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Auftakt Hochfrankenstunden

Auftaktveranstaltung der Hochfrankenstunden 2023/2024

Am 18. September 2023 ist es endlich wieder soweit: Der Startschuss für die Hochfrankenstunden im Schuljahr 2023/2024 fällt mit einer großen Auftaktveranstaltung im Schiller-Gymnasium in Hof. 100 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen haben abgestimmt und werden von 8:00 bis 13:15 Uhr die vielfältigen Berufs- und Studienmöglichkeiten in Hochfranken kennenlernen. Aus 26 Unternehmen, die an dem Projekt Hochfrankenstunden der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. teilnehmen, haben die Jugendlichen 18 Firmen ausgewählt. In verschiedenen Räumen des Gymnasiums stellen Personaler und Azubis die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten vor. Außerdem feiert das neue „Hoch-höher-Hochfranken-Video“ Premiere, in dem Jugendliche aus der Region als Hauptprotagonistinnen und Hauptprotagonisten mitwirken und zum Thema Berufsorientierung Stellung beziehen. Das Besondere an diesem Vormittag: Von 8:00 bis 8:45 Uhr haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, verschiedene Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben und der Politik zu den eigenen Werdegängen zu befragen. Im Anschluss treten die Jugendlichen mit den 18 hochfränkischen Unternehmen in den Dialog, um Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten in der Region zu erhalten.

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Wettbewerb

Maker Day 2023

Von der Idee zur Realität: Ein Tag des Machens, Experimentierens und Erschaffens - der Maker Day 2023

Am diesjährigen MakerDay an unserer Schule standen die Schülerinnen und Schüler im Zeichen des Selbermachens und Tüftelns. Es war ein Tag voller Kreativität, Teamwork und spannender Herausforderungen. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, an verschiedenen Projekten teilzunehmen, darunter der Bau einer Murmelbahn aus Zeitungspapier, der Bau eines Mausefallen-Autos und der Bau einer Brücke aus Eisstäbchen.

Besonders erwähnenswert ist der Brückenbau-Wettbewerb. Hier hatten die Teams die Aufgabe, eine stabile Brücke aus Eisstäbchen zu bauen. Es war beeindruckend zu sehen, wie die Schülerinnen und Schüler mit viel Geschick und Kreativität an ihren Konstruktionen arbeiteten. Die Platzierungen beim Brückenbau-Wettbewerb waren wie folgt:

1. Fishi Army
2. Die Biker
3. Schweine 212

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner und ein großes Lob an alle Teams für ihre beeindruckenden Leistungen!

Ein weiterer Wettbewerb war der Murmelbahn-Wettbewerb, bei dem die Schülerinnen und Schüler ihre selbstgebauten Murmelbahnen präsentierten. Hier wurden die Funktionalität, die Höhe, die Abwechslung, die Fahrdauer und die Kreativität der Bahnen bewertet. Die Platzierungen beim Murmelbahn-Wettbewerb waren wie folgt:

1. The Goats
2. Sunshine
3. Die Murmels

Der dritte Wettbewerb war der Wettbewerb, bei dem die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe einer Mausefalle ein eigenkonstruiertes Fahrzeug antreiben mussten. Die Fahrzeuge, die hier gebaut wurden, übertrafen alle Erwartungen und fuhren viele Meter weit. Die Platzierungen waren wie folgt:

1. Anonymen
2. Geld
3. 5cGirls

Ein Höhepunkt des MakerDays war die Bavarian Space Elevator Challenge. Die Teams hatten die Aufgabe, einen Space Elevator zu bauen, der innerhalb kürzester Zeit eine bestimmte Strecke zurücklegen musste. Hierbei erzielte das Team aus Wiesbaden den ersten Platz mit einer beeindruckenden Fahrtzeit von 23 Sekunden. Die Teams vom Schiller Gymnasium erreichten den zweiten und dritten Platz, wobei das Team mit Nikita, Oskar und Justus aus der 5b den zweiten Platz belegte und das Team mit Justus und Hannes aus der Q11 den dritten Platz erreichte.

Das Team aus Wiesbaden erhielt verdient den ersten Wanderpokal der Bavarian Space Elevator Challenge.

Der MakerDay war ein voller Erfolg und zeigte das enorme kreative Potenzial unserer Schülerinnen und Schüler. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben nicht nur ihr handwerkliches Geschick unter Beweis gestellt, sondern auch gelernt, wie wichtig Teamwork und Problemlösungsfähigkeiten sind. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Schülerinnen und Schülern, die ihre Zeit und Mühe in die Projekte investiert haben, sowie meinem P-Seminar Denkfabrik, die diesen Tag überhaupt erst möglich gemacht hat.

