahrt und steigerten die Motivation. Ein wenig Neuschnee zu Wochenbeginn sorgte für gute Schneeverhältnisse. Viel Abwechslung bot unsere neue Unterkunft, das BLSV Camp in Regen. Neben den traditionellen Turnieren ließen ein großer Spielraum, ein Kunstrasenplatz und eine Zweifachturnhalle keine Langeweile aufkommen. Ebenso die Apres-Ski Party am letzten Abend im „Hildies“. Und so kann man sich im Jahr 1 nach Bay. Eisenstein wohl weiterhin sicher sein, dass das Skilager ein unvergessliches Highlight der Schulzeit bleiben wird!

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Friedensgebet Plus

"Im Zeichen der Asche"

Anlässlich des traurigen Jahrestags des Ukraine-Krieges gab es ein Friedensgebet „im Zeichen der Asche“. Wut- und Angst-Gedanken, aber auch Wünsche und Hoffnungen, was den Krieg angeht, wurden zunächst auf Zettel geschrieben und dann in eine Feuerschale geworfen, um all die Gedanken und Gefühle „nach oben“ aufsteigen zu lassen in der Hoffnung, dass sich irgendwann alles zum Besseren verkehren wird.

Als stilles Zeichen der Solidarität und des Mitgefühls gab es die Möglichkeit, sich ein Asche-Zeichen auf die Stirn malen zu lassen und dieses mit in den Tag zu nehmen: Dieses Asche-Friedenszeichen soll nicht nur für den Schutt und die Asche des Krieges stehen, sondern auch als Mahnmal für den unvollkommenen, immer auch gefährdeten Frieden.

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