Wir sind stolz auf alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und freuen uns schon auf den nächsten MakerDay 2024, bei dem wir erneut unsere Kreativität und Innovationskraft entfalten können.

Danke an unsere Sponsoren und Kooperationspartner

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MacGyver-Tag an der Hochschule

Konstruktion eines Wasserfahrzeugs aus Haushaltsgegenständen

Am MakerSpace der Hochschule Hof nehmen 10 Schülerinnen und Schüler am aufregenden MacGyver-Tag teil. Ihr Ziel ist es, ein Wasserfahrzeug mit eigenem Antrieb zu konstruieren und damit einen Kanal zu durchqueren. Ausgestattet mit einer Kiste voller Haushaltsgegenstände wie Klebeband, Tetrapak, Cola, Wasserflaschen und Gummis, können die Teams (bestehend aus 3 bis 4 Schülerinnen und Schülern) ihre kreativen Fähigkeiten einsetzen. Der MakerSpace bietet ihnen Zugang zu Werkzeugen wie einem Lasercutter und unterstützt ihre experimentellen Ideen. Inspiriert von MacGyver, der berühmten Fernsehfigur, die Natur- und Ingenieurwissenschaften geschickt nutzt, sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, alltägliche Gegenstände erfinderisch einzusetzen. Der MacGyver-Tag an der Hochschule Hof fördert das Interesse an Wissenschaft und Technik und ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, ihre ingenieurtechnischen Fähigkeiten zu entdecken und weiterzuentwickeln. Eine spannende Veranstaltung, die Kreativität und Teamarbeit fördert und den Schülern eine unterhaltsame Lernerfahrung bietet.

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P-Seminar

Innovationspreis für P-Seminar Denkfabrik

P-Seminar Denkfabrik gewinnt Innovationspreis bei VisionING in Erlangen

Das P-Seminar Denkfabrik hat beim heutigen Finale den mit 500€ dotierten Innovationspreis des VDI (Verband deutscher Ingenieure e.V.) beim VisionING-Wettbewerb an der FAU Erlangen-Nürnberg nach Hof geholt. Bei der Präsenzveranstaltung wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einiges abverlangt. Am Vormittag stellten die 5 teilnehmenden Finalteams ihre Projekte vor. Das Team vom Schiller machte dies mit einem sehr gelungenen, kleinen Theaterstück zu Beginn mit Bravour. Am Nachmittag folgte dann das 15-minütige Jurygespräch am Teamstand. Im Anschluss zog sich die Jury zur Beratung zurück, während die Teilnehmenden in den Genuss eines zukunftsträchtigen Workshops zum Thema Wasserstoff kamen. 

Das P-Seminar hat mit dem Innovationspreis nicht nur 500€ erhalten, sondern wird im Oktober auf der iENA (Internationale Fachmesse für Ideen, Erfindungen und Neuheiten an einem eigenen Stand über die gesamte Messedauer ihr Projekt einem internationalen Publikum vorstellen. Wir dürfen gespannt sein, was das Seminar hier erwarten wird. 

 

Die Idee des Seminars:

Aufgrund des Lehrermangels und des knappen Angebots an Wahlkursen haben SchülerInnen die Initiative ergriffen, um den Mangel anzugehen. Ihre Idee war es, ihr Wissen als Tutoren an andere SchülerInnen weiterzugeben. Dies würde die Lehrkräfte im Fach Informatik entlasten und ermöglicht es, das Wissen an mehr SchülerInnen weiterzugeben. Das ursprüngliche Thema des P-Seminars wurde geändert, nachdem die Idee vorgestellt und das Potential erkannt wurde. Das Schiller-Gymnasium stellt hierfür die gesamte technische Ausstattung für diesen Kurs zur Verfügung. Im Rahmen des Seminars wurden weitere Ideen und Projekte entwickelt. Die Teilnahme am Wettbewerb Vision-Ing hat dazu geführt, dass externe Partner wie die Hochschule Hof und regionale Unternehmen in das Projekt einbezogen wurden. Auf einer umfassenden Lernumgebung werden interessierten Schülerinnen und Schülern ansprechende Lernmaterialien zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus wird am Freitag, den 14.7.2023 der Wettbewerb „Bavarian Space Elevator Challenge“ am Schiller wieder zum Leben erweckt, bei dem die SchülerInnen einen Roboter bauen und programmieren, der ein vertikales Band emporsteigen wird. Auch Wettbewerbe im Bereich Physik und Technik sind geplant, um die Teamfähigkeit zu fördern und schon in den unteren Jahrgangsstufen Interesse im MINT-Bereich zu fördern. 

Hier einige Eindrücke vom Wettbewerb in Erlangen: 

Die Bilder wurden zur Verfügung gestellt von: Fotograf Erich Malter, Bildrechte Förderkreis Ingenieurstudium e.V.

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Wahlkurs

Schiller goes Space – Projekte können scheitern

Schiller goes Space - Projekte können scheitern

Am 09. Mai 2023 war es endlich soweit – nahezu perfekte Bedingungen für unser Projekt: keine Wolken (beamtendeutsch: weniger als 4/8-Bewölkung), Genehmigungen von Luftamt Nordbayern, Eigentümer des Jahnplatzes, Stadt Hof und Schulleitung sowie Bereitschaft des technischen Equipments inkl. knapp 5000 Liter reinstem Heliumgases. 

Seit 2019 ist das Projekt Stratosphärenballon in der Planung. Corona, Prüfungen, Wetterbedingungen und Genehmigungen haben es derart lange hinausgezögert. Geplant war es einen Wetterballon inklusive zahlreichem Equipment, wie Kameras, Ortungssyteme und verschiedenste Sensoren in die Stratosphäre zu bringen. Der Aufstieg des Ballons sollte etwa zwei Stunden dauern. Nach dem geplanten Platzen des Ballons auf 36.000 Metern Höhe und dem anschließenden fallschirmgebremsten Fall sollte der Ballon mit Hilfe eines GPS-Trackers wieder aufgefunden werden.

Alles lief wie am Schnürchen, der Ballon füllte sich wie geplant mit dem mittlerweile sehr raren Heliumgas und stieg langsam in die Luft. Auf Grund von Materialermüdung der Spezialschnur, die den Ballon mit der Traglast verbindet, riss die Fracht noch am Boden ab. Der Wetterballon entfernte sich danach sehr schnell und ließ am Boden zerstörte Schüler, einen Lehrer und das spontan ausgerückte Drehteam von TV Oberfranken zurück. 

Nach Rückgabe der Gasflaschen haben wir direkt nachgehakt: Ein erneuter Aufstieg würde allein beim Heliumgas mit knapp 800€ zu Buche schlagen. 

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Siegerehrung Tradity

Börsenspiel am Schiller

Am Freitag, den 24.03.23, in der ersten Pause, fand unsere schulinterne Preisverleihung für das deutschlandweite Börsenspiel Tradity statt.

Dieses Jahr nahmen rund 30 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8-12 teil und sammelten in den letzten Wochen und Monaten erste Erfahrungen an der Börse. Dabei erzielten sie trotz der teils schwierigen Bedingungen gute Renditen. Auch dieses Jahr wurde unsere Teilnahme (wie auch schon letztes Jahr) von Florian Czekalla, Q11 geleitet und organisiert.

Dank der großzügigen Unterstützung der VR-Bank Hof konnten wir den GewinnerInnen der Plätze 1-5 ein stattliches Preisgeld von über 600€ in Form von „Wunsch-Gutscheinen“ zur Verfügung stellen.

Allen Gewinnerinnen und Gewinnern noch einmal herzlichen Glückwunsch zu ihren Leistungen! Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft weitere spannende Projekte und Veranstaltungen für das „Schiller“ zu organisieren!

Auf dem Bild von links nach rechts:

Florian Czekalla (Lokalorganisator am Schiller), Tobias Schmidt (8b, 3. Platz), Frau Dr. Anke Emminger, Sion Crasser (9c, 2. Platz), Laura Jahreis (9b, 4. Platz)

Nicht auf dem Bild sind: Siegerin Marie Riemer, 9a & der Fünftplatzierte Philip Herrmann, Q12

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Konzert live

Konzert am 29. März 2023

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Jugend präsentiert

Jugend präsentiert

Ein toller Wettbewerbserfolg bei „Jugend präsentiert“ für zwei Schülerinnen des Schiller-Gymnasiums!

Im diesjährigen Begabtenseminar Chemie unter der Leitung von Frau Münzer sollten die Teilnehmenden diesmal etwas ungewohnte Pfade einschlagen. Aufgabe war es, eine Präsentation zum Thema „Chemie im Alltag“ zu erstellen, um mit dieser beim Wettbewerb „Jugend präsentiert“ teilnehmen zu können. Und so entstanden in Verlauf der ersten beiden Seminartage einige sehr schöne Präsentationen, die anschließend gemeinschaftlich mit der Handykamera aufgenommen und durch die Schülerinnen und Schüler auf der Jugend präsentiert – Seite hochgeladen wurden.

Dana Schörner (8b) und Russia Dakhil Barjas (8c) gelang dabei der Supercoup: Sie überzeugten mit ihren Präsentationen die „Jugend präsentiert“-Jury und schafften es so in das bayerische Länderfinale – eines von insgesamt neun Finalen auf Landesebene. In ihrem Beitrag erklärte Dana in sehr anschaulicher Weise die Funktionsweise von Backpulver und den verschiedenen Arten von Backtriebmitteln, die für das Backen Verwendung finden können. Russia beschäftigte in ihrer Präsentation mit Ethen, einem Gas, das sowohl in biologischer als auch in chemischer Weise für den Alltag des Menschen von Bedeutung ist, z. B. als Rohstoff für die Herstellung von Polyethylen (PE) oder als Gas, das die Fruchtreifung von Obst fördert.

In Bayern findet das Länderfinale vom 21.-22.04.2023 in Nürnberg statt. Hier werden Dana und Russia ihre Präsentation live vor einer Jury aus Lehrkräften sowie Rhetorik-Expertinnen und Experten halten. Am Ende eines jeden Länderfinales wird verkündet, welche Schülerinnen und Schüler mit ihrem Präsentationskönnen überzeugt haben. Diese dürfen sich über den Einzug ins Bundesfinale freuen. Bei den Länderfinalen nehmen alle Teilnehmenden zudem an Präsentationstrainings teil. Rhetorik-Expertinnen und Experten des Seminars für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen bereiten die Schülerinnen und Schüler nicht nur auf das Präsentieren im Wettbewerb vor, sondern fördern allgemein die Präsentations-kompetenz der Jugendlichen. Wer den Einzug in das Bundesfinale geschafft hat, wird auf der Webseite von „Jugend präsentiert“: www.jugend-praesentiert.de verkündet.

In der ersten Runde des Präsentationswettbewerbs 2022/23 haben deutschlandweit knapp 8.500 Schülerinnen und Schüler teilgenommen, davon allein 1.984 in Bayern. Ein toller Erfolg für unsere beiden Schülerinnen, sich in diesem stark besetzten Teilnehmerfeld durchzusetzen!

In den Länderfinalen starten insgesamt 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Wer dort seine Chance nutzen kann, qualifiziert sich nicht nur für das Bundesfinale, sondern erhält auch eine Einladung zur „Jugend präsentiert“-Präsentationsakademie. Dort erwartet die Teilnehmenden ein professionelles Präsentationstraining, das die Schülerinnen und Schüler fit für das große Finale macht und ihnen die Möglichkeit gibt, ihre Präsentationskompetenz über den Wettbewerb hinaus zu erweitern. Daneben dürfen sich die Schülerinnen und Schüler auf ein spannendes Rahmenprogramm freuen. Das Bundesfinale findet am 17. September 2023 in Berlin statt.

Wir wünschen Dana und Russia für das Länderfinale schon jetzt viel Erfolg und drücken für sie fest die Daumen!

Unten von links: Die erfolgreichen Teilnehmerinnen Russia Dakhil Barjas und Dana Schöner, mit Schulleiterin Dr. Anke Emminger und Kursleiterin Bettina Münzer.

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Das Schiller sagt Danke!

Das Schiller sagt Danke!

Dank der großzügigen Unterstützung durch die Hans-Viessmann-Technologie-Stiftung (HVTS) sind zahlreiche Projekte am Schiller-Gymnasium in verschiedenen Fachbereichen überhaupt erst möglich. 

Am heutigen Mittwoch war Rainer Schmidt als Vorstandsmitglied der Stiftung im 4. Stock zu Gast und begutachtete die Investitionen, die in den vergangenen Monaten von den verschiedenen Fachschaften getätigt wurden

Biologie

In der Biologie kommen unsere Kleinsten bei den MINT-Minis im Themenbereich Mikroskopieren in den Genuss mit modernsten Digitalmikroskopen aufgenommene Bilder per WIFI direkt auf ihre iPads zu spielen und dort zu bearbeiten. 

Die beiden modernen Spektroskope ermöglichen Schülerversuche im Bereich der Spektrometrie in der Oberstufe. 

Chemie

Die Chemie profitiert unter anderem durch die Anschaffung moderner Magnetrührer, die zuerst in den 10. Klassen im Themenbereich Protolyse-Reaktionen zum Einsatz kommen. Neue Spannungsquellen erleichtern außerdem die Elektrolyse von Salzlösungen und vermeiden den zukünftigen Einsatz von Batterien, was dem Charakter als zertifizierte Umweltschule gerecht wird. 

Informatik

„Schiller Denkfabrik“ – ein Lehr- und Lernort für Schülerinnen und Schüler. Das war das Ziel der Fachschaft Informatik. Auch dieses Projekt wurde durch die HVTS bedacht. 

Die enorme Nachfrage seitens der Schülerinnen und Schülern nach Robotik, dem Kennenlernen und Nutzen moderner Fertigungsverfahren wie 3D-Druck und Laser-Cutting und der Teilnahme an Wettbewerben nimmt immer stärker zu. Diesem Bedarf wollte die Fachschaft gerecht werden und schafft mit einem jahrgangsübergreifenden und von Tutoren unterstützten Angebot, das bereits sehr gut angenommen wird. Alle sechs schuleigenen 3D-Drucker sowie der Laser-Cutter wurden durch die Gelder in einen funktionsfähigen Zustand versetzt und werden seitdem nahezu täglich eingesetzt. Des Weiteren wurde eine Teststrecke für den Schiller Wettbewerb „Space Elevator Challenge“ angeschafft, so dass die Schülerinnen und Schüler ihre Roboter direkt vor Ort testen können. Außerdem wird mittelfristig ein humanoider Roboter aus dem 3D-Drucker im Schiller Einzug halten. Zahlreiche weitere Projekte sind im Moment in Planung und werden durch technikinteressierte Schülerinnen und Schüler zeitnah umgesetzt.

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Begabtenförderung

Von der Schulbank an die Uni…

Von der Schulbank an die Uni...

So schnell kann es gehen und man findet sich am Montag morgen nicht wie üblich im Klassenzimmer, sondern im Hörsaal einer Universität wieder. So geschehen am 20.03.23, an dem die Schülerinnen und Schüler des Begabtenseminars Chemie mit ihrer Kursleiterin Frau Münzer eine Exkursion zur Universität Bayreuth unternahmen.

Dort ging es zur Fakultät für angewandte Naturwissenschaften, genauer in die Fakultät für Ingenieurswissenschaften. Auf der Agenda stand zunächst ein Vortrag aus dem Bereich der Materialwissenschaften, indem aufgezeigt wurde, wie Metalle, Keramiken und Kunststoffe als vielseitige Werkstoffe passgenau hergestellt und eingesetzt werden. Auch die verschiedenen Ansprüche an Werkstoffe wurden in diesem Vortrag genau erklärt, und dabei chemische, physikalische und elektrotechnische Inhalte in verständlicher Weise in Zusammenhang gebracht – echt MINT also.

Anschließend ging es für das praktische Arbeiten ins Labor, wo unter anderem die Fragestellung beantwortet wurde, ob sich aus Obst Strom erzeugen lässt. Desweiteren wurden verschiedene Werkstoffe (Holz, Plexiglas, Keramik, Messing und Stahl) auf ihre Eigenschaften hin geprüft, wie z. B. ihre Verformbarkeit und Steifheit. Hier durften die Schülerinnen und Schüler selbst an einer Prüfmaschine Hand anlegen und Messungen vornehmen.

Nach dem Mittagessen in der Mensa standen die Kunststoffe, ihre vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten sowie Probleme, die sich aus dem übermäßigen Verbrauch und der unsachgemäßen Entsorgung dieser Stoffe für den Menschen ergeben, im Fokus. So wurden 2021 weltweit 390,7 Millionen Tonnen Polymere produziert, davon allein 352,3 Millionen Tonnen fossilen Ursprungs, nur 5,9 Millionen Tonnen bio-basiert, der Rest über Recycling-Verfahren. Ein weiterer Fakt: Jeder Mensch nimmt im Laufe eines Jahres schätzungsweise die Menge an Mikroplastik auf, die etwa der Kunststoffmenge entspricht, die in einer ec-Karte steckt. Diese und weitere Aspekte wurden angeregt diskutiert, wie auch die Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen und die Verantwortlichkeit von Politik und Wirtschaft.-

Insgesamt wurde an diesem Tag deutlich, dass die Entwicklung von innovativen Werkstoffen und Verfahrenstechniken durch Ingenieure auch für die Zukunft von besonderer Bedeutung sein wird, schließlich steht die Menschheit vor enormen Herausforderungen, die es vor allem durch die junge Generation zu bewältigen gilt.

Wir danken Herrn Nico Geis, Herrn Dr. Hagen, Herrn Dr. Hämmerle sowie Frau Heyer von der Universität Bayreuth für diesen informativen Tag und die freundliche Betreuung!

Bettina Münzer

